In China Essen sie Hunde
Architekturclub in München
In Zeiten der Globalisierung die Frage nach dem Sinn eines deutschen Architekturexports zu stellen, scheint zunächst fast etwas albern. Riesige Auftragsvolumina, unbegrenzte technische Innovationen und Umsetzung in Höchstgeschwindigkeit locken immer mehr Architekten in ferne Länder.
Kritisch wird der Architekturexport schließlich erst dann, wenn er sich auf das so genannte „Bauen für Despoten“ bezieht, wie zum Beispiel die Großprojekte ebenso großer Büros in der Volksrepublik China. Die Mediendebatte um Politik und Moral des deutschen Bauens in China hatte im Sommer 2008 zur Eröffnung des Olympiastadions in Peking von Herzog & de Meuron wohl ihr Hoch erreicht, ist jedoch seitdem nur unwesentlich abgeflacht. Kaum eines der deutschen Büros, das auch in China tätig ist, kann sich ihr entziehen. Wann immer deutsche Architektur in asiatische Kulturen exportiert wird, stehen die Medien bereit, die Frage nach der Lokalbezogenheit der Gebäude zu diskutieren.
Im Architekturclub der Bayerischen Architektenkammer am kommenden Montag Abend beleuchten die Kulturwissenschaftlerin Katharina Lehmann und der Architekt Gunter Henn das deutsche Bauen in China aus kulturbezogener Perspektive. Unter dem Titel „In China Essen sie Hunde“ werden anhand von Beispielen aus Theorie und Praxis sowie von im O-Ton zugespielten Äußerungen weiterer „Architekturexporteure“, wie z.B. Meinhard von Gerkan, werden neue Einblicke in den deutsch-chinesischen Architekturtransfer gegeben.
Termin: Montag, 7. Februar 2011, 19 Uhr
Ort: Haus der Architektur, Waisenhausstraße 4, 80637 München
Der Eintritt ist frei
Wir haben in der Redaktion zu keinem Zeitpunkt daran gezweifelt, dass es sich dabei um ein selbstironisch vorgetragenes Klischee handelt.
Ich finde es I'm uebrigen ebenso von Baunetz unprofessionell und beschaemlich so eine meldung einfach zu veroeffentlichen...
Wo wir mehr darauf Achten sollten, was und von wem wir etwas kaufen!
Unter welchen umständen etwas gebaut wird! Kinderarbeit? Unterdrückung?
Aber da müssen wir im kleinen bei uns Anfangen!
Wir können nur das von anderen einfordern was wir auch selbst tun.
Conny hat da schon recht, auch wenn der eine oder andere Fact nicht ganz stimmt.
Also ich dachte immer das die Gebäude für die Bevölkerung ist, das sind keine DESPOTEN:
Was dieser deutsche politische Zeigefinger immer soll. Oder ist das alles nur Neid das es in Asien zu bauen gibt und hier nicht? Aber gut, wer Politik will kann sie bekommen: Deutschland liefert Gift für die Hinrichtungsspritzen in die USA, Landminen nach Afrika und Torpedos nach Nordkorea.
Tja, was für ein sauberes Land , dieses DEUTSCHLAND.