Architekten im Film
BAUNETZWOCHE#114
Durch Berlin tobt derzeit die Berlinale, und zum Programm gehört auch der neue Film von Ina Weisse „Der Architekt“ – ein Familiendrama. „Durch die Konfrontation mit der Vergangenheit beginnt die scheinbar harmonische Fassade zu bröckeln“ – so steht es im Pressetext zum Film. Ist die Hauptfigur Georg Winter (Josef Bierbichler) deswegen von Berufs wegen Architekt? Welche Rollen werden im Film als Architekten besetzt und warum? Vom Horrorfilm „The Black Cat“ (als Architekt: Boris Karloff) über „Strangers When We Meet“ (als Architekt: Kirk Douglas) bis zu Josef Bierbichler – die BAUNETZWOCHE#114 handelt von „Architekten im Film“.
Außerdem: Die großartige Ausstellung „Wohnmodelle“ läuft noch bis zum 22. Februar im Künstlerhaus Wien, sonst bleibt einem noch der Katalog. Und ein Blick in die erste umfassende Monographie über die Arbeiten der Künstlergruppe „Ant Farm“ (Actar Publishers, 2008).
Ein Architekt stimmt zu, dass seine Frau für 1.000.000,- mit Robert Redford ein erotisches Abenteuer eingeht - folglich verlässt sie ihn und er investiert die ganze Kohle in ein Haustier ...
Allerdings: Nicht zu unterschlagen ist sein Vortrag an interessierte Praktikanten im Büro ("Ein Stein will mehr sein als ein Stein") und sein Bewerbungsgespräch nach aufgegebener Selbständigkeit ("Nutzen Sie mich aus!") - aus der Praxis für die Praxis also?!
Ja, es gibt viel zu sehen. Schalten wir´s an ...
Grüße
Timderarchitekt
Zitat: "Kein Beruf eignet sich besser für Leidensrollen ..." oder "Architekt sein wird auf der Leinwand stets zur Blaupause für ein verpfuschtes Leben."
http://www.welt.de/welt_print/article3183803/Fluch-der-Architekten.html
Fröhliche Grüße
ES
Gerade erst gestern wurde eine Diskussion über das Bild des Architekten bzw. von Architektur in Kino und Fernsehn im Architekturforum tektorum.de (http://www.tektorum.de) gestartet...