Erkennungsmarken-Architektur
Grundstein für Ehrenmal in Berlin
Mit dem neuen Ehrenmal der Bundeswehr in Berlin sollen den 2.600 seit 1955 getöteteten Bundeswehrsoldaten gedacht werden. Heute wird der Grundstein für den Neubau gelegt. Architekt Andreas Meck hatte sich in einem Einladungswettbewerb im vergangenen Jahr gegen prominente Konkurrenten durchgesetzt (BauNetz-Meldung vom 14. Juni 2007).
Der Bau wird auf dem Gelände des Bendler-Blocks entlang der Hildebrandstraße errichtet. Als rechteckiger Baukörper von 8 mal 32 Metern und 10 Metern Höhe aus Stahlbetonfertigteilen ist er neun Meter kürzer als zunächst geplant. An der Fassadenstruktur hat sich nicht viel geändert: Es entsteht eine filigran durchbrochene Bronzehaut, die aus unregelmäßig angeordneten, halbkreisförmigen Bronzeplatten gebildet wird. Sie sollen an die Erkennungsmarken der Verstorbenen erinnern.
Neben der Verkürzung des Baukörpers um drei Achsen wurden auch Änderungen an der Stahlbetonstruktur und der Visualisierung der Namen vorgenommen.
Aber ich glaub das hängt mit der historisch intelekutellen Verstopfung im Land zusammen. Unsere Soldaten dürfen zwar überall in der Welt sterben, aber öffentlich zeigen will man das nicht. Lieber gut verstecken. Vor der Neuen Wache, dem zentralen Gedenkort der Bundesrepublik Deutschland könnte ja die Frage nach dem einen oder anderen Einsatz öffentlich diskutiert werden.
werden dann alle hundemarken der toten da reingemacht bisses (hoffentlich nie!) voll ist ?