Hufeisen
Elitestadion in Dublin fertig gestellt
Nach der offiziellen UEFA-Klassifizierung gibt es vier verschiedene Kategorien von Fußballstadien: 1, 2, 3 und Elite. Endspiele von europäischen Wettbewerben sowie wichtige internationale Spiele dürfen nur in den „Elitestadien“ ausgetragen werden – am 11. August 2010 wird Irland sein allererstes solches Stadion einweihen können, dann werden Irland und Argentinien den Rasen des neuen Aviva Stadium in Dublin einweihen. Das wird dann mit 50.000 Sitzplätzen das neue Heimstadion der irischen Rugby- und der Fußballnationalmannschaft. Es ersetzt das 1872 eröffnete Lansdowne Road-Stadium, das 2007 abgerissen wurde. Die Bauarbeiten am Stadion sind bereits abgeschlossen.
Entworfen und geplant wurde das Stadion von dem irischen Architektenbüro Scott Tallon Walker Architects (Dublin) zusammen mit den amerikanischen Generalplanern Populus Architects, die unter anderem auch für die O2 World in Berlin verantwortlich sind.
Das neue Stadion in Dublin sieht von oben aus wie ein Hufeisen. Da das Stadion im Norden direkt an ein Wohngebiet grenzt, besteht der Nordrang aus nur einer Tribüne. West-, Ost- und die Südtribüne sind vierstöckig angelegt – so ergibt sich der wellige Schwung des Stadiondaches. Mehr als 50 Räume für Veranstaltungen wie Ausstellungen, Konferenzen oder Festbankette sind außerdem in dem Neubau untergebracht – neben Heimspielen der Rugby- und Fußballnationalmannschaft sollen hier auch Konzerte stattfinden können.
Die transparente, geschwungene Fassade der Arena setzt sich aus Polycarbonatplatten zusammen. Das Dach ist mit einer transparenten Kunststoff-Haut überzogen. Die Baukosten werden mit umgerechnet 365 Millionen Euro angegeben.
idiotisch eine Tribünenseite zu minimieren.
Sicher, die Piloten und Fluzeuginsassen können jetzt aus der Luft ein Hufeisen erkennen!
luxus eine der teuersten formen von primitivität
sein soll....und ist....
Übrigens finde ich kann sich ein land mit der einwohnerzahl münchens auch ein stadion der größe münchens leisten.
Hätte nicht gedacht das das projekt so gut wird.
1. das irische staatsdefizit hängt sicher nicht an diesem stadion. so arm ist irland auch wieder nicht.
2. vom verzicht auf ein stadion wird in der 3. welt auch noch niemand satt. umgekehrt verhungert sicher dort auch niemand, weil hier ein stadion gebaut wird.
3. marodierende zuschauer??? herr fütterer, bitte gehen sie einmal nach england (ich empfehle insbesondere: london, liverpool; sie könnten aber sagen wir mal auch nach hamburg zu st. pauli fahren) und schauen sie sich die lage der stadien an und wie die zuschauer dort andauernd friedliche fussball-parties mitten in wohngebieten feiern. was zusätzlich den schönen vroteil hat, dass man in der nähe des stadions wohnen kann und zu einem spiel nicht umständlich anreisen muss (siehe die allianz arena münchen!!), sondern das stadion in fußweite hat. wie wunderbar.
mir gefällt übrigens das stadion.
bild nr. 3 ist echt ein geniales photo! wow!