Studieren mit Sternenhimmel
Haus am Burggarten von Uwe Schröder in Bonn
Große backsteinerne Bögen und gemauerte Gewölbe sieht man nicht häufig bei aktuellen Neubauten. Bei dem Haus am Burggarten, das nach Plänen des Büros Uwe Schröder (Bonn) im Bonner Stadtteil Poppelsdorf entstand, gibt es aber noch mehr Ungewöhnliches. Hinter der symmetrisch aufgebauten Fassade verbergen sich sechs Apartments, die Schröders Auftraggeber, die MIWO Bonn, an Studierende vermietet.
Der Bau umfasst 200 Quadratmeter Bruttogrundfläche und misst keine sechs auf zwölf Meter. Das dreistöckige Tor, die Schwellen davor und die gewundene Treppe darin führen nicht etwa zu prächtigen Sälen, sondern zu 14 Quadratmeter großen Einheiten mit Schlafempore, Kochnische und Duschbad. Diese werden für stolze 480 Euro Warmmiete pro Monat angeboten. Das warme und ganz und gar nicht monumentale Innenleben steht im starken Kontrast zur schweren Straßenfront. Dieses erschöpft sich nämlich nicht an der großen Geste, sondern wartet überall mit feinsinnigen Details auf: dem rhythmischen Farbwechsel der Klinkerfassade zum Beispiel und dem abstrahierten Sternenhimmel der Tonne. Keine Fläche bleibt ungestaltet: Dunkle Flecken im Parkett geben die Zimmernummer an. Das Parkett und alle Öffnungen werden klar begrenzt.
Formal verwandt ist das Haus am Burggarten mit dem Studentenwohnheim Rom.Hof, das Uwe Schröder für die selbe Bauherrin 2014 fertiggestellt hat. Seine Fassade aus gelben Backsteinen wird von roten durchsetzt, alle Öffnungen sind Rundbögen, jede Fassade kennzeichnet Symmetrie.
Text: Heinrich Geißendörfer
Fotos: Stefan Müller
ne, war da noch nicht.
hab´ aber mal bei bienefeld senior
arbeiten dürfen.
daher meine schnelle einschätzung.
aber von Lars zu Hubert K. einen sternenbrückenbogen zu schlagen
war doch zumindest originell.
oder?
dann eher der symmetrie-junkie ungers.
ja, Lars, ihre bezeichnung optischer Kokolores trifft es auf den punkt.
und prätentiös ist es wirklich auch.
wie sang einst der barde hubert k.?
Ich seh den Sternenhimmel
Sternenhimmel
Sternenhimmel
Oh oh
mehr nicht.