Tanzende Türme
BRT feiern Richtfest in Hamburg
Das Projekt hatte schon eine Reihe interessanter Namen: vom Wettbewerbsgewinn der „Tango-Türme“ über den Baubeginn des „Tors zur Reeperbahn“ zum gestrigen Richtfest der „Tanzenden Türme“. Aber die beiden Bürotürme aus der Feder des Hamburger Büros Bothe Richter Teherani besetzen auch ein illustres Grundstück. Sie befinden sich an der Stelle der ehemaligen Bowlingbahn am Millerntor und bilden mit der prominenten Adresse „Reeperbahn 1“ den Eingang nach St. Pauli und gleichzeitig die östliche Kante des Spielbudenplatzes.
Der Name rührt von der geknickte Fassadenkonstruktion der beiden rund 90 Meter hohen Glas-Stahl-Türme her, die sich erst einander zuneigen, um dann in unterschiedlichen Höhen in entgegengesetze Richtungen voneinander wegzuknicken.
Auf 24 Etagen entstehen Büroräume, die hauptsächlich vom Bauherrn, dem Bauunternehmen Strabag, genutzt werden, aber auch Räumlichkeiten für ein Hotel und den traditionsreichen Mojo-Club enthalten werden. In den beiden obersten Stockwerken des Südturms ist zudem eine Gastronomie mit Dachterrasse vorgesehen.
Ein Gespräch mit Hadi Teherani auf Designlines.
Außerdem sehen Fassaden der Türme zwar schief aus, die Tragkonstruktion ist jedoch gerade, wie im Rohbau zu sehen ist. Innen und außen harmonisieren so nicht. Nur Effekte. Kostet viel Geld und braucht kein Mensch. Warum kann man für das Geld nicht etwas sinnvolles bauen? Bezahlbare Wohnungen zum Beispiel!
das ist wirklich unglaublich cool.
Wir sind so stolz auf Dich.
C.