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http://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen_Wettbewerb_am_Stintfang_in_Hamburg_entschieden_13949.html

02.07.2003

Bronze-Turm am Hafentor

Wettbewerb am Stintfang in Hamburg entschieden


Beim Wettbewerb für einen geplanten Neubau am Hamburger Hafentor hat der Entwurf des Architekturbüros Dinse Feest Zurl aus Hamburg am 25. Juni 2003 einstimmig den mit 5.000 Euro dotierten ersten Preis gewonnen.
Der Bauherr, die städtische Sprinkenhof AG (SpriAG), hatte im Einvernehmen mit der Stadt und dem Bezirk Mitte zur Bebauung des Grundstücks Hafentor 7 einen Architekturwettbewerb ausgeschrieben, an dem sechs Architekten teilnahmen.
Ein 34 Meter hoher Turm ruht beim Entwurf von Dinse Feest und Zurlvauf einem bis zu vierstöckigen, gläsernen Sockel, der sich an den Elbhang anschmiegt. Darüber liegt ein sechsgeschossiger „Bronze-Turm“, dessen Form an ein aufgeblähtes Segel erinnern soll. Besonders die Querstellung des Turms hat der Jury gefallen, weil sie den Baukörper von den Landungsbrücken aus gesehen sehr schlank erscheinen lässt. Der künftige Nutzer, die private Körber-Stiftung, wird eine Nettofläche von rund 3.100 Quadratmetern beziehen können.

Die Interessengemeinschaft „Rettet den Stintfang/Alter Elbpark“ ist gegen den Entwurf: Der Stintfang als Endstück der historischen Wallanlage reicht von der Alster bis zur Elbe und muss ihrer Ansicht nach als Grünfläche erhalten und sichtbar bleiben.

Noch ist der Blick vom Hafen auf die Grünanlage Stintfang frei. Der Baubeginn für das Projekt soll im Frühjahr 2004 sein und die Fertigstellung 2005. Zuvor muss der Bebauungsplan für die Fläche geändert und eine öffentliche Anhörung veranstaltet werden. Ein vorhabenbezogener Bauplan muss von der Behörde für Bau und Verkehr bewilligt werden. Die SpriAG scheiterte bereits 2001 mit dem Bauplan eines sechsgeschossigen Hauses.

Ein zweiter Preis (4.000 Euro) ging an das Büro Stölken Schmidt. Die Büros Wacker Zeiger, Nietz Prasch Sigl, Bothe Richter Teherani und Hohaus Hinz Seifert gingen leer aus.
Die Wettbewerbsarbeiten werden vom 7. bis 11. 7. 2003 im Haus der Jugend auf dem Stintfang, Alfred-Wegener-Weg 3, Mo-Do von 12 bis 19 Uhr, Fr von 10 bis 13 Uhr ausgestellt.


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