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https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Anbau_in_Goettingen_von_Anderhalten_2503619.html

27.03.2012

Lokhalle mit Durchblick

Anbau in Göttingen von Anderhalten


Die Veranstaltungs- und Konzertarena „Lokhalle“ in Göttingen bekommt Zuwachs: Die Auslastung des früheren Industriebaus wächst stetig, Struktur und Kapazität genügen nicht mehr den aktuellen Anforderungen. Die städtische Wirtschaftsförderungsgesellschaft inklusive Lokhallenmanagement hatte deshalb vier Architekturbüros aufgefordert, ein Gestaltungsgutachten zu erstellen – am vergangenen Dienstag gab die Jury das Berliner Büro Anderhalten Architekten als Sieger bekannt.

Eine Anforderung an die Architekten war es, das denkmalgeschützte Bestandsgebäude durch einen An- oder Neubau optisch nicht zu erdrücken. Anderhalten Achitekten konzipierten die Neue Lokhalle als Gebäuderiegel von 190 Meter Länge und etwa 40 Meter Breite. Der Bau, der sich zwischen Bestandsgebäude und Leineaue schiebt, wird aus zwei Schichten gebildet: Der untere, rotgetönte Teil verweist auf die Fassade der bestehenden Lokhalle, der obere, transparente Teil soll dem Gebäude die gewünschte Leichtigkeit verleihen.

Die Neue Lokhalle soll in drei Bauabschnitten bis zum Jahr 2022 errichtet werden: Mit dem Bau des Lagerbereichs von 1.600 Quadratmetern (Abschnitt I) soll im Sommer begonnen werden – hinzu kommen eine flexibel nutzbare Messehalle mit 3.500 Quadratmetern (Abschnitt II) und ein Tagungsbereich (Abschnitt III). Zwischen Messehalle und Tagungsbereich soll ein großes Atrium den freien Blick von der alten Lokhalle auf die Leine ermöglichen.


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Zu den Baunetz Architekten:

Anderhalten Architekten


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