Energiegeladen
Campus in Guangzhou von gmp
Nach dem Bürobau in Shanghai und dem Bahnhof in Hangzhou ist ein weiteres Projekt von Gerkan, Marg und Partner (gmp) in einer chinesischen Metropole fertiggestellt. Der Hauptsitz des zweitgrößten Stromnetzbetreibers des Landes liegt eingebettet in eine bewaldete Berglandschaft in der südchinesischen Millionenstadt Guangzhou. Das Projekt mit einer Bruttogeschossfläche von 360.000 Quadratmetern ist aus einem Architekturwettbewerb im Jahr 2011 hervorgegangen und Teil der Guangzhou Science City im Stadtteil Luogang.
Acht versetzt zueinander stehende Punkt- und Atriumbauten, sieben davon auf quadratischem Footprint, sind über Brücken miteinander verbunden. Bei jeweils unterschiedlicher Größe und Höhe ist ihnen der Aufbau aus einem Sockel und einem darüber abgesetzten Volumen gemeinsam. Das plastische Fassadenbild prägen eine äußere, mit hellem Granit verkleidete Struktur, eine dahinter liegende anthrazitfarbene Konstruktion und die als Vorhangfassade ausgeführte thermische Hülle.
Die gesamte Anlage ist von einer Abfolge aus begrünten Innenhöfen und parkähnlichen Außenräumen durchzogen. Der Hauptzugang zum Campus führt von der Kexiang Road im Süden über eine Freitreppe, Rampen und einen Vorplatz zum größten der Atriumbauten. Reflektierende Wasserflächen leiten durch einen dreigeschossigen und dreiachsigen Durchgang in den teilweise glasgedeckten Innenhof. Westlich, mit direktem Zugang von der Xianshan Road, liegt ein Konferenzzentrum, das ein Auditorium für 600 Gäste sowie weitere Ausstellungs- und Veranstaltungsflächen aufnimmt. Ihm gegenüber befindet sich das zentrale Archiv für alle in Guangzhou angesiedelten Einrichtungen des Unternehmens. In zwei weiteren Atriumbauten östlich des Hauptgebäudes sind Büros sowie Bereiche für Forschung und Logistik untergebracht. Gemeinsam mit dem Kantinengebäude am Hang umfassen sie den zentralen Platz des Geländes. Im Osten schließt der Campus mit den Sporteinrichtungen und einem Apartmenthaus für Mitarbeiter und externe Gäste ab. (hn)
Fotos: Christian Gahl
Ich muss doch glatt eine frühere Kritik an eben dieser Kommentarfunktion zurück ziehen und erfreue mich nun zugegebenermaßen bei manchmal schlicht eher mäßig bedeutsamen Beiträgen umso mehr an den stilistisch bizarr wertvollen Beiträgen der Leserschaft.
Vorausgesetzt, dass man der Gruppe jeglich representative Charakteristik für den Berufsstand abspricht (Das fällt mir aber irgendwie schwer und macht mir dann doch wieder Sorgen)
Den Nationalromantikern und ewig Gestringen gefällt es.
Kein Vergleich zu deutschen F*kultäten.