IBA’27 StadtRegion
Festivalauftakt in Stuttgart
Seit 2018 sucht die IBA’27 StadtRegion Stuttgart Antworten auf die Frage, wie wir in einem der wirtschaftlich stärksten Zentren Europas künftig leben wollen. Am kommenden Wochenende beginnt in Stuttgart nun das erste IBA’27-Festival, das im kommenden Monat den Stand der Dinge und zahlreiche Projekte vorstellt. Darunter sind städtebauliche Quartiere, die Wohnen, Forschen, Produzieren und Lernen vereinen, wie zum Beispiel das Postareal in Böblingen, das Ensemble der Neckarspinnerei oder die Entwicklung zu „Wohnen am Fluss in Untertürkheim“. Mehr als 100 Veranstaltungen, darunter Workshops, Podiumsdiskussionen, künstlerische Performances und Ausstellungen bilden das Programm.
Der Festival-Auftakt am Freitag, 23. Juni 2023 findet an drei verschiedenen Orten zum Teil gleichzeitig statt. Im Stadtgarten eröffnet ab 14 Uhr eine Ausstellung der Universität Stuttgart. Architekturstudierende präsentieren Recherchen und Entwürfe im Kontext der innerstädtischen Parkanlage. Nebenan, im Foyer der Universitätsbibliothek ist ab 19 Uhr unter dem Titel „Neben dem Kakaofeld“ ein Beitrag zur Kolonialgeschichte des Stadtgartens zu sehen.
In der Weissenhofsiedlung stellen sich ab 16 Uhr sieben IBA-Projekte vor. Auf einer begehbaren Installation des Büros The Baukunst Dynamites aus Gerüsten und LKW-Planen kann man mit den Beteiligten über Neues Bauen, die Weissenhofsiedlung als bewohntes Denkmal oder Wohnbedürfnisse diskutieren.
Dreh- und Angelpunkt wird die Festivalzentrale in der Königstraße 1c sein, die ab 20.30 Uhr mit Live-Musik eröffnet wird. Von dort werden in den kommenden Wochen Führungen starten und Workshops stattfinden.
Veranstaltung: IBA’27-Festival vom 23. Juni bis 23. Juli 2023
Termin: Festivalauftakt 23. Juni, ab 14 Uhr
Orte: Festivalzentrale, Königstraße 1c, 70173 Stuttgart; Weissenhofsiedlung und Stadtgarten
Alle weiteren Informationen und das gesamte Programm finden Sie hier.
BauNetz ist Medienpartner der IBA’27 StadtRegion Stuttgart.
die stadt, die vor 30-50 jahren architektonisch mal was zu bieten hatte, aber meines erachtens seit jahren in stagnation und tristesse verharrt, hätte das so bitter nötig. stuttgart hat deutschlands wohl höchste architektendichte und ist gleichzeitig so erschreckend uninnovativ, entwicklungssmäßig gelähmt, baulich banal. es müsste so dringend mal was gehen.
Auch diese Schriftgrafik lebt von der Erleuchtung dahinter. Ist räumlich.
Alles ist ein hin zu. Zeitlich und räumlich.