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25.09.2009
Bergkristall
Monte-Rosa-Hütte im Wallis eröffnet
Morgen wird dieser funkelnde Bergkristall in der Gletscherlandschaft im Schweizer Kanton Wallis eröffnet. Die Neue Monte-Rosa-Hütte mit Blick auf das Panorama von Monte-Rosa-Massiv, Gornergrat und Matterhorn wurde von dem „Studio Monte Rosa“ der ETH Zürich entworfen und entstand als gemeinsames Bauprojekt der Hochschule und des Schweizer Alpenclubs (SAC).
Nach gut einem Jahr Bauzeit wurde der hochtechnische Holzbau mit dem Spitznamen „Bergkristall“ vor kurzem fertig gestellt (siehe BauNetz-Meldung zur Grundsteinlegung vom 22. August 2008). Im März 2010 wird die Monte-Rosa-Hütte ihren normalen Gästebetrieb in 2.700 Meter Höhe aufnehmen und der ETH Zürich weiterhin als Forschungsobjekt in den Bereichen Energie- und Gebäudetechnik dienen. Die Hütte ist mit insgesamt 120 Betten, Warmwasserduschen und einem Essraum im Obergeschoss ausgestattet.
Der polygonale, energieautarke Baukörper wirkt von oben wie ein geschliffener Felsen, von unten wie ein turmartiges Zeichen, das Orientierung bietet. Verkleidet mit einer silbern schimmernden Aluminiumhülle sowie einer in die Südfassade integrierten Photovoltaikanlage, produziert die Hütte Strom. Das Feld mit den Photovoltaikelementen, im optimalen Winkel exakt nach Süden ausgerichtet, bildete auch die Basis für den Entwurf der Hütte.
Die Kosten der Neuen Monte-Rosa-Hütte belaufen sich auf umgerechnet 4,3 Millionen Euro.
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