Klima, Ökonomie, Gemeinwohl
Ausstellung zur Bodenpolitik in Berlin
Unter dem Druck der Weltfinanzmarktkrise verloren viele vormals lukrative Geldanlagen an Wert. Nicht so der Boden: Die Grundlage menschlichen Wohnens, der Ernährung und der Arbeit hat sich seither zu einem international begehrten Anlageobjekt entwickelt. Steigende Mieten sind die Folge, die Soziale Marktwirtschaft, das Gemeinwesen und der Erfolg im Umgang mit dem Klimawandel stehen auf dem Spiel. Eine Ausstellung im Berliner DAZ nimmt nun die Auswirkungen der Bodenpolitik auf Klima, Ökonomie und Gemeinwohl in den Blick. Die Schau mit dem schlichten Titel „Die Bodenfrage“ ist ab Donnerstag, 17. September 2020 zu sehen.
In Seminaren der Universität Kassel wurden die Inhalte erstellt, die den freien Zugang zu Boden neu verhandeln wollen. Durch Aufzeigen der vielfältigen, sich bedingenden Aspekte der Bodenfrage werden Lösungsansätze für eine der dringlichsten Fragen unserer Zeit angestrebt. Kuratiert wurde die Ausstellung von Stefan Rettich mit Anna Kraus, Thomas Rustemeyer und Sabine Tastel. Sie entstand in Kooperation mit der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) – gefördert im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat.
Ausstellung: 17. September bis 25. Oktober 2020, Mittwoch bis Sonntag 15–20 Uhr
Ort: Deutsches Architektur Zentrum DAZ, Wilhelmine-Gemberg-Weg 6, 10179 Berlin
Auch von Zuhause aus wird die Ausstellung zu sehen sein: Das DAZ stellt ab morgen auf seiner Website eine neunminütige Ausstellungstour als Video bereit.
Ansonsten könnte man die Zahlungen aus Bayern auch als Schmerzensgeld ansehen, die wir alle in Deutschland für das Ertragen der bayrischen Minister bekommen. und als Lektüre BauGB §176.... Baugebot, sonst Enteignung, steht alles schon im Gesetzt, nichts neues, nichts Linkes, nichts Grünes.
2. Warum muss eine allgemeine Ausstellung zur Bodenpolitik im Deutschen Architekturzentrum, die im Zusammenarbeit mit der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung enstanden ist, jetzt überhaupt für ein derartig albernes und v.a. abgegriffenes Berlin-Bashing herhalten? Etwas zwanghaft, meinen Sie nicht? 3. Was haben Ihre Einlassungen zu Florian Schmidt's Vorkaufsrechten mit Bodenpolitik zu tun? Da sollten sie sich dann doch lieber an Hans-Jochen Vogel's Argumenten abarbeiten und da wäre ich doch sehr gespannt, ob Ihnen dazu was Vernünftiges einfällt. Das Vorkaufsrecht wird übrigens im besonderen Städtebaurecht im BauGB geregelt und dort auch gar nicht bodenpolitisch begründet.
Soviel zu Berlin. Ohne Geld aus Bayern wäre da schon lange die Luft raus. Aber macht mal noch Ausstellungen, so lange Bayern das noch zahlen kann.