kadawittfeldarchitektur
Aureliusstraße 2
D-52064 Aachen
T +49(0)241-946 90 0
F +49(0)241-946 90 20
office@kwa.ac
Aureliusstraße 2
D-52064 Aachen
T +49(0)241-946 90 0
F +49(0)241-946 90 20
office@kwa.ac
kw8, Aachen
Die oberste Etage eines Bürogebäudes aus den frühen 70er Jahren wird großzügig entkernt und von allen Innenausbauten befreit. Von der ursprünglich zweibündigen Zellenstruktur bleibt lediglich die mittige über 60 Meter lange Stahlbetonwand erhalten, die das Gebäude aussteift. Gereinigt und von allen Verkleidungen befreit prägt die rohe Wand zusammen mit dem durchgängig verwendeten hochglänzend-schwarzen Epoxidharzestrich den Charakter des Raumes. Auf massive Zwischenwände wird bewusst verzichtet, - die Zonierung des Großraums erfolgt allein über die Einrichtung. Auf die Bedürfnisse aller Benutzer abgestimmt bestückt eine Mischung aus Serien- und Maßmöbeln die 650 hochglänzenden Quadratmeter. Durch Höhendifferenzierung aller Einrichtungsgegenstände werden Bereiche definiert, ohne den einzigartigen Panoramablick auf die historische Altstadt Aachens zu stören.
Die Reduktion auf wenige Materialien, Farben und Typen sowie die den unterschiedlichen Bereichen angepasste Beleuchtung ermöglicht kreatives Arbeiten im Spannungsfeld zwischen Konzentration und Inspiration.
Typologie:
Büro
Ort:
Aachen (DE)
Bauvolumen:
650 m² NF, 2.100m³ BRI
Bauherr:
kadawittfeldarchitektur
Realisierung:
05/2007 -09/2007
Preise:
„Beste Büroräume 2008“ von Detail 360° - 3.Platz
Die Reduktion auf wenige Materialien, Farben und Typen sowie die den unterschiedlichen Bereichen angepasste Beleuchtung ermöglicht kreatives Arbeiten im Spannungsfeld zwischen Konzentration und Inspiration.
Typologie:
Büro
Ort:
Aachen (DE)
Bauvolumen:
650 m² NF, 2.100m³ BRI
Bauherr:
kadawittfeldarchitektur
Realisierung:
05/2007 -09/2007
Preise:
„Beste Büroräume 2008“ von Detail 360° - 3.Platz
KINDERGARTEN SIGHARTSTEIN | AUSTRIA
BRIEF Kindergarten inkl. Krabbelgruppe für vier Gruppen | ADDED VALUE Um den natürlichen Landschaftsraum möglichst wenig zu berühren, wird das Gebäude kompakt und zweigeschossig organisiert. Im Inneren entsteht als Verbindung zwischen den beiden Geschossen ein großer multifunktionaler Mehrzweckraum, der nicht nur ein großzügiges Raumkontinuum zwischen oben und unten schafft, sondern als Bewegungsfläche für Schlechtwetteraktivitäten dient.
KINDERGARTEN SIGHARTSTEIN | ÖSTERREICH Genius Loci - der erste Eindruck vor Ort inmitten grüner Wiesen und Feldern führt zu dem Konzept der gebauten Spielwiese. Die erhöhte, abstrakt stilisierte vorgesetzte „Gras“-Fassade des kubischen Gebäudes fasst einerseits das Volumen zusammen und stiftet außerdem Identität und Orientierung für den Kindergarten. Im Inneren folgt die Organisation des 2-geschossigen Baukörpers der Logik der Nutzung: Während im Erdgeschoss die zwei Kindergartengruppen mit direktem Gartenzugang angeordnet sind, liegen die zwei Gruppenräume der Krabbelgruppen im geschützten Obergeschoss. Die raumhohen Verglasungen des licht- durchfluteten Erdgeschosses lassen viel Licht in die Gruppenräume und die Natur in das Gebäude fließen. Im Obergeschoss erzeugen die Fensteröffnungen hinter der vorgesetzen Ornamentfassade und die Oberlichter völlig andere Lichtakzente und bieten den jüngsten Nutzern der Krabbelstube eine geschützte Atmosphäre mit gerahmten Ausblicken.
Typologie Bildung Bauvolumen BGF 1.001m² BRI 3.665m³ Bauherr Stadtgemeinde Neumarkt am Wallersee Realisierung 2008-2009 Wettbewerb 1.Preis 2003 Projektleiter Kerstin Tulke, Arnd Schüle Auszeichnungen Europäischer FarbDesignPreis – 2. Platz I ar Award – Anerkennung, International Architecture Award 2010 the chicago athenaeum Fotograf Angelo Kaunat
KINDERGARTEN SIGHARTSTEIN | ÖSTERREICH Genius Loci - der erste Eindruck vor Ort inmitten grüner Wiesen und Feldern führt zu dem Konzept der gebauten Spielwiese. Die erhöhte, abstrakt stilisierte vorgesetzte „Gras“-Fassade des kubischen Gebäudes fasst einerseits das Volumen zusammen und stiftet außerdem Identität und Orientierung für den Kindergarten. Im Inneren folgt die Organisation des 2-geschossigen Baukörpers der Logik der Nutzung: Während im Erdgeschoss die zwei Kindergartengruppen mit direktem Gartenzugang angeordnet sind, liegen die zwei Gruppenräume der Krabbelgruppen im geschützten Obergeschoss. Die raumhohen Verglasungen des licht- durchfluteten Erdgeschosses lassen viel Licht in die Gruppenräume und die Natur in das Gebäude fließen. Im Obergeschoss erzeugen die Fensteröffnungen hinter der vorgesetzen Ornamentfassade und die Oberlichter völlig andere Lichtakzente und bieten den jüngsten Nutzern der Krabbelstube eine geschützte Atmosphäre mit gerahmten Ausblicken.
Typologie Bildung Bauvolumen BGF 1.001m² BRI 3.665m³ Bauherr Stadtgemeinde Neumarkt am Wallersee Realisierung 2008-2009 Wettbewerb 1.Preis 2003 Projektleiter Kerstin Tulke, Arnd Schüle Auszeichnungen Europäischer FarbDesignPreis – 2. Platz I ar Award – Anerkennung, International Architecture Award 2010 the chicago athenaeum Fotograf Angelo Kaunat
MERCEDES SALZBURG / PAPPAS KONZERNZENTRALE | AUSTRIA
BRIEF Autohaus mit Werkstatt und Verkaufsbereich für ca. 200 Büroarbeitsplätze | ADDED VALUE Um das Raumprogramm auf dem begrenzten Grundstück unterzubringen, werden alle Funktionen übereinandergeschichtet, über befahrbare Rampen verbunden und unter einem Dach vereint. Diese vertikale Neuordnung der Typologie eines Autohauses bietet gegenüber konventionellen flächig organisierten Autohäusern viele Vorteile: es wird eine optimale Nähe von Werkstatt und Verkauf gewährleistet, die Kunden können über die Rampen alle Nutzungen direkt anfahren und die zum Verkauf stehenden Autos präsentieren sich im Außenraum ohne spiegelnde Verglasung direkt zur Straße.
MERCEDES SALZBURG / PAPPAS KONZERNZENTRALE | AUSTRIA Das Gebäude liegt an einer städtebaulich markanten Einfahrtssituation Salzburgs und wird ausschließlich aus dem vorbeifahrenden Auto wahrgenommen. Die Dynamik und Bewegung des Automobils in das Gebäude hineinzuziehen wird zum konzeptionellen Ansatz. Der Nutzer kann sich im Haus wie auf einer öffentlichen Straße bewegen, durchfahren, parken, aussteigen, umschauen, je nach Bedarf die Autowelt erleben. Alle Nutzungen sind direkt mit dem Auto anfahrbar. Die befahrbare Ebene, das alles überspannende Dach und die Seitenflügel definieren Raum und Erscheinungsform des Verkaufsbereiches, der sich um das glasüberdachte Foyer gruppiert. Die beiden Foyerebenen von Service und Verkauf sind durch eine Rolltreppe komfortabel miteinander verbunden.
Typologie Handel und Gewerbe Bauvolumen BGF 41.550m² BRI 170.550m³ Bauherr RKS Autozubehör Handels GmbH Realisierung 2004-2006 Wettbewerb 1.Preis 2001 Projektleitung Dirk Zweering Fotograf Angelo Kaunat, Andreas Körner, Gerhard Hagen Auszeichnungen europe 40 under 40 2008, Barbara Cappochin International Prize 2009 Honorable Mention„ best architects 11“ 2010
MERCEDES SALZBURG / PAPPAS KONZERNZENTRALE | AUSTRIA Das Gebäude liegt an einer städtebaulich markanten Einfahrtssituation Salzburgs und wird ausschließlich aus dem vorbeifahrenden Auto wahrgenommen. Die Dynamik und Bewegung des Automobils in das Gebäude hineinzuziehen wird zum konzeptionellen Ansatz. Der Nutzer kann sich im Haus wie auf einer öffentlichen Straße bewegen, durchfahren, parken, aussteigen, umschauen, je nach Bedarf die Autowelt erleben. Alle Nutzungen sind direkt mit dem Auto anfahrbar. Die befahrbare Ebene, das alles überspannende Dach und die Seitenflügel definieren Raum und Erscheinungsform des Verkaufsbereiches, der sich um das glasüberdachte Foyer gruppiert. Die beiden Foyerebenen von Service und Verkauf sind durch eine Rolltreppe komfortabel miteinander verbunden.
Typologie Handel und Gewerbe Bauvolumen BGF 41.550m² BRI 170.550m³ Bauherr RKS Autozubehör Handels GmbH Realisierung 2004-2006 Wettbewerb 1.Preis 2001 Projektleitung Dirk Zweering Fotograf Angelo Kaunat, Andreas Körner, Gerhard Hagen Auszeichnungen europe 40 under 40 2008, Barbara Cappochin International Prize 2009 Honorable Mention„ best architects 11“ 2010
SPZ, HALLEIN | AUSTRIA
BRIEF Sonderpädagogisches Zentrum. Maximale Erhaltung von Grünflächen. Berücksichtigung der Übergänge zur kleinteiligen Nachbarbebauung. | ADDED VALUE Mit der skulpturalen Ausformung des Baukörpers und seiner auffälligen Metallhaut setzt das Gebäude nach außen ein Zeichen für die Belange und den Stellenwert behinderter Menschen in unserer Gesellschaft. Abgestimmt auf die besonderen Bedürfnisse seiner Nutzer lässt die Organisation des Baukörpers im Innern Zonen unterschiedlicher Intimität entstehen. Die Klassenzimmer vermitteln mit ihrer kindgerechten Einrichtung und den nach außen gestülpten Sitz- und Liegeerkern die Geborgenheit eines Wohnraums.
SPZ, HALLEIN | AUSTRIA Das SPZ ist ein Haus für Kinder. Der Genius Loci ist geprägt von der Lage direkt an der Uferpromenade der Salzach, dem schönen Fernblick auf die Alpenkulisse und der Unmittelbarkeit der angrenzenden Wohnbebauung. Die zentrale verglaste Halle ist Dreh- und Angelpunkt der innenräumlichen Organisation und verbindet die autark organisierten Etagen der Sonderklassen und der Schwerstbehinderten. Sie ist gleichzeitig Eingangsfoyer und Pausenbereich und ordnet sich durch die Materialität ihrer Innenfassaden dem Außenraum zu. Damit wird sie zum Bindeglied zwischen dem Außenspielbereich an der Salzach, dem städtisch geprägten Vorplatz und dem Luftraum der Turnhalle. Die außergewöhnliche Form trägt zusammen mit der ungewöhnlichen Materialität der fassaden- und dachbekleidenden Edelstahlhaut zur Identifikation der Kinder mit ihrer Schule bei.
Typologie Schule Bauvolumen BGF 4.050m² BRI 15.000m³ Bauherr Salzburg Wohnbau Realisierung 2004-2005 Wettbewerb 1. Preis 2003 Projektleiter Stefan Haass Fotograf Angelo Kaunat, Gerhard Hagen Preise Architekturpreis des Landes Salzburg 2006, nominiert für den Mies van der Rohe Award 2007, contract world award Anerkennung 2007
SPZ, HALLEIN | AUSTRIA Das SPZ ist ein Haus für Kinder. Der Genius Loci ist geprägt von der Lage direkt an der Uferpromenade der Salzach, dem schönen Fernblick auf die Alpenkulisse und der Unmittelbarkeit der angrenzenden Wohnbebauung. Die zentrale verglaste Halle ist Dreh- und Angelpunkt der innenräumlichen Organisation und verbindet die autark organisierten Etagen der Sonderklassen und der Schwerstbehinderten. Sie ist gleichzeitig Eingangsfoyer und Pausenbereich und ordnet sich durch die Materialität ihrer Innenfassaden dem Außenraum zu. Damit wird sie zum Bindeglied zwischen dem Außenspielbereich an der Salzach, dem städtisch geprägten Vorplatz und dem Luftraum der Turnhalle. Die außergewöhnliche Form trägt zusammen mit der ungewöhnlichen Materialität der fassaden- und dachbekleidenden Edelstahlhaut zur Identifikation der Kinder mit ihrer Schule bei.
Typologie Schule Bauvolumen BGF 4.050m² BRI 15.000m³ Bauherr Salzburg Wohnbau Realisierung 2004-2005 Wettbewerb 1. Preis 2003 Projektleiter Stefan Haass Fotograf Angelo Kaunat, Gerhard Hagen Preise Architekturpreis des Landes Salzburg 2006, nominiert für den Mies van der Rohe Award 2007, contract world award Anerkennung 2007
HOCHSCHUL- UND WISSENSPARK, SALZBURG-URSTEIN
BRIEF Fachhochschule, Studentenwohnheim und Wissenspark in einem landschaftlich geprägten Kontext. ADDED VALUE Der Erhalt der idyllischen Streuobstwiesen und die Maximierung des Ausblicks in die phantastische Landschaft mit Alpenpanorama bestimmen den Entwurf. Fachhochschule und Studentenwohnheim sind kompakt organisiert und besetzen nur 14% der Fläche. Der Baukörper des Studentenwohnheims fungiert gleichzeitig als Lärmschutz zur Bahn und sorgt damit für Ruhe auf dem Campus. Die Landschaftsplattformen des Wissensparks betten sich in die Topographie ein und setzten die Wiesenlandschaft mit ihren begrünten Dächern fort.
HOCHSCHUL- UND WISSENSPARK, SALZBURG-URSTEIN | ÖSTERREICH Nahe Salzburg und dem historischen Schloss Urstein werden im Laufe der Jahre drei Bausteine realisiert, die jeder auf seine Art der beeindruckenden landschaftlichen Kulisse Rechnung tragen:
Das Herzstück des Campus Ensembles bildet die kompakt organisierte ’Fachhochschule’, die mit ihrem verbindenden Vorplatz eine zentrale Rolle einnimmt. Ebenerdig angeordnete, transparent gehaltene Hörsäle und das großzügig verglaste Foyer, lassen die Landschaft optisch durch das Gebäude diffundieren. Das ‚Wohnheim‘ folgt dem Schwung der Höhenlinien und bildet die Raumkante des Campusparks. 324 Studentenapartments bieten ihren Bewohnern einen herrlichen Blick in die Parklandschaft, die als Freizeit- und Erholungsraum angenommen wird. Begrünte Dächer überdecken die Gebäude des ‚Wissensparks‘, die sich um eine gemeinsame Plaza gruppieren. Die Plaza ist über eine Brücke mit dem Vorplatz der Fachhochschule verbunden und schafft einen urbanen Raum in der grünen Landschaft.
Typologie universität Bauvolumen bgf 30.800m² bri 107.500m³ Bauherr HÖ Heimat Österreich Realisierung 2003-2005 Wettbewerb 2. platz, Überarbeitung 1. platz 2002 Projektleiter jasna moritz, nikola müller-langguth Auszeichnungen landesenergiepreis des landes salzburg 2005, nominierung für den prime property award 2008
HOCHSCHUL- UND WISSENSPARK, SALZBURG-URSTEIN | ÖSTERREICH Nahe Salzburg und dem historischen Schloss Urstein werden im Laufe der Jahre drei Bausteine realisiert, die jeder auf seine Art der beeindruckenden landschaftlichen Kulisse Rechnung tragen:
Das Herzstück des Campus Ensembles bildet die kompakt organisierte ’Fachhochschule’, die mit ihrem verbindenden Vorplatz eine zentrale Rolle einnimmt. Ebenerdig angeordnete, transparent gehaltene Hörsäle und das großzügig verglaste Foyer, lassen die Landschaft optisch durch das Gebäude diffundieren. Das ‚Wohnheim‘ folgt dem Schwung der Höhenlinien und bildet die Raumkante des Campusparks. 324 Studentenapartments bieten ihren Bewohnern einen herrlichen Blick in die Parklandschaft, die als Freizeit- und Erholungsraum angenommen wird. Begrünte Dächer überdecken die Gebäude des ‚Wissensparks‘, die sich um eine gemeinsame Plaza gruppieren. Die Plaza ist über eine Brücke mit dem Vorplatz der Fachhochschule verbunden und schafft einen urbanen Raum in der grünen Landschaft.
Typologie universität Bauvolumen bgf 30.800m² bri 107.500m³ Bauherr HÖ Heimat Österreich Realisierung 2003-2005 Wettbewerb 2. platz, Überarbeitung 1. platz 2002 Projektleiter jasna moritz, nikola müller-langguth Auszeichnungen landesenergiepreis des landes salzburg 2005, nominierung für den prime property award 2008
NÜRNBERG MESSE, NÜRNBERG | GERMANY
BRIEF Konferenzraum für 1000 Personen, Erweiterung des Messeeingangs. | ADDED VALUE Der Bau eines weiteren Konferenzraumes und die Vergrößerung des Eingangsfoyers würden zwar die Kapazitätsengpässe der Messe beheben, wären aber nur ein weiterer additiver Baustein der seit den 60er Jahren mehrfach ergänzten Messe. Der Entwurf schafft mit dem 250m langen Lamellendach zusätzlich ein Superzeichen, das mehrere Funktionen gleichzeitig erfüllt: Es ordnet die verschiedenen Bauteile der Messe, gibt ihr eine eindeutige Adresse, verbindet Innen- und Außenräume und definiert ein „urbanes Foyer“, das sich von der Zufahrt über den Vorplatz, den Eingang, das Hauptfoyer bis in den neuen Messepark erstreckt.
NÜRNBERG MESSE, NÜRNBERG | GERMANY Der bestehende Eingang Mitte der NürnbergMesse wird seiner Rolle als Haupteingang nicht gerecht: Von außen schwer ablesbar, führt der niedrige Eingangsraum in eine unübersichtliche Gebäudestruktur. Das neue von weitem sichtbare Lamellendach schafft es, die verschiedenen Außen-und Innenräume zu vereinigen. Es überspannt den Eingangsbereich, verbindet diesen mit U-Bahnstation, Taxivorfahrt und Bushaltestelle und markiert damit zeichenhaft den Haupteingang der NürnbergMesse. Die unter dem Lamellendach entstehende Loggia empfängt alle Besucher und leitet sie wettergeschützt in die lichtdurchflutete zentrale Eingangshalle, von der aus die unterschiedlichen Messehallen, Kongressbereiche und der Messepark erschlossen werden. Der neue multifunktionale Konferenzsaal liegt als scheinbar schwebender Baukörper innerhalb der Halle. Die großzügige Empfangstreppe und das vorgelagerte Foyer bieten den Kongressbesuchern einen Logenblick auf das rege Treiben in der Loggia und binden komfortabel an den bestehenden Kongressbereich an.
Typologie Messe Bauvolumen NF 10.300m² BRI 102.300m³ Bauherr NürnbergMesse GmbH Realisierung 2009-2010 Wettbewerb 1.Preis 2007 Projektleitung Burkhard Floors, Jasna Moritz Fotograf Gerhard Hagen
NÜRNBERG MESSE, NÜRNBERG | GERMANY Der bestehende Eingang Mitte der NürnbergMesse wird seiner Rolle als Haupteingang nicht gerecht: Von außen schwer ablesbar, führt der niedrige Eingangsraum in eine unübersichtliche Gebäudestruktur. Das neue von weitem sichtbare Lamellendach schafft es, die verschiedenen Außen-und Innenräume zu vereinigen. Es überspannt den Eingangsbereich, verbindet diesen mit U-Bahnstation, Taxivorfahrt und Bushaltestelle und markiert damit zeichenhaft den Haupteingang der NürnbergMesse. Die unter dem Lamellendach entstehende Loggia empfängt alle Besucher und leitet sie wettergeschützt in die lichtdurchflutete zentrale Eingangshalle, von der aus die unterschiedlichen Messehallen, Kongressbereiche und der Messepark erschlossen werden. Der neue multifunktionale Konferenzsaal liegt als scheinbar schwebender Baukörper innerhalb der Halle. Die großzügige Empfangstreppe und das vorgelagerte Foyer bieten den Kongressbesuchern einen Logenblick auf das rege Treiben in der Loggia und binden komfortabel an den bestehenden Kongressbereich an.
Typologie Messe Bauvolumen NF 10.300m² BRI 102.300m³ Bauherr NürnbergMesse GmbH Realisierung 2009-2010 Wettbewerb 1.Preis 2007 Projektleitung Burkhard Floors, Jasna Moritz Fotograf Gerhard Hagen
KONZERNZENTRALE AACHENMÜNCHENER VERSICHERUNG, AACHEN | GERMANY
BRIEF Repräsentation des Unternehmens, Berücksichtigung vorhandener Bausubstanz, städtebauliche Integration. | ADDED VALUE Wenn Firmen mit ihren Zentralen große innerstädtische Areale besetzen, werden diese dadurch meist zu blind spots der Stadt, unattraktiv für die Öffentlichkeit, verödet außerhalb der Bürozeiten. Deshalb wird der Entwurf nicht als architektonische, sondern als städtebauliche Aufgabe verstanden mit dem Ziel öffentlichen Raum auf dem Grundstück zu maximieren. Mit einer Reihe von Plätzen, einer direkten Fusswegeverbindung zwischen Hauptbahnhof und Innenstadt und der Integration vom Fremdnutzungen wird die Attraktivität für die Öffentlichkeit erhöht. Der Forderung nach maximaler Öffentlichkeit und Kommunikation folgt auch die interne Organisation der Gebäude.
KONZERNZENTRALE AACHENMÜNCHENER VERSICHERUNG, AACHEN | GERMANY Der Erweiterungsbau mit besetzt zwei Blöcke der gründerzeitlichen Stadtstruktur und interpretiert deren typische Blockrandbebauung mit den halböffentlichen, durchgrünten Innenhöfen neu. Die gesamtstädtische Abfolge von Aufweitungen und Plätzen wird um die großzügigen Freitreppe und den sich daraus entwickelnden Platz erweitert. Bestandsgebäude und Neubauten werden mit dem zentralen Element des inneren Boulevards zu einem Haus verbunden. Der Boulevard ist eine transparente Ebene, auf der Konferenzbereiche, Kantine, Cafeteria, Sitzungszimmer und Kommunikationszonen angeordnet sind. Einem Straßenraum gleich weitet er sich zu kleinen Plätzen mit differenzierten Qualitäten auf: Er schwebt durch die vielfältig gestalteten Gärten im Blockinneren und öffnet sich am Haupteingang und am neuen ‘Pocket-Park‘ repräsentativ zum Straßenraum.
Typologie Bürogebäude Bauvolumen BGF 29.050 m², BRI 100.600 m³ Bauherr AachenMünchener Versicherung vertreten durch Generali Deutschland Immobilien GmbH Realisierung 2005-2010 Fertigstellung Mai 2010 Wettbewerb 1. Preis 2005 Projektleitung Stefan Haass, Jascha Klusen Fotograf Jens Kirchner Auszeichnungen Auszeichnung guter Bauten 2010 BDA Aachen, Nominierung Mies-van-der-Rohe Award 2011
KONZERNZENTRALE AACHENMÜNCHENER VERSICHERUNG, AACHEN | GERMANY Der Erweiterungsbau mit besetzt zwei Blöcke der gründerzeitlichen Stadtstruktur und interpretiert deren typische Blockrandbebauung mit den halböffentlichen, durchgrünten Innenhöfen neu. Die gesamtstädtische Abfolge von Aufweitungen und Plätzen wird um die großzügigen Freitreppe und den sich daraus entwickelnden Platz erweitert. Bestandsgebäude und Neubauten werden mit dem zentralen Element des inneren Boulevards zu einem Haus verbunden. Der Boulevard ist eine transparente Ebene, auf der Konferenzbereiche, Kantine, Cafeteria, Sitzungszimmer und Kommunikationszonen angeordnet sind. Einem Straßenraum gleich weitet er sich zu kleinen Plätzen mit differenzierten Qualitäten auf: Er schwebt durch die vielfältig gestalteten Gärten im Blockinneren und öffnet sich am Haupteingang und am neuen ‘Pocket-Park‘ repräsentativ zum Straßenraum.
Typologie Bürogebäude Bauvolumen BGF 29.050 m², BRI 100.600 m³ Bauherr AachenMünchener Versicherung vertreten durch Generali Deutschland Immobilien GmbH Realisierung 2005-2010 Fertigstellung Mai 2010 Wettbewerb 1. Preis 2005 Projektleitung Stefan Haass, Jascha Klusen Fotograf Jens Kirchner Auszeichnungen Auszeichnung guter Bauten 2010 BDA Aachen, Nominierung Mies-van-der-Rohe Award 2011
KELTENMUSEUM AM GLAUBERG, GLAUBURG | GERMANY
BRIEF Museum für keltische Kunst in unmittelbarer Nähe zu historischem Grabhügel. | ADDED VALUE Einem freigelegten archäologischen Fundstück gleich ragt der metallische Körper des Museums in die Landschaft und bildet ein Pendant zum Hügel des Keltengrabs. Mehr ein geheimnisvolles Objekt in der Landschaft als Architektur, will das Museum von seinen Besuchern entdeckt werden und wird selbst zum Dispositiv für die Entdeckung der Landschaft.
KELTENMUSEUM AM GLAUBERG, GLAUBURG | GERMANY Das Keltenmuseum fügt sich als klar konturierter und eindeutiger Baukörper in die Landschaft ein. Halb in den Hang gesteckt richtet es sich zum Keltenhügel aus, lässt dabei bewusst den Grabhügel Hauptakteur sein. Dessen zentrale Funktion als landschaftliches Element wird durch das Museum als ein „Wahrnehmungsverstärker“ unterstützt. Unter dem Körper befindet sich der Eingangsbereich mit Café und Nebenräumen. Es dient als Start- und Endpunkt für die Erkundung des Museums und den Rundgang auf dem archäologischen Lehrpfad. Im Gebäude befinden sich sämtliche Funktionen des Museums. Eine Treppenrampe lässt den Besucher langsam in die Ausstellung aufsteigen. Als ein Höhepunkt der Ausstellung bietet das Panoramafenster einen beeindruckenden Ausblick auf den Grabhügel, der so zum Ausstellungsstück wird. Das Dach als Aussichtsplattform ermöglicht den Rundblick in die Landschaft und gibt den ‚Himmel’ frei, - die gesamte Umgebung wird zur Entdeckung.
Typologie Museum Bauvolumen BGF 2.190m² BRI 9.500m³ Bauherr Land Hessen vertreten durch das HMWK Realisierung 2008-2009 Wettberwerb 1.Preis 2006 Projektleitung Oliver Venghaus (Architektur) Benjamin Beckers (Ausstellung) Landschaftsarchitektur Club L9 Fotograf Werner Huthmacher
KELTENMUSEUM AM GLAUBERG, GLAUBURG | GERMANY Das Keltenmuseum fügt sich als klar konturierter und eindeutiger Baukörper in die Landschaft ein. Halb in den Hang gesteckt richtet es sich zum Keltenhügel aus, lässt dabei bewusst den Grabhügel Hauptakteur sein. Dessen zentrale Funktion als landschaftliches Element wird durch das Museum als ein „Wahrnehmungsverstärker“ unterstützt. Unter dem Körper befindet sich der Eingangsbereich mit Café und Nebenräumen. Es dient als Start- und Endpunkt für die Erkundung des Museums und den Rundgang auf dem archäologischen Lehrpfad. Im Gebäude befinden sich sämtliche Funktionen des Museums. Eine Treppenrampe lässt den Besucher langsam in die Ausstellung aufsteigen. Als ein Höhepunkt der Ausstellung bietet das Panoramafenster einen beeindruckenden Ausblick auf den Grabhügel, der so zum Ausstellungsstück wird. Das Dach als Aussichtsplattform ermöglicht den Rundblick in die Landschaft und gibt den ‚Himmel’ frei, - die gesamte Umgebung wird zur Entdeckung.
Typologie Museum Bauvolumen BGF 2.190m² BRI 9.500m³ Bauherr Land Hessen vertreten durch das HMWK Realisierung 2008-2009 Wettberwerb 1.Preis 2006 Projektleitung Oliver Venghaus (Architektur) Benjamin Beckers (Ausstellung) Landschaftsarchitektur Club L9 Fotograf Werner Huthmacher
ADIDAS LACES, HERZOGENAURACH
BRIEF Forschung- und Entwicklungsgebäude mit 1700 Arbeitsplätzen auf dem adidas-Campus „World of Sports“ in Herzogenaurach. ADDES VALUE Im Unterschied zu konventionellen Bürotypologien ermöglicht die von kadawittfeldarchitektur entwickelte Ringstruktur des Gebäudes einen zweifachen Landschaftsbezug - sowohl zur äußeren Umgebung als auch zur kommunikativen Landschaft des Atriums. Die Laces als Verbindungsstege erlauben eine effiziente Erschließung aller Bürobereiche ohne Queren fremder Abteilungen. Gleichzeitig verwandeln sie das Atrium in das identitätsstiftende, kreative Zentrum des Gebäudes.
ADIDAS LACES, HERZOGENAURACH | GERMANY Das neue Laces fügt sich als schwebendes Pendant zu dem schwarzen, liegenden Baukörper des adidas Brand Centers in das bestehende Ensemble der „World of Sports“ ein. Das klar konturierte Volumen lädt den umliegenden Campus förmlich ein, sich im Innern als temperiertes Atrium fortzusetzen. Ringschlüssig aufgereiht öffnen sich die Büroflächen mit großzügigen Verglasungen zum atmosphärischen Innenraum und zu dem bemerkenswerten Landschaftsraum. Die das Atrium überspannenden Verbindungsstege, die Laces, „schnüren“ den Baukörper gleichsam zu einem vielschichtig beziehungsreichen Bürogebäude zusammen. Sie ermöglichen ein Höchstmaß an Interaktion und lassen offene Kommunikationsbereiche entstehen. Als filigrane Verbindungsbrücken verweben sie den Innenraum zu einem poetischen Raumgefüge und machen damit die besondere kreative Atmosphäre des Hauses ablesbar. Es entsteht ein inspirierender Ort für die Forschung und Produktentwicklung.
Typologie Bürogebäude Bauvolumen BGF 62.000m² BRI 356.000m³ Realisierung 2008-2011 Bauherr adidas AG World of Sports Wettbewerb 1.Preis 2007 Architekt kadawittfeldarchitektur Projektpartner Dirk Zweering Auszeichnungen Office Application Award 2009: Best Innovative Concept
ADIDAS LACES, HERZOGENAURACH | GERMANY Das neue Laces fügt sich als schwebendes Pendant zu dem schwarzen, liegenden Baukörper des adidas Brand Centers in das bestehende Ensemble der „World of Sports“ ein. Das klar konturierte Volumen lädt den umliegenden Campus förmlich ein, sich im Innern als temperiertes Atrium fortzusetzen. Ringschlüssig aufgereiht öffnen sich die Büroflächen mit großzügigen Verglasungen zum atmosphärischen Innenraum und zu dem bemerkenswerten Landschaftsraum. Die das Atrium überspannenden Verbindungsstege, die Laces, „schnüren“ den Baukörper gleichsam zu einem vielschichtig beziehungsreichen Bürogebäude zusammen. Sie ermöglichen ein Höchstmaß an Interaktion und lassen offene Kommunikationsbereiche entstehen. Als filigrane Verbindungsbrücken verweben sie den Innenraum zu einem poetischen Raumgefüge und machen damit die besondere kreative Atmosphäre des Hauses ablesbar. Es entsteht ein inspirierender Ort für die Forschung und Produktentwicklung.
Typologie Bürogebäude Bauvolumen BGF 62.000m² BRI 356.000m³ Realisierung 2008-2011 Bauherr adidas AG World of Sports Wettbewerb 1.Preis 2007 Architekt kadawittfeldarchitektur Projektpartner Dirk Zweering Auszeichnungen Office Application Award 2009: Best Innovative Concept






