Digital rekonstruierte Ingenieurbaukunst
Ausstellung in Berlin
Am Mittwoch, 11. Februar 2026, eröffnet im Roten Saal der Bundesstiftung Bauakademie in Berlin die Ausstellung „Verloren & Geborgen“. Besucher*innen können dort digitale Rekonstruktionen sieben bedeutender Bauwerke mithilfe von Virtual-Reality-Technologie erleben. Zum Beispiel den 1991 gesprengten Seilnetzkühlturm des Atomkraftwerks Hamm-Uentrop in Schmehausen oder die im Jahr 2000 abgerissene Großgaststätte Ahornblatt in Berlin, die Schinkelsche Bauakademie oder den 1931 abgebrannten Münchner Glaspalast.
Ergänzt wird die Ausstellung durch ein umfangreiches Vortrags- und Begleitprogramm, das neben Eröffnung und Finissage fünf thematisch breit aufgestellte Abendveranstaltungen umfasst – die vom Fachvortrag über die Konstruktion des neuen Turms des Bauhaus-Archivs bis zu einer VR-Live Demo des Skeletts der Bauakademie reicht.
Es ist die erste als Wanderausstellung konzipierte Schau des Digitalen Ingenieurbaukunst Museums. Dahinter steht der Ingenieurbaukunstverein, der Ingenieurleistungen als zentralen, aber häufig unterschätzten Bestandteil der Baukultur stärker in den Fokus rücken und auf die gestalterischen, technischen und kulturellen Qualitäten der gezeigten Bauwerke aufmerksam machen will.
Bereits jetzt können Interessierte drei der gezeigten Bauwerke auf der Webseite ibk-museum.de online erleben. Langfristig soll eine digitale Bibliothek bedeutender Ingenieurbauwerke entstehen.
Eröffnung: Mittwoch, 11. Februar 2026, 18 Uhr
Ausstellung: 12. Februar bis 8. März 2026
Ort: Roter Saal, Bundesstiftung Bauakademie, Schinkelstraße 1, 10117 Berlin