Kassels Kasse
Grundstein für Finanzzentrum in Kassel gelegt
Für das neue Finanzzentrum in Kassel ist am 24. Juli 2007 feierlich der Grundstein gelegt worden. Das als Public Private Partnership-Projekt realisierte Gebäude wurde von Wöhr Mieslinger Architekten (Stuttgart) entworfen, die sich in einem Bieterverfahren unter dem Juryvorsitz von Carlo Weber (Stuttgart) und Barbara Ettinger-Brinckmann (Kassel) gemeinsam mit der BAM Deutschland (Stuttgart) als Generalunternehmer und dem Gebäudemanagement-Unternehmen MüVa GM (Stuttgart) durchsetzen konnten.
Das 30-Millionen-Euro-Projekt entsteht zwischen Kasseler Altmarkt und Fulda. Das städtebauliche Konzept einer Kammstruktur verfolgt daher das Ziel urbaner Dichte zum Zentrum der Stadt Kassel auf der einen Seite und eine landschaftlich ansprechende Gestaltung in Richtung des Flusses andererseits. Zur Fulda entsteht eine Uferpromenade, die die vorhandenen Wegebeziehungen aufwerten und die Verbindung zur Fulda optimieren soll. Die Promenade wird durch die Gebäudeköpfe des „Kammes“ rhythmisiert.
Das neue Finanzzentrum dient der Zusammenfassung der bisher auf zwei Standorte verteilten Kasseler Finanzämter Hofgeismar und Spohrstraße. Insgesamt werden hier 17.800 Quadratmeter Bürofläche für rund 730 Beschäftigte geschaffen. Die Gebäudestruktur mit einer Hauptmagistrale und zwei großzügigen Erschließungskernen ermöglicht eine leichte Orientierung und schlüssige Organisation des zukünftigen Finanzamtes. Für die Mitarbeiter bedeutet der „Kamm“ eine Vervielfachung der Außenfassade mit Ausblick auf den Landschaftsraum der Fulda. Sonderflächen wie Cafeteria, Sitzungssaal und Schulungsräume werden zentral im Erdgeschoss mit Blick auf das Fuldaufer liegen. Im Untergeschoss ist eine Tiefgarage für die Nutzer sowie eine Archivanlage vorgesehen. Ökologisch und ökonomisch sinnvolle Gebäudetechnik, wie der Einsatz einer thermischen Bauteilaktivierung, sollen Raumklima und Nutzerzufriedenheit zusätzlich fördern.
Das Gebäude wird mit privaten Geldern errichtet und anschließend vom Land für 30 Jahre gemietet. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2009 geplant.
Die Stadt gewinnt nicht, die Kreuzung gewinnt nicht
und die Bürger gewinnen auch nicht. Aber wer besucht schon gerne in diese Behörde?
da habe ich mich in der Kürze sicher missverständlich ausgedrückt. Ich bin ganz Ihrer Meinung:"Kriegszerstört ist kriegszerstört. Damit muß man sich abfinden." Und die Diskussion aus Frankfurt möchte ich keinesfalls auch hier in Kassel haben.
Aber sie sagen ja auch "eine anspruchsvolle Architektur an dieser für Kassel so bedeutenden Kreuzung" kann man erwarten, ich würde ergänzen "an diesem wichtigen historischen Ort Kassels. "Von Städtebau keine Spur." eben!!!
Und eine andere Nutzung wäre an dieser Stelle auch besser gewesen.
an die balkone wirst du dich gewöhnen müßen. bist du raucher ?
anderer meinung zur gestaltung ist der
florian