Upcycling
Ausstellungs-Pavillon in Kopenhagen
Aus Kopenhagen kommen dieser Tage nicht nur Bilder von demonstrierenden Menschenmassen und ratlosen Politikern: Im nördlichen Hafengebiet der dänischen Hauptstadt wurde kürzlich dieser Pavillon des Kopenhagener Büros MAPT eröffnet.
Der Container-Pavillon wurde im Rahmen einer Ausstellung errichtet, die sich mit der Umwandlung Kopenhagens zu einem Parade-Beispiel einer umweltverträglichen, nachhaltigen Großstadt-Metropole beschäftigt.
Die im Verband übereinander gestapelten Container wurden mit transparenten Kunststoff- und Sperrholz-Paneelen ausgefacht und bilden gemeinsam die Außenhülle eines mehrgeschossigen Ausstellungs-Kubus'.
„Container sind ein gutes Beispiel für ein Produkt, das nach seinem eigentlichen Gebrauch ohne Probleme für andere Zwecke weiter verwendet werden kann“, so die Architekten. „Da es bisher als unökonomisch gilt, Container an ihren Ursprungsort zurückzuschicken, enden sie zumeist als riesige Schrottberge in irgenwelchen Häfen. Der Container-Pavillon soll als Metapher einer kurzlebigen Gesellschaft dienen, in der Bedürfnisse und deren Erfüllungen, Life-Style und Bevölkerungsdichte einem konstanten Wandel unterliegen.”
Die von den Architekten als „upcycling“ benannte Konstruktion kann leicht wieder rückgebaut werden, und die Einzelteile sollen dann wieder als normale Schiffscontainer Verwendung finden.
Ein weiteres Beispiel für einen Container-Bau finden Sie im Baunetz Wissen Nachhaltig Bauen
mobile working station I Zeche Zollverein I 2007
KIM I Weegen I Hohlfeld I Meyer
.. mir persönlich gefällt das konzept für einen temporären ausstellungsort am hafen sehr gut.. passt zum inhalt und räumlichen kontext!
von tausenden Studenten schon bearbeitet !!
Die letzte Skizze deutet allerdings an, dass das Ding auch bewohnbar und damit beheizt sein könnte.
Spätestens dann kippt die "Nachhaltigkeit" wohl um.