Strukturwandel gestalten
Campus Masters Juli/August gestartet
Wenn sich gesellschaftliche, ökologische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen verändern, wandelt sich auch die gebaute Umwelt. Die Arbeiten der Campus-Masters-Runde Juli/August zeigen, wie Strukturwandel auf unterschiedlichen Maßstäben räumlich verhandelt wird – vom Hochhaus bis zur alten Scheune.
Neben frischen räumlichen Konzepten greifen die Projekte auch alte bautechnische Ansätze auf, die angesichts klimatischer Herausforderungen neue Relevanz gewinnen: Traditionelle Typologien und Bauweisen wie Solarkamine und Lehmbausysteme dienten als Inspiration. Darüber hinaus werden vernachlässigte Flussräume revitalisiert oder gesellschaftspolitische Fragen gestellt: Was kann Architektur als Akteur im ländlichen Raum leisten? Und wie müssten Denkmalschutzgesetze weitergedacht werden, um Abriss effektiver zu verhindern? Die Entwürfe der aktuellen Runde stammen von Hochschulen aus fünf Ländern.
Bis Sonntag, 16. August 2026 können BauNetz-Leser*innen hier abstimmen und Sterne verteilen. Aus dem Online-Voting gehen die ersten drei Preise hervor. Den Jurypreis vergeben diesmal Lisa Zander, Marius Töpfer, Renée Tribble, Dominique Peck und Marieke Behne von projektbüro aus Hamburg.
Die Preisträger*innen erhalten Bücher von Birkhäuser und JOVIS und qualifizieren sich für die kommende Jahresjurierung.
Campus Masters wird unterstützt von GIRA.