Protest gegen Abrisspläne in Bremen
Kurznachricht vom 23.04.2026
„Gigantisch, grundsolide, Potenzial bis übers Dach — und vom Senat zum Abriss bestimmt. Auf Grundlage einer intransparenten Machbarkeitsstudie mit fraglichen Schlussfolgerungen. Ohne Plan, was hier hinterher gebaut werden soll. Ohne Studien dazu, was für die Innenstadt am besten wäre.“ So beginnt die Petition der Architektin Ute Dechantsreiter gegen den beschlossenen Abriss des ehemaligen Horten-Kaufhauses in Bremen. Sie wird unter anderem von der Bremischen Bürgerschaft, Architects for Future Bremen, der Initiative Bremens Zukunft im Bestand und vielen Fachleuten unterstützt. Die Stadt Bremen hatte die Immobilie Ende 2024 für 37 Millionen Euro gekauft und Ende 2025 einen Neubau beschlossen. „Die Neubauvariante bietet laut Machbarkeitsstudie die besten ökologischen Perspektiven“, heißt es in einer Presseerklärung. Ein Architekturwettbewerb mit Bürgerbeteiligung soll nun entscheiden, was möglich ist. Am 28. April, 19 Uhr diskutiert der Bremer Stadtdialog im Bremer Zentrum für Baukultur über das Thema. (fm)