Fahrstuhl zum Berg
Brücke von vaumm in Nordspanien
In der baskischen Küstenstadt Errenteria wurde im Mai eine Brücke eröffnet, die nicht nur schick aussieht, sondern auch den Bewohnern des Viertels Galtzaraborda den Alltag extrem erleichtert. Mit ihrem angebauten Fahrstuhl verbindet sie die Wohnhäuser am Berghang mit der tieferliegenden Straße, die Richtung Hafen führt. „Urbanización y Ascensor Urbano“ hat das Büro Vaumm Arkitektura (Donostia) das Projekt genannt.
Der Aufzugsschacht steht am Ende der schmalen Fußgängerbrücke und wurde als Stahlkonstruktion realisiert. Transparente Glaselemente geben den Blick auf die Fachwerkknoten frei, während die Aufzugstechnik hinter Milchglas und Beton verschwindet. Charakteristisches Material ist jedoch Stahl und Aluminium, mit dem die Architekten auf die industrielle Vergangenheit der Region anspielen wollen.
Der untere Eingang zu dem Fahrstuhl ist durch einen schluchtartigen Zugang mit strukturierten Betonoberflächen an den Seiten bewusst inszeniert; der obere Ausgang hingegen ist kaum zu sehen, er versteckt sich hinter einer Ecke. Die obere Plattform dient schließlich auch als Aussichtspunkt – wer will, kann diese übrigens auch über die seitliche Treppenanlage erreichen.
Fotos: Aitor Ortiz
Und es heißt: Von hinten durch die Brust ins Auge!
Aber richtig: Etwas pompös für schlichte horizontale und vertikale Verbindungen und dieser geriffelte Beton gefällt mir gar nicht.
Oder warum einfach, wenn es auch umständlich geht.
Ein Indusriedenkmal könnte auch anders aussehen, denkeich.
Da muß Geld da sein.