Stade Bordeaux Atlantique
Herzog de Meuron bauen Fußballarena
Herzog & de Meuron (Basel) sind die Architekten eines neuen Fußballstadions, das in Bordeaux gebaut werden soll. Vorgestern hatte der Bürgermeister von Bordeaux, Alain Juppé, das Konsortium Stade Bordeaux Atlantique zum bevorzugten Partner für Planung, Finanzierung, Errichtung, Bewirtschaftung und Erhaltung des neuen Stadions erklärt. Dieses Konsortium hatte sich mit dem Entwurf der Baseler Architekten beworben, die mit Unterstützung durch Groupe 6 und Stadia Consulting Group ins Rennen ging. Die Freiraumgestaltung des in Bordeaux-Lac, im Grüngürtel der Stadt gelegenen Stadions plant der Landschaftsarchitekt Michel Desvigne, Träger des Großen Städtebaupreises 2011.
Das neue Stadion mit 40.000 Plätzen genügt den Vorgaben der Fußball- und Rugby-Dachverbände. Die Mehrzwecksporteinrichtung zur Austragung internationaler Begegnungen wie der EM 2016 soll 2015 eröffnet werden. Das Stadion soll zugleich als Kulturforum für Konzerte und Großveranstaltungen dienen und so Bordeaux zur Etappe vieler Künstlertourneen machen.
Das bestehende Art-Déco-Stadion in Bordeaux von 1938 lässt sich nicht EM-tauglich erweitern, bleibt jedoch erhalten.
Du meinst wohl ein Gimmick, oder?!
An Mr Riös:
In Deutschland gibt es doch genug Bauwerke mit Masse. Man sollte sich einfach daran gewöhnen, dass der Rest der Welt das nicht unbedingt möchte.
ich denke, man muss einfach einsehen, dass sich HdeM verändert haben. sie waren mal ein büro, dass für hochqualitative kleinere und mittlere projekte mit anspruch standen. wenn man sich auf dem globalen markt positionieren und größer werden will, muss man sich irgendwann der image-sucht der kapitalisierten auftraggeber stellen und auf den großen effekt setzen. die subtile architektur hat dann keine chance mehr. schon gar nicht etwaige regionale oder kontextuelle bezüge. byebye HdeM, es war ne schöne zeit...
darf ein gebäude nicht ein wenig masse haben?
hdm haben in der letzten zeit einen gewaltigen hänger...