Stayokay
Baumhäuser in Rotterdam umgebaut
Archdaily macht uns auf einen besonderen Umbau aufmerksam: Die Baumhäuser von Piet Blom in Rotterdam sind zu einer Herberge umgebaut worden. Im Juni eröffnete das Stayokay Hostel mit seinen 49 neuen Zimmer in den würfelförmigen Kubuswohnungen.
Umgestaltet wurden die Kubushäuser am alten Hafen von dem niederländischen Designstudio Edward van Vliet (Amsterdam), das für die gleiche Hotelkette auch das Stayokay Amsterdam mitgestaltet hat, und den Rotterdamer Architekten Kees van Lamoen und Personal Architecture.
Die Ikone der Achtziger wurden zu einer „supermodernen Jugendherberge mit allem Komfort“ umgebaut und in strahlendem Weiß und einem freundlich zartem Apricot gestrichen. Das neue Hotel verfügt außerdem über ein Restaurant, eine Bar und zwei Konferenzräume. Der Slogan auf der Hotelseite steht für sich: „Jetzt könnt ihr nicht nur die berühmte Architektur Rotterdams bewundern, sondern auch mittendrin übernachten!“
Übrigens: Neben Piet Bloms Baumhäusern in Helmond wird zur Zeit die Bibliothek von den Münsteraner Architekten Bolles+Wilson gebaut (siehe BauNetz-Meldung vom 21. August 2008).
Und ich sage es Ihnen auch gerne noch einmal ganz deutlich: Aus den Äußerungen, die Ihr Alias tragen, muss ich (kraft meiner eigenen Ausbildung und Erfahrung als Ausführungsplaner und Entwerfer :-)) schließen, dass dem Schreiber die Wissenschaft und Kunst der Architektur fremd sind. Ich gehe sogar so weit und nehme mir die Freiheit, diesen für einen Gert Postel des Baunetzes zu halten. Ich kann nicht anders, als in Ihm eine Art Agent Provocateur zu sehen, der sich bemüßigt fühlt, im Internet seine Laienmeinung mit dem Anstrich professioneller Ernsthaftigkeit zu versehen, was durchaus dazu angetan ist, dem Ansehen echter Architekten zu schaden. Und - auch wenn´s nervt - nochmal: Ihre wiederholte Behauptung, es gäbe Absolventen der Architektur, die sich (warum?: aus Dummheit oder weil sie unbegabt sind und nicht lesen können?) außerstande sehen, die Hinweise der DIN 18024 und 18025 in einen funktionierenden Grundriss zu übertragen, ist albern und frech und zeugt - wie so viele Ihrer Äußerungen - von einer hässlichen und unverhohlenen Abneigung gegen diesen Berufsstand....dessen Berufsordnung ich Ihnen wärmstens ans Herz lege und deren Verletzung ich mich nicht im mindestens schuldig mache, wenn ich Sie kritisiere. Bevor Sie selbst so vollmundig Ihre Ehre in den Schmutz getreten wähnen, lesen Sie doch einfach mal Ihre eigenen jüngsten Kommentare zu den Projekten Ihrer vermeintlichen "Kollegen" (Zu KempeThills Studentenwohnheim: "schön als selbstzweck,... aber zum wohnen ??? wird natürlich ohne entsprechenden außenliegenden sonnenschutz wieder viel zu heiss"... Zu Chipperfield: "schön leblos", Piet Blom: "hochsubventioniertes Gimmick, gescheitert"....zu mehreren Projekten: "zeit über die heutigen renderfakes nachzudenken"....ich könnte endlos so weitermachen...) Sie schwadronieren gerne mal von "respect" und lassen ihn und jegliche professionelle Fairness regelmäßig vermissen. Nichts dagegen, solange Sie nur ein Laie sind, der es eben nicht besser weiß und kann. Aber wenn einer sich den akademischen Hut aufsetzt, dann sollte er mehr zu bieten haben, als anderen nur rhetorisch ans Bein zu pinkeln. Kollegiale (ernsthafte sach- und projektbezogene) Kritik, die profunde Kenntnisse des Gegenstands beweist, sieht wirklich anders aus!
Wie sieht denn bei Ihnen Erfolg aus? Ich weiß nicht, welchen Beruf Sie wirklich ausüben (oder lernen, denn ich kaufe Ihnen auch ihre "ich-bin-schon-so-reif-und-erfahren-Nummer" nicht ab) und was Sie antreibt, sich hier als Architekt zu gebären. Ihre Äußerungen sind zum größten Teil von unsäglicher Ignoranz und fehlendem Respekt gegenüber der Arbeit von Planern und Entwerfern und den Lehrenden und Studierenden des Faches geprägt, (den "Kids") wie ich es noch bei keinem echten, seriösen Berufskollegen erlebt habe. Da hilft auch kein pubertäres "Yo, respect an diesen" und "Yo, respect an jenen" Geplapper. "ich plädiere wieder mehr zu lehren das, dass ganze auch vernünftig funktionieren muß ... das erwartet der bauherr auch !!"...Bitte?...Wo haben Sie denn studiert?...Was glauben Sie eigentlich, passiert an unseren Universitäten und Fachhochschulen? Ich kenne keine "Top-Absolventen", die nicht in der Lage sind, ein rollstuhlgerechtes Badezimmer zu planen! So etwas gibt es nicht!! Glauben Sie´s mir. Das ist ungefähr genau so unverschämt, als würden Sie unterstellen, ein Diplom-Dolmetscher für Französisch könne in einem Pariser Bistro seinen Kaffee nicht in der Landessprache bestellen. Wann haben Sie denn das letzte mal jemanden in einer Wohnung besucht, wo die Zimmer nur 2,50 m breit sind? Statt über Chipperfields Architektur zu sprechen, beklagen Sie die Abwesenheit eines Baumes im Garten (obwohl Sie nicht einmal wissen, wie der Garten im fertigen Zustand aussieht). Ihre fachliche Kompetenz zum Thema Architektur geht gegen Null. Ihre Kommentare sind ein wenig so, als versuchten Sie, krampfhaft in einer Sprache zu reden, die Sie nicht beherrschen. Ich gebe Ihnen einen freundlichen Tipp: Lassen Sie´s! Sie können gerne eine persönliche Meinung zu hier vorgestellten Projekten haben und diese auch fair äußern, wenn Architektur Ihr Hobby ist, aber geben Sie sich nicht den Anschein - faken Sie nicht! - , diese käme von professioneller Seite. Das ist einfach nur peinlich und auch ziemlich wichtigtuerisch. P.S. Und stellen Sie sich vor: sogar ein Balkon nach Norden hat absolut seine Berechtigung.
ich plädiere wieder mehr zu lehren das, dass ganze auch vernünftig funktionieren muß ... das erwartet der bauherr auch !!! und bin gegen diese irrsinnigen zeitaufwand um irgendwelche tollen bildchen zu generieren die dann nichts von dem halten was sie sugesterieren .... und das alles zum preis von unbezahlten arbeitsstunden, praktikantenausbeutung, dumpinglöhnen ... schon mal aufgefallen das das nur die sogenannten kreativen berufe machen ... und man fährt sich da gegenseitig vom aufwand an die wand ... also mal etwas über den tellerrand der reinen selbstliebe der architekten schauen .......