- Weitere Angebote:
- Filme BauNetz TV
- Produktsuche
- Videoreihe ARCHlab (Porträts)
21.01.2026
Die Schönheit des Gasteigs
Ausstellung in München
5
Hans-Jacob Heidenreich | 22.01.2026 03:12 UhrIrrsinn
Für ein hochverschuldetes Land, das gerade ca. eine Billion € ( in Zahlen ca. 1.000.000.000.000,00 ) an neuen Schulden ( aka frei nach George Orwell "Sondervermögen" ) aufgenommen hat, mutet der geplante Umbau des Gasteig geradezu irrsinnig an. Könnte man das schöne Haus und Zeitdokument nicht einfach instandsetzen soweit erforderlich, ansonsten belassen und sich z.B. der Beseitigung von Obdachlosigkeit widmen?
4
Karl | 21.01.2026 21:44 UhrStoppt die Korruption
Natürlich kann man das Haus einfach nutzen und so stehen lassen. Man braucht keine Egomanen und Schlauberger. Was soll der Unsinn ? Wenn eine Sanierung mehr als ein Neubau kostet, läuft etwas in die falsche Richtung.
3
Elmar | 21.01.2026 18:17 Uhrwozu der Aufwand?
Wer die Wettbewerbsergebnisse mit dem Bestand vergleichen konnte, musste sich fragen: Ist das den riesigen Aufwand wert? Sanieren was sanierungsbedürftig ist und ansonsten den Bau als Zeitdokument belassen wie er ist - hat doch funktioniert!
2
peter | 21.01.2026 17:15 Uhrdas ding ist gut!
wieso kann man gute architektur eigentlich nicht einfach mal in ruhe bzw. stehen lassen?
wir haben noch immer viel zuviel geld, ganz offensichtlich.
1
Lutz | 21.01.2026 16:57 Uhretwas überbewertet...
...die fotografische Dokumentation ist sicher eine sinnvolle Aktion, aber daraus eine ""Ausstellung" zu machen, scheint etwas übertrieben. Handwerklich OK aber nichts fotografisch Besonderes. Da hätte man sich mehr erwartet, aber das Bauwerk gibt auch nicht so viel her. Bis auf die Treppenhäuser (sind auch die stärksten Bilder). Da kommt etwas "Brutalismus" auf. Aber wer schon mal im Gebäude war, kennt den Muff und die Enge und Biederkeit (Teppichböden!), wenig räumliche Qualitäten, dazu noch der überdimensionierte Große Saal. Hoffen wir, dass Henn etwas draus macht.











6
a_C | 22.01.2026 09:53 UhrEin absoluter Jammer!
Der geplante Abriss* des bestehenden Gebäudekomplexes ist aus architektonischer, baukultureller und kultureller Perspektive einfach eine große Tragödie - und in heutigen Zeiten auch ökologisch wie ökonomisch eigentlich nicht mehr vertretbar.
Dieser Vorgang steht symbolisch für die "Goldenen Zeiten", in dem die boomende Stadt München zusammen mit dem florierenden Freistaat keinen Plan hatte, wohin es mit dem ganzen Geld soll - und ohne Not eine so einzigartige Architektur wie den Gasteig beseitigt. Was HENN da vorhat, ist so langweilig und austauschbar, dass es einen schaudert.
Vielleicht kommen die Verantwortlichen ja noch zur Vernunft und stoppen das Vorhaben zugunsten einer Sanierung, die - je nach Umfang - schneller und günstiger zu haben sein wird.
*Ja, Abriss. Nichts anderes wird die geplante Kernsanierung am Ende sein als das vollständige Ausradieren des bisherigen Gebäudekomplexes mit all seinen Qualitäten.