Schräg!
Fertighaus in der Schweiz von FOVEA
Im wahrsten Sinne des Wortes „schräg“ gebaut wurde dieses kleine Wohnhaus in der Schweiz. Das kürzlich fertig gestellte Fertighaus steht abseits von allem mitten in der Schweizer Landschaft und wurde von dem Newcomer-Büro FOVEA Architects (Neuchâtel) entworfen und geplant.
Das Haus mit der Mischung aus Spitz- und Pultdach ist einerseits an die Form des traditionellen Schweizer Bauernhauses angelehnt und hebt sich andererseits durch seine spezielle Form von seiner Nachbarschaft deutlich ab. Während die Nordfassade mit den drei kleinen Dachfenstern eher unspektakulär aussieht, kippt das obere Geschoss zur Südfassade im 40 Grad-Winkel nach unten – die Fensterfront schwebt über dem Boden und ist gleichzeitig eine Überdachung der Terrasse.
Die äußere Hülle sollte sich laut den Architekten durch die Materialwahl an die Nachbarbebauung anpassen und ist deshalb aus vorgefertigtem, dunkel lackiertem Kiefernholz. Die beiden Frontseiten sind (bis auf das schmale Küchenfenster) fast fensterlos und sollen durch die ebenfalls im 40 Grad-Winkel gekippten Holzlatten die Form unterstreichen. Bleibt am Ende nur die Frage offen, wie man die Fenster in der ersten Etage am Besten putzt?
Alle Fotos: Thomas Jantscher
wie mercedes airbags in einem trabbi.
die hochgelobte schweizer qualität drückt sich oft darin aus, das auch der grösste mist aus purem gold gemacht wird.
in der wirtschaft nennt man sowas einstiegsbarriere. ich lebe in besagtem land und muss sagen - die können nicht mal richtig brot - das ist bitter für einen aus Krustenbrotland.
die hauptsache hier scheint zu sein, dass man es anders macht. anders als die deutschen auf jeden fall. :)
nee, mal ehrlich, ich denke, dass so viel gewichtung auf das aussehen der gartenfront gelegt wurde, dass die anderen 3 seiten von gestaltung nichts abbekommen haben.
ausserdem sieht es aus, wie eine fläche des satteldaches extrudiert und das gebäude um 135 grad gedreht - geht in sketchup ganz schnell ;)