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Hamburger „Architektur-Olympiade 2006“ entschieden
Im Rahmen einer „Architektur-Olympiade 2006“ in Hamburg wurden am 1. Dezember 2006 die Preise verliehen. Gegenstand des Ideen-Wettbewerbs waren zehn Flächen in allen Hamburger Stadtbezirken. Von neun Medaillen gingen fünf an Hamburger Büros. Die Auszeichnungen wurden in drei Kategorien vergeben.
Freiraumplanung:
Freiraumplanung:
- Goldmedaille: Zaha Hadid für den Hochwasserschutz und Promenade
- Silbermedaille: SML Architekten für die Stadthalle im Stadtpark
- Bronzemedaille: André Poitiers für den Universitäts-Sportpark Rotherbaum
- Goldmedaille: MVRDV für die Röttiger-Kaserne
- Silbermedaille: ASTOC für die Bahnflächen Altona
- Bronzemedaille: Code Unique Architekten für die Wandsbeker Zollstraße
- Goldmedaille: BOF Architekten für den Fischereihafen Altona
- Silbermedaille: Kramer Biwer Mau Architekten für das Glunz-Gelände
- Bronzemedaille: Wacker Zeiger für das Projekt Hinsenfeld
Zum Thema
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Ich persönlich bin begeistert, von vielen Entwürfen, welche natürlich im Detail noch ausgearbeitet werden müssen. Hoffe nur das Hamburg genügend Investoren für die Projekte begeistern kann, um diese auch wirklich realisieren zu können. Eigentlich müsste es keine schwierige Aufgabe sein, besonders gerade wo Hamburg in den internationalen Blickpunkt der Investoren gerutscht ist.
Besonders BOF Architekten haben etwas sehr spannendes und Einzigartiges geschafft udn diese stammen aus Hamburg ;)
von den neun Medaillisten sind ungefähr vier wirklich etabliert. Drei Büros sind max. fünf Jahre dabei.
ASTOC, MVRDV, HADID sind groß, Poitiers zurecht sehr bekannt, aber keine Mammutfirma. "Allseits bepreist und hochgelobt" zu werden, muss man sich auch erst mal erarbeiten
Oft genug ist es so, wie Du schreibst, hier gerade nicht - guck genauer hin, bevor Du Deinen anonymen Kommentar los wirst.
Architektur ist mehr als bunte Bilder und dekonstruktivistische Spielereien.