24 Quadratmeter
Ein-Personen-Minihaus in Osaka
Natürlich, es geht auch noch kleiner, aber dieses Mini-Haus in Osaka ist schon sehr rekordverdächtig. Auf einer Grundfläche von stolzen 24 Quadratmetern wurde diese Ein-Personen-Wohnhaus mit Tabakladen im Erdgeschoss gebaut, meldet heute das Design-Magazin Dezeen. Entworfen und geplant hat es das japanische Büro Avehideshi Architects and Associates (Osaka), die – vielleicht auf Grund ihrer Herkunft – einen Hang zu Miniaturhäusern haben (siehe BauNetz-Meldung vom 4. August 2010).
Das dreigeschossige weiß strahlende Wohnhaus steht zwischen Bahngleisen und Wohnhochhäusern und wirkt an dieser Stelle etwas verloren. Ähnlich wie bei ihrem „Yamakin Building“ haben die Architekten auch bei diesem Wohnhaus die Fenster in verschiedenen Größen und je nach Ausblick in unregelmäßigen Abständen gesetzt.
Im Erdgeschoss finden neben dem kleinen Laden auch noch Küche, Bade- und Wohnzimmer Platz, die Schlafzimmer liegen im ersten und eine mit Holz verkleidete Dachterrasse im zweiten Geschoss. Die Wendeltreppe wurde teilweise in einem hellen Grün gestrichen, um den Raum größer wirken zu lassen.
Alle Fotos: Hiroki Kawata
Ökologisch kann dieses Haus mit dem deutschen Standard sicher mithalten - vergleichen Sie doch mal Energie-, Flächen- und Ressourcenverbrauch pro Kopf (und die durchschnittliche Wohnfläche).
Städtebaulich ist dieses Haus neben Hochhäusern und der Bahnlinie natürlich nicht zu vertreten, dank deutscher Gründlichkeit ist bei uns diesem Einfallsreichtung ein Riegel vorgeschoben. Zum Glück?
Das ist doch einfach ein gelungenes Haus!
In Japan wird ALLES gebaut! Hervorragende und skurrilste Bauten - allerdings gibt es in Japan eine sehr effektive Verkehrsplanung - jedoch fast gar keine Stadtplanung. Grundlagen des 1. Semesters sind offenbar unbekannt.
an dieser Stelle kann man doch nicht leben !
und meinem Vorkommentator kann ich nur Recht geben - ökologischer Unfug.