Brücken für Moskau und Zinnowitz
Campus Masters im Dezember gewählt
Das gab es noch nie bei den Campus Masters: Zwei Entwürfe für Brücken landeten auf den ersten beiden Plätzen der Publikumsabstimmung! Eine „lebendige Brücke“ in Moskau wurde vom Publikum mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Doch die Living Bridge von Maximilian Urs Abele ist nicht nur eine Brücke. Neben der Hauptfunktion umfasst sein Projekt 55°44'45.65"N 37°36'53.58"E ein Museum, ein Veranstaltungszentrum, eine Mediathek, einen Fernsehsender, Labore, Geschäfte, Büros und Wohnungen mit Gemeinschaftsflächen. Die zweitplatzierte Arbeit Vinetabrücke Zinnowitz von Ulrich König ist eine Seebrücke auf der Insel Usedom.
Sára Malyszová belegt mit ihrer Arbeit Entwurf für Kaira Looro, Senegal
nicht nur den dritten Platz der Publikumsabstimmung, sondern gewinnt zusätzlich den Architektenpreis. Den vergab in dieser Runde Alfred Paul von Marazzi + Paul Architekten, der über das Projekt urteilte: „Nur der Entwurf für Kaira Looro, Senegal überzeugt konzeptionell, typologisch, soziologisch und konstruktiv in allen Belangen. Das Projekt ist ein hervorragender Beitrag, wie eine technische Innovation, verbunden mit einer Bautradition, zu einer selbstständigen, ortsbezogenen und damit prägnanten Lösung führen kann.“
Alle Preisträger werden auch in dieser Wettbewerbsrunde mit aktuellen Publikationen von DOM publishers belohnt. Gleichzeitig haben sie sich für die Teilnahme an der Jahreswertung qualifiziert.
Aktuelle Informationen zum Wettbewerb und interessante Termine gibt es auf der Facebook-Seite von BauNetz Campus.
Die Campus Masters werden unterstützt von Vectorworks.
ich verstehe es gar nicht. wie kann man direkt neben einer unesco-weltkulturerbestätte (kreml) ein derart vulgäres, sperriges, unförmiges, städtebaulich unpassendes etwas mit dem ersten preis auszeichnen? haben die entscheider keinen hauch von vorstellungskraft bezüglich der angemessenheit einer maßnahme an diesem ort? als ob russland und moskau nicht schon vollstünde mit unförmigen postmodernen geschmacklosigkeiten.
zumindest die wenigen informationen, die man hier bekommt, lassen mich nur den kopf schütteln.
die qualitäten von platz 2 erschließen sich mir übrigens genauso wenig.
die meister von morgen machen offenbar gerade pause oder sind schon in den snowboardurlaub gefahren. oder die jury war nicht ganz bei der sache.