Fünf für den Mies-Award
Finalisten 2017 stehen fest
Die Finalisten um den diesjährigen Mies van der Rohe Award stehen fest. Nachdem die Auswahl der Shortlist von 45 Ende Januar erfolgt war, gab die Jury nun bekannt, dass sich im zweiten Durchlauf der Bewertung fünf Projekte unter ursprünglich 355 Einreichungen durchsetzen konnten. Ins Rennen um den bekanntesten europäischen Preis für zeitgenössische Architektur gehen in diesem Jahr:
• Lundgaard & Tranberg Architects (Kopenhagen): Kannikegården, Ribe
• NL Architects, XVW architectuur (Amsterdam): deFlatKleiburg, Amsterdam
• Alison Brooks Architects (London): Ely Court, London
• Rudy Ricciotti (Bandol): Musée de Rivesaltes, Rivesaltes
• BBGK Architekci (Warschau): Katyn Museum, Warschau
Der Juryvorsitzende Stephen Bates verkündete im Barcelona-Pavillon das Urteil und bezog sich bei der Beschreibung des Auswahlverfahrens auf Peter Smithsons Aussage „things need to be ordinary and heroic at the same time“. Die Juroren, so Bates, hätten nach einer Gewöhnlichkeit gesucht, in deren lakonischer Poesie großes Potential läge.
In einer dritten Runde wird die Jury, der außerdem Juulia Kauste, Małgorzata Omilanowska, Gonçalo Byrne, Pelin Derviş, Dominique Jakob und Peter Cachola Schmal angehören, die Gewinner des Mies-Awards 2017 und des Emerging Architect-Preises küren. Am 16. Mai werden die Preisträger in Brüssel bekanntgegeben. Die offizielle Verleihungszeremonie findet dann am 26. Mai im Barcelona-Pavillon statt, dieses Jahr zum ersten Mal mit einem Rahmenprogramm von Diskussionen und Panels. Eine weitere, sinnvolle Neuerung in der Geschichte des Preises: Vom 20. bis 28. Mai stehen die prämierten Gebäude sowie die der Finalisten für Besucher offen und sind so nicht nur über Pläne, Fotos und Modelle, sondern auch ganz real erfahrbar. (kms)
es sind fast jeden Tag 2-3 Leute nur damit beschäftigt, Wettbewerbe herauszusuchen und die entsprechenden Unterlagen aufzuhübschen, und es gibt mittlerweile sehr sehr viele Preise, das ist ein Wirtschaftszweig geworden, die Preisbereitsteller erhalten Geld von allen eingereichten Arbeiten, so finanzieren sie sich, das funktioniert wie eine Lotterie,
manche legen auf Preise eben keinen Wert,