Es werde Farbe
Studentenwohnheim in Freiburg
In unmittelbarer Nachbarschaft zum Freiburger Flughafen steht seit kurzem der Neubau eines Studentenwohnheims inklusive Kindertagesstätte von Amann Burdenski Munkel Architekten. Das Büro arbeitete bei ihrem Entwurf eng mit dem Künstler Ben Hübsch zusammen, der die Farbgestaltung der Innenräume übernahm.
Für die 104 Zimmer des Wohnheims und die Kita mit 60 Plätzen wählten die Freiburger Architekten ein schlichtes Fassadensystem aus Aluminiumpaneelen in verschiedenen warmen Grautönen. Die quadratischen Fenster besitzen eine interessante Gliederung: unten ein liegendes, darüber wieder ein quadratisches und ein stehendes Format. So kann der Nutzer perfekt den Ausblick von der dahinterliegenden, breiten Fensterbank genießen, während die oberen zwei Öffnungen der Durchlüftung dienen.
Im Inneren erwartet den Besucher das genaue Gegenteil: Starke Farbkontraste sorgen in den vier Stockwerken für eine lebendige Atmosphäre. Während die öffentlichen Bereiche noch einheitlich in grün gehalten wurden und die einzelnen Flure ihren eigenen Farbcode besitzen, ist jede Wohnungstür von ihrem eigenen Farbfeld umgeben. Die Zimmer wurden alle in neutralem Weiß gestrichen – man wollte den Studenten auch ihre Freiräume und eigene Gestaltungsmöglichkeiten offen lassen.
Fotos: Yohan Zerdoun
Leider müssen die Bewohner wohl auch in diesem Sudentenwohnheim ohne Jalousien oder Rollläden auskommen, und das in Freiburg, wo die Sonne mehr lacht als sonst wo in der Republik. Oder hab ich etwas übersehen.
außen eher weniger
ben hübsch hat hier eine schöne arbeit abgeliefert, auch der innenraum des hauses wurde von den architekten sauber gestaltet.
die fassade aber hat die erwähnung im baunetz meiner meinung nach nicht verdient. der eingangsbereich lässt keine nennenswerte gestaltung erkennen, und die lochfassade der obergeschosse ist alles andere als bemerkenswert, ebenso wie die ausführung der fassade in - gefühlten - faserzementplatten.
gähn.
das könnte genauso ein vom GU sanierter ost-plattenbau sein, dazu braucht man keinen architekten.