Berliner Waldsiedlung wird Welterbe
Kurznachricht vom 27.07.2026
Die Waldsiedlung Zehlendorf feiert in diesem Jahr nicht nur 100-jähriges Bestehen, sondern nun auch die Aufnahme ins UNESCO-Weltkulturerbe. Das Welterbekommitee nahm die auch als Onkel-Tom-Siedlung oder Papageiensiedlung bekannte Wohnanlage mit rund 1900 Einheiten im Südwesten von Berlin in seiner gestrigen Sitzung als siebte „Siedlung der Berliner Moderne“ auf. Sie gilt als eines der wichtigsten Werke von Bruno Taut, der sie gemeinsam mit Hugo Häring und Otto Rudolf Salvisberg plante. Sechs weitere Berliner Siedlungen, darunter die Hufeisensiedlung, die Großsiedlung Siemensstadt und die Weiße Siedlung, stehen bereits seit 2008 als Beispiel für den Wandel im Wohnungsbau des frühen 20. Jahrhunderts unter dem Motto „Licht, Luft und Sonne“ auf der Welterbeliste. Das Festival „Siedlungen der Berliner Moderne“ findet vom 27. bis 30. August statt. fm