Iconic Awards 2016
Architekturpreis vom Rat für Formgebung
Der Rat für Formgebung kürt zum vierten Mal die gebauten Ikonen unserer Zeit: Mit den Iconic Awards 2016 werden „visionäre Gebäude, innovative Produkte und nachhaltige Kommunikation“ aus den Kategorien Architektur, Bauwirtschaft und Industrie prämiert; im Fokus steht dabei die „elementare Bedeutung des Zusammenspiels einzelner Gewerke“.
Der Preis wird in den fünf Hauptkategorien Architecture, Interior, Product, Communication und Concept vergeben; teilnehmen können Architekten, Innenarchitekten, Ingenieure, Fachplaner, Designer sowie Agenturen, Unternehmen und Hersteller.
Neben den fünf Wettbewerbskategorien werden außerdem drei Sonderkategorien ausgelobt, die jeweils mit 10.000 Euro dotiert sind: Architect of the Year, Interior Designer of the Year und Project of the Year – im letzten Jahr an das Shakespeare-Theater in Danzig von dem italienischen Architekten Renato Rizzi vergeben.
Für seine spektakulären Bauten und Entwürfe wurde 2015 das britische Heatherwick Studio als Architect of the Year geehrt. Und mit der Auszeichnung Architects’ Client of the Year wird wieder ein Ehrenpreis an Unternehmen oder Institutionen für die Förderung eines ganzheitlichen Architekturverständnisses verliehen.
Anmeldeschluss ist der 20. Mai 2016 – die Preisverleihung der Iconic Awards 2016 findet am 4. Oktober 2016 im Rahmen der Expo Real in der BMW-Welt in München statt.
Der gemeinsame Vergleichsnenner ist dann " Iconic", also der PR-Schaum der Projekte. So wird Architektur nach Marketing Kriterien eingestuft. Ein Armutszeugnis.
Die Macher von best architects - auch wenn gleiches Muster - geben sich wenigstens damit noch Mühe!
Damit man sich nicht alles durchlesen muss hier als kleine Hilfe eine Essenz aus dem Auslobertext "In den Wettbewerbskategorien (Anm. : 5 Hauptkategorien mit bis zu 7 Unterkategorien !!!) wird jeweils eine angemessene (!) Anzahl an Einreichungen mit dem Label Winner ausgezeichnet. Darüber hinaus erhalten bis zu 15 Einreichungen (!) pro Kategorie (!) das Label Best of Best ist doch großartig: da bekommt doch fast jeder was ab ...und weiter" Für die genannten Services fallen folgende obligatorische Gebühren an: Gewinnergebühr für Auszeichnung Winner: EUR 1.200 / Gewinnergebühr für Auszeichnung Best of Best: EUR 1.500....Ui - da kommt aber ganz schön was zusammen. Dachte immer, dass der Grundsatz „Was nix kostet ist auch nix wert“ nicht für die Auszeichnung einer gelungenen Arbeit gelten sollte, sondern einzig die Qualität... Ach Gott wie naiv. Ich würde allerdings nicht für etwas zahlen, was mir schon gehört...