Dreidimensionales Puzzle
Behnisch gewinnt Wettbewerb in den USA
Gegen namhafte Mitbewerber konnten sich Behnisch Architekten (Stuttgart) mit ihrem Entwurf für die neue Juristische Fakultät der Universität von Baltimore durchsetzten und den dazu ausgeschriebenen internationalen Wettbewerb am 17. November 2008 gewinnen.
Die Suttgarter haben sich mit ihrem Entwurf für das John and Frances Angelos Law Center gegen ihre vier Mitfinalisten, darunter Foster + Partners aus London sowie Dominique Perrault aus Paris, durchgesetzt.
Der Entwurf wurde auf Grund seiner flexiblen Grundrisse sowie seinem nachhaltigen Architekturansatzes ausgewählt, so der Präsident der Universität, Robert L. Bogomolny. Das 60.000 Quadratmeter große und zwölf Geschosse hohe Gebäude wird in der Innenstadt von Baltimore entstehen. Der 107 Millionen Dollar teure Komplex setzt sich aus mehreren ineinander verschachtelten gläsernen Würfeln zusammen.
Der Baltimore Sun, das örtliche Blatt, beschreibt den Entwurf als „glasverkleidetes Gebäude mit Vor-und Rücksprüngen, die ineinander greifen wie ein dreisimenionales Puzzle.“
Jurys kann man ne ganze Menge als nachhaltig verkaufen. Ökologische wettbewerbsbeiträge kriegen seltsamerweise von max dudler bis zaha hadid alle hin, wenn´s gefordert ist.
Wann wird da eigentlich mal wirklich hingesehen?
Was ich sehe sieht interessant aus,
wie die Wirklichkeit ist, kann ich nicht beurteilen. Stellen Sie einfach den Wettbewerb auf ihrer Internetseite vor....
Im Baunetz liest man ja nahezu ausschließlich wenig intelligente bis minderbemittelte Kommentare.
Dieses Diskussionsniveau ist wirklich unwürdig. Man sieht hier reihenweise Nachwuchs, der sich selber ein Armutszeugnis ausstellt.
Es würde der Plattform sicher gut tun, die Leute zu nötigen ihren Real-Namen zu nutzen. Dann würden vielleicht einige ein wenig nachdenken, bevor Sie sich hier öffentlich zum Affen machen und Ihr Unwissen zur Schau stellen.
Lediglich Beitrag Nr. 9 - der sich über den behaupteten ephemeren Charakter des Objekts moniert - leistet einen Anflug von Diskussionsniveau.
gut getroffen martin, aber wer das vergnügen hatte vorträge von günther behnisch in der 'deconstruction aera' zu hören weiss, dass er das nicht als vorwurf gesehen haben würde.
mit sprüchen wie, 'beim städtebau mal kurz an den modell- tisch treten, dann passt es schon' oder 'das war eigentlich als farbbemusterung gedacht, haben wir dann aber einfach so umgesetzt', konnte er bei den studies immer punkten...
lg.
martin