bogevischs buero
architekten & stadtplaner gmbh
Schulstraße 5
D-80634 München
T 089 – 452 35 47 – 0
F 089 – 452 35 47 – 10
buero@bogevisch.de
architekten & stadtplaner gmbh
Schulstraße 5
D-80634 München
T 089 – 452 35 47 – 0
F 089 – 452 35 47 – 10
buero@bogevisch.de
Studentenwohnanlage am Felsennelkenanger, München
Das Gebäude steht am zukünftigen Felsennelkenanger.
Die Felsennnelke ist eine der wenigen Pflanzen, die schon im frühen Mittelalter im 5-7 Jh. n.Chr. zur Pigmentbildung für intensive Rottöne hergenommen wurde. Hier werden rote pulverbeschichtete Aluminiumtafeln als Sonnenschutz eingesetzt - eine Fassadenverzierung oder auch eine Art zeitgenössisches Ornament.
Die 18 m Grundstückstiefe werden voll ausgenützt, die Zimmer auf der Ost- und Westseite sind jeweils ganz auf die Baugrenze geschoben. Es ergibt sich so im Inneren des Sockelgebäudes eine über drei Geschosse offene Halle. Diese erschliesst jeweils Zimmer mit eigenen Badzellen, und dient als eine Art sozialer Pufferraum, erlaubt Kommunikation über alle drei Geschosse.
Diese Hallen sind aber auch ein thermischer Pufferraum, sie werden nicht auf die normale Zimmertemperatur geheizt, sondern haben minimal ca. 16 Grad - die Zufuhr von Wärmeenergie erfolgt über Luft, die über einen hundert Meter langen, der Tiefgarage parallel laufenden Erdkanal vorgewärmt oder vorgekühlt wird.
Das Studentenwohnheim für 545 Studenten in München teilt sich in einen Flachbau bestehend aus drei Bauteilen mit insgesamt 260 m Länge und fünf 4-geschossige Türmen.
Im Flachbau gruppieren sich jeweils 8-10 Zimmer mit privaten Badzellen um den von oben belichteten Hof.
Durch das Oberlicht fällt Licht ins Innere des tiefen Grundrisses, die Wohnhallen werden erhellt und mit Luft und Licht versorgt. In den Türmen befinden sich konventionelle Wohnungen für jeweils 5 Studenten, die sich 2 Duschräume und 2 WC-Räume teilen.
Die Küchen profitieren von der Randlage und überblicken von den Stirnseiten die landschaftlich reizvolle Wiesenlandschaft im Münchner Norden.
Ausgezeichnet mit dem BDA Bauherrenpreis 2006, Hohe Qualität - tragbare Kosten
Ausgezeichnet mit dem Ehrenpreis der Stadt München für guten Wohnungsbau 2005
Bauherr:
Studentenwerk München
Leopoldstraße 15
80802 München
Tel.: 089-38 196-0
2005-03
WBW 1. Preis und Realisierung
Bausumme 20.000.000 €
14.000 qm HNF
LPH 1-9
Fotos von Florian Holzherr und Thomas Bechinger
Die Felsennnelke ist eine der wenigen Pflanzen, die schon im frühen Mittelalter im 5-7 Jh. n.Chr. zur Pigmentbildung für intensive Rottöne hergenommen wurde. Hier werden rote pulverbeschichtete Aluminiumtafeln als Sonnenschutz eingesetzt - eine Fassadenverzierung oder auch eine Art zeitgenössisches Ornament.
Die 18 m Grundstückstiefe werden voll ausgenützt, die Zimmer auf der Ost- und Westseite sind jeweils ganz auf die Baugrenze geschoben. Es ergibt sich so im Inneren des Sockelgebäudes eine über drei Geschosse offene Halle. Diese erschliesst jeweils Zimmer mit eigenen Badzellen, und dient als eine Art sozialer Pufferraum, erlaubt Kommunikation über alle drei Geschosse.
Diese Hallen sind aber auch ein thermischer Pufferraum, sie werden nicht auf die normale Zimmertemperatur geheizt, sondern haben minimal ca. 16 Grad - die Zufuhr von Wärmeenergie erfolgt über Luft, die über einen hundert Meter langen, der Tiefgarage parallel laufenden Erdkanal vorgewärmt oder vorgekühlt wird.
Das Studentenwohnheim für 545 Studenten in München teilt sich in einen Flachbau bestehend aus drei Bauteilen mit insgesamt 260 m Länge und fünf 4-geschossige Türmen.
Im Flachbau gruppieren sich jeweils 8-10 Zimmer mit privaten Badzellen um den von oben belichteten Hof.
Durch das Oberlicht fällt Licht ins Innere des tiefen Grundrisses, die Wohnhallen werden erhellt und mit Luft und Licht versorgt. In den Türmen befinden sich konventionelle Wohnungen für jeweils 5 Studenten, die sich 2 Duschräume und 2 WC-Räume teilen.
Die Küchen profitieren von der Randlage und überblicken von den Stirnseiten die landschaftlich reizvolle Wiesenlandschaft im Münchner Norden.
Ausgezeichnet mit dem BDA Bauherrenpreis 2006, Hohe Qualität - tragbare Kosten
Ausgezeichnet mit dem Ehrenpreis der Stadt München für guten Wohnungsbau 2005
Bauherr:
Studentenwerk München
Leopoldstraße 15
80802 München
Tel.: 089-38 196-0
2005-03
WBW 1. Preis und Realisierung
Bausumme 20.000.000 €
14.000 qm HNF
LPH 1-9
Fotos von Florian Holzherr und Thomas Bechinger
Dienstleistungszentrum Bülowbogen, Stuttgart
Städtebau
Der Entwurf interpretiert die besondere Lage des Grundstückes im Kontext.
Der Baukörper ist zeichenhaft und kompakt. Die Adresse wird für den von Norden Kommenden zum Stadttor der City von Stuttgart - aus der Stadt kommend bildet es den Auftakt einer Akkumulation von verschiedensten Bürogebäuden.
Es entsteht ein wirtschaftliches, flexibel zu nutzendes Gebäude für ca. 450 Mitarbeiter .
Baukörper
Die dynamische Baukörperform öffnet eine sich permanent wechselnde Perspektive, die Fassade bietet keine definitive Oberfläche, der Multifunktionalität der Nutzung wird ein vielschichtiges Gebäude gegenübergesetzt.
Die Minimierung der Grundrissfläche und das Abdrehen des Gebäudes birgt stadtökologisch grosse Vorteile: die Frischluftzufuhr wird nicht gestört und Schallreflexionen werden minimiert.
Der Bülowbogen bricht mit der Blockrandbebauung und ist als Solitär Anfang des 21. Jh. wieder ein städtebauliches Experiment.
Fassade
Die Fassade zur Strasse wird als schlanke, fugenoffene Doppelfassade ausgeformt, Sie ermöglicht trotz der hohen Lärm- und Windbelastung eine natürliche Belüftung der Arbeitsplätze
Bauherr:
Bülow AG
Heilbronner Straße
70191 Stuttgart
Tel.: 0711 - 16 53 0
WBW 1. Preis und Realisierung
12.500 qm HNF
LPH 1-6
Fotos von Jens Masmann und Florian Holzherr
Der Entwurf interpretiert die besondere Lage des Grundstückes im Kontext.
Der Baukörper ist zeichenhaft und kompakt. Die Adresse wird für den von Norden Kommenden zum Stadttor der City von Stuttgart - aus der Stadt kommend bildet es den Auftakt einer Akkumulation von verschiedensten Bürogebäuden.
Es entsteht ein wirtschaftliches, flexibel zu nutzendes Gebäude für ca. 450 Mitarbeiter .
Baukörper
Die dynamische Baukörperform öffnet eine sich permanent wechselnde Perspektive, die Fassade bietet keine definitive Oberfläche, der Multifunktionalität der Nutzung wird ein vielschichtiges Gebäude gegenübergesetzt.
Die Minimierung der Grundrissfläche und das Abdrehen des Gebäudes birgt stadtökologisch grosse Vorteile: die Frischluftzufuhr wird nicht gestört und Schallreflexionen werden minimiert.
Der Bülowbogen bricht mit der Blockrandbebauung und ist als Solitär Anfang des 21. Jh. wieder ein städtebauliches Experiment.
Fassade
Die Fassade zur Strasse wird als schlanke, fugenoffene Doppelfassade ausgeformt, Sie ermöglicht trotz der hohen Lärm- und Windbelastung eine natürliche Belüftung der Arbeitsplätze
Bauherr:
Bülow AG
Heilbronner Straße
70191 Stuttgart
Tel.: 0711 - 16 53 0
WBW 1. Preis und Realisierung
12.500 qm HNF
LPH 1-6
Fotos von Jens Masmann und Florian Holzherr
Studentenwohnanlage im Olympischen Dorf
Die im Rahmen der Olympischen Spiele 1972 in München erbauten Athleten-Wohnungen für Sportlerinnen wurde seit dem Auszug der Sportler als studentische Wohnanlage genutzt. Das Bungalowdorf, das damals in kürzester Zeit gebaut wurde, war in die Jahre gekommen. Nach zweijährigen, intensiven Untersuchungen wurde festgestellt, dass die 800 Maisonettewohnungen unter Wahrung ihrer architektonischen Qualität nicht mehr wirtschaftlich darstellbar saniert werden konnten. Das Studentenwerk plante deshalb, die unter Ensembleschutz stehende Anlage im Sinne einer kritischen Denkmalpflege zu erneuern.
Eine arge wurde mit der Planung des Großprojektes beauftragt: Professor Werner Wirsing (der mittlerweile 90-jährige Architekt der Original-Wohnanlage) und bogevischs buero mit den beiden Partnern Ritz Ritzer und Rainer Hofmann, alle aus München.
Die Bestandswohnungen wurden bis auf 12 Beispieldenkmäler komplett rückgebaut und auf demselben Flächenareal innerhalb einer fast identischen Kubatur neu errichtet. Um mehr Wohnraum zu schaffen und Förderungsmöglichkeiten auszuschöpfen kam es zu einer Nachverdichtung von 800 auf 1052 Wohneinheiten.
Die Minihäuser wurden wie damals als zweigeschossige Maisonettewohnungen konzipiert und in Sichtbetonbauweise erstellt. Pro Baufeld ist heute jeweils eine Gebäudezeile unterkellert, diese Räume werden als Heizzentrale, Übergabestation und Fahrradkeller genutzt. Durch die in der Praxis entstandenen Erfahrungen mit der Bestandswohnanlage erfuhren verschiedene Bereiche Veränderungen, die das Studentendorf zwar ähnlich, aber nicht gleich werden ließen. So wurden zum Beispiel der Dämmstandard und Erkenntnisse der Bauphysik den heutigen Maßstäben angepasst.
Der wesentliche Gesichtspunkt der Originalplanung, die auf dem Gedankengut der 68iger Studentenbewegung basiert - höchste Individualität bei geringstmöglicher gegenseitiger Störung - wird beibehalten: Jedem Studierenden sein eigenes Haus - eigene Tür, eigenes Bad, eigener Briefkasten.
Die wesentlichsten Aspekte der Neuplanung greifen jedoch auf den Bestand zurück: Die Gassen sind 2,3 m breit und bieten den informellen Kommunikationsraum, in dem jeder Bewohner sein eigenes Haus mit eigener Haustür findet, der Dorfcharakter bleibt erhalten. Jeder Bewohner hat auch in Zukunft wieder das Recht, seine Fassade selbst zu gestalten. So bleibt der Charakter der Planung garantiert erhalten.
In die Freiflächenplanung - von Keller & Damm Landschaftsarchitekten - wurde die Bestandsplanung geschickt in die heutige Zeit übersetzt. Markante Elemente des Freiraums wie die Pflanzringe, die Pflanzstreifen entlang der Gebäudezeilen, die Mauerscheiben am südlichen Abschluss der Gassen sowie die Materialität der Beläge wurden wieder aufgegriffen und durch einzelne, gezielt gesetzte Elemente ergänzt.
Die ARGE bogevischs buero und werner wirsing erhielt 2010 den "best architects 11" award für die Studentenwohnanlage im Olympischen Dorf.
Bauherr: Studentenwerk München
BGF 40.000 qm
Freiflächenplanung: Keller & Damm Landschaftsarchitekten
Eine arge wurde mit der Planung des Großprojektes beauftragt: Professor Werner Wirsing (der mittlerweile 90-jährige Architekt der Original-Wohnanlage) und bogevischs buero mit den beiden Partnern Ritz Ritzer und Rainer Hofmann, alle aus München.
Die Bestandswohnungen wurden bis auf 12 Beispieldenkmäler komplett rückgebaut und auf demselben Flächenareal innerhalb einer fast identischen Kubatur neu errichtet. Um mehr Wohnraum zu schaffen und Förderungsmöglichkeiten auszuschöpfen kam es zu einer Nachverdichtung von 800 auf 1052 Wohneinheiten.
Die Minihäuser wurden wie damals als zweigeschossige Maisonettewohnungen konzipiert und in Sichtbetonbauweise erstellt. Pro Baufeld ist heute jeweils eine Gebäudezeile unterkellert, diese Räume werden als Heizzentrale, Übergabestation und Fahrradkeller genutzt. Durch die in der Praxis entstandenen Erfahrungen mit der Bestandswohnanlage erfuhren verschiedene Bereiche Veränderungen, die das Studentendorf zwar ähnlich, aber nicht gleich werden ließen. So wurden zum Beispiel der Dämmstandard und Erkenntnisse der Bauphysik den heutigen Maßstäben angepasst.
Der wesentliche Gesichtspunkt der Originalplanung, die auf dem Gedankengut der 68iger Studentenbewegung basiert - höchste Individualität bei geringstmöglicher gegenseitiger Störung - wird beibehalten: Jedem Studierenden sein eigenes Haus - eigene Tür, eigenes Bad, eigener Briefkasten.
Die wesentlichsten Aspekte der Neuplanung greifen jedoch auf den Bestand zurück: Die Gassen sind 2,3 m breit und bieten den informellen Kommunikationsraum, in dem jeder Bewohner sein eigenes Haus mit eigener Haustür findet, der Dorfcharakter bleibt erhalten. Jeder Bewohner hat auch in Zukunft wieder das Recht, seine Fassade selbst zu gestalten. So bleibt der Charakter der Planung garantiert erhalten.
In die Freiflächenplanung - von Keller & Damm Landschaftsarchitekten - wurde die Bestandsplanung geschickt in die heutige Zeit übersetzt. Markante Elemente des Freiraums wie die Pflanzringe, die Pflanzstreifen entlang der Gebäudezeilen, die Mauerscheiben am südlichen Abschluss der Gassen sowie die Materialität der Beläge wurden wieder aufgegriffen und durch einzelne, gezielt gesetzte Elemente ergänzt.
Die ARGE bogevischs buero und werner wirsing erhielt 2010 den "best architects 11" award für die Studentenwohnanlage im Olympischen Dorf.
Bauherr: Studentenwerk München
BGF 40.000 qm
Freiflächenplanung: Keller & Damm Landschaftsarchitekten
Gewerbehof München - Laim
Gebäudekonfiguration
Das Gebäude liegt konsequent strassenparallel an der Landsbergerstraße und wird durch einen Mittelgang erschlossen. Die Kerne werden ins Innere gelegt. Dieser führt zu einer hohen Wirtschaftlichkeit.
Natürliche Belichtung der Erschliessung
Der systemimmanente Nachteil des innenliegenden Ganges wird durch die nachfolgend beschriebenen Maßnahmen kompensiert.
Jeweils zwischen den beiden Lastenaufzügen an den Gebäudeenden wird das Gebäude eingeschnitten. Grosszügige Belichtungs- und Belüftungsmöglichkeiten kombiniert mit Pausen-Balkonen eröffnen Blicke weit über die Bahnachse hinweg.
Die innenliegenden Kerne werden über ca. 3/3m grosse mit F90 Glasbausteinen umfassten Lichtschächte belichtet.
Zur Erhöhung der Effizienz der Tageslichtnutzung erhalten die Schächte Spiegel, um das durch das Dachoberlicht einfallende Tageslicht gezielt in die Flurtiefe zu lenken.
Ausbau
Das Traggerüst in den Obergeschossen basiert auf einem 2,90m Raster. Dadurch wird eine Teilbarkeit alle 2,90m gewährleistet. Einheiten von minimal ca. 40 qm entstehen.
Materialien
Das Gebäude wird als Stahlbetonskelett erstellt.
Der Sockel des Gebäudes wird mit anthrazythfarbigen Glasfaserbetonscheiben verkleidet. Die Oberflächen sind gestockt.
Der Hauptbaukörper erhält eine semitransparente Hülle aus leicht weißmattierten Industriegussglasscheiben.
Lüftung/Schalldämmung
Die Mietobjekte werden im Wesentlichen natürlich über die Fenster be- und entlüftet.
Das Prinzip der gewählten Fassade ermöglicht auch den Nutzern an der schallbelasteten Landsbergerstraße die Fensterlüftung.
Die Fassade erhält als Lärmschutzmaßnahme eine durchströmte Vorsatzschale aus Profilitverglasung.
Die eigentliche Fassade (thermische Hülle) hat Öffnungsflügel hinter der vorgesetzten Fassade als schallgedämmte Dauerlüftungsmöglichkeit und neben bzw. unter der Vorsatzschale Lüftungsflügel zur Schocklüftung der Räume.
Bauherr:
MGH GmbH
Realisierungswettbewerb 2007 1.Preis
BGF 14.000 qm
Das Gebäude liegt konsequent strassenparallel an der Landsbergerstraße und wird durch einen Mittelgang erschlossen. Die Kerne werden ins Innere gelegt. Dieser führt zu einer hohen Wirtschaftlichkeit.
Natürliche Belichtung der Erschliessung
Der systemimmanente Nachteil des innenliegenden Ganges wird durch die nachfolgend beschriebenen Maßnahmen kompensiert.
Jeweils zwischen den beiden Lastenaufzügen an den Gebäudeenden wird das Gebäude eingeschnitten. Grosszügige Belichtungs- und Belüftungsmöglichkeiten kombiniert mit Pausen-Balkonen eröffnen Blicke weit über die Bahnachse hinweg.
Die innenliegenden Kerne werden über ca. 3/3m grosse mit F90 Glasbausteinen umfassten Lichtschächte belichtet.
Zur Erhöhung der Effizienz der Tageslichtnutzung erhalten die Schächte Spiegel, um das durch das Dachoberlicht einfallende Tageslicht gezielt in die Flurtiefe zu lenken.
Ausbau
Das Traggerüst in den Obergeschossen basiert auf einem 2,90m Raster. Dadurch wird eine Teilbarkeit alle 2,90m gewährleistet. Einheiten von minimal ca. 40 qm entstehen.
Materialien
Das Gebäude wird als Stahlbetonskelett erstellt.
Der Sockel des Gebäudes wird mit anthrazythfarbigen Glasfaserbetonscheiben verkleidet. Die Oberflächen sind gestockt.
Der Hauptbaukörper erhält eine semitransparente Hülle aus leicht weißmattierten Industriegussglasscheiben.
Lüftung/Schalldämmung
Die Mietobjekte werden im Wesentlichen natürlich über die Fenster be- und entlüftet.
Das Prinzip der gewählten Fassade ermöglicht auch den Nutzern an der schallbelasteten Landsbergerstraße die Fensterlüftung.
Die Fassade erhält als Lärmschutzmaßnahme eine durchströmte Vorsatzschale aus Profilitverglasung.
Die eigentliche Fassade (thermische Hülle) hat Öffnungsflügel hinter der vorgesetzten Fassade als schallgedämmte Dauerlüftungsmöglichkeit und neben bzw. unter der Vorsatzschale Lüftungsflügel zur Schocklüftung der Räume.
Bauherr:
MGH GmbH
Realisierungswettbewerb 2007 1.Preis
BGF 14.000 qm
Drei Höfe - Genossenschaftliche Wohnanlage in München-Neuhausen
Inmitten der bestehenden Blockrandbebauung von München-Neuhausen, in unmittelbarer Nachbarschaft zur sogenannten Döllgastsiedlung, entstand eine genossenschaftliche Wohnanlage mit unterschiedlichsten Wohnungen, Gemeinschaftsflächen und Dachterrassen sowie einer Kinderkrippe, Gewerbeflächen und einer Tiefgarage in zwei Bauabschnitten.
Drei Höfe strukturieren die Wohnanlage zwischen Renata- und Andréestrasse: der öffentlich zugängliche Erschließungshof und die beiden privaten Gartenhöfe. Während sich das Gebäude nach außen der teils denkmal-geschützten Umgebung unterordnet, stellt es sich im Inneren als Wohnanlage des 21. Jahrhunderts dar.
Neben den wirtschaftlichen Gesichtspunkten spielt die Sozialräumlichkeit im Genossenschaftlichen Wohnungsbau eine zentrale Rolle: über den Erschliessungshof werden vier Häuser mit vier großen Treppenhäusern erschlossen. Sie sind die zentralen Kommunikationselemente, die alle individuellen und gemeinschaftlichen Nutzungen in offenen Raumfolgen, vertikal und horizontal, miteinander verbinden. Die unmittelbar angelagerten Gemeinschaftsräume und Dachterrassen ergänzen das durchgängig barrierefrei ausgelegte Wohnraumprogramm.
Die große Varianz von Wohnungstypen und -größen fördert eine lebendige Haus-gemeinschaft: Geschoss-, Maisonette- und Galeriewohnungen stehen zur Verfügung ¬– für Singles, Paare, Familien und Wohngemeinschaften. Eine Besonderheit sind hier die Wohnungen, die für Senioren-Wohngemeinschaften geplant wurden.
Beheizt durch eine Pelletsheizung, wird der Energiebedarf des Gebäudes durch die Brauchwassersolaranlage und ausreichend Wärmedämmung gering gehalten. Grauwasser wird gesammelt und zur Gartenbewässerung/ Toilettenspülung verwendet.
Für das Projekt Genossenschaftliche Wohnanlage Drei Höfe-Neuhausen wurde bogevischs buero und der Bauherr Verein für Volkswohnungen e.G. mit dem Ehrenpreis der Stadt München 2010 für guten Wohnungsbau ausgezeichnet.
Bauherr: Verein für Volkswohnungen, München
Freiflächenplanung: Keller & Damm Landschaftsarchitekten
Drei Höfe strukturieren die Wohnanlage zwischen Renata- und Andréestrasse: der öffentlich zugängliche Erschließungshof und die beiden privaten Gartenhöfe. Während sich das Gebäude nach außen der teils denkmal-geschützten Umgebung unterordnet, stellt es sich im Inneren als Wohnanlage des 21. Jahrhunderts dar.
Neben den wirtschaftlichen Gesichtspunkten spielt die Sozialräumlichkeit im Genossenschaftlichen Wohnungsbau eine zentrale Rolle: über den Erschliessungshof werden vier Häuser mit vier großen Treppenhäusern erschlossen. Sie sind die zentralen Kommunikationselemente, die alle individuellen und gemeinschaftlichen Nutzungen in offenen Raumfolgen, vertikal und horizontal, miteinander verbinden. Die unmittelbar angelagerten Gemeinschaftsräume und Dachterrassen ergänzen das durchgängig barrierefrei ausgelegte Wohnraumprogramm.
Die große Varianz von Wohnungstypen und -größen fördert eine lebendige Haus-gemeinschaft: Geschoss-, Maisonette- und Galeriewohnungen stehen zur Verfügung ¬– für Singles, Paare, Familien und Wohngemeinschaften. Eine Besonderheit sind hier die Wohnungen, die für Senioren-Wohngemeinschaften geplant wurden.
Beheizt durch eine Pelletsheizung, wird der Energiebedarf des Gebäudes durch die Brauchwassersolaranlage und ausreichend Wärmedämmung gering gehalten. Grauwasser wird gesammelt und zur Gartenbewässerung/ Toilettenspülung verwendet.
Für das Projekt Genossenschaftliche Wohnanlage Drei Höfe-Neuhausen wurde bogevischs buero und der Bauherr Verein für Volkswohnungen e.G. mit dem Ehrenpreis der Stadt München 2010 für guten Wohnungsbau ausgezeichnet.
Bauherr: Verein für Volkswohnungen, München
Freiflächenplanung: Keller & Damm Landschaftsarchitekten
Wohnanlage Wagnis III, München Riem
Das dritte Wohnbau-Projekt der jungen Genossenschaft wagnis eG besteht aus fünf Wohnhäusern mit 100 teils geförderten, teils frei finanzierten Wohneinheiten. Die Wohnanlage bietet in jedem Haus unterschiedlich erschlossene Wohnungen verschiedener Größen, Zuschnitte und Typologien.
Jedem Haus, als selbstständige Einheit, ist ein Gemeinschaftsbereich mit spezieller Aufenthaltsqualität und Nutzung zugeordnet. Ein zweigeschossiges Café und ein Nachbarschaftstreff sitzen an den Eingangspunkten der Anlage.
Vernetzt werden die Einheiten über das Erschließungssystem. So ermöglichen auch gemeinschaftlich genutzte Aufweitungen an den Laubengängen die nachbarschaftliche Kommunikation. Die Häuser sind durch Stege in den Obergeschossen verbunden. Großzügige Eingangsnischen vermitteln zwischen Innen und Außen. Die privaten Freiräume (Balkone und Terrassen) bieten durch die brillenartige Rahmung Schutz und Raum für Individualität.
Das gemeinsame, partizipative Entwerfen und Entwickeln der Wohnanlage in Zusammenarbeit mit den Architekten von bogevischs buero ist Basis und Kern dieses gemeinschaftlichen Wohnens.
Die Häuser wurden im KFW40 beziehungsweise Passivhausstandard erstellt. Die Wärmeversorgung der Gebäude ist über drei Wärmepumpen sichergestellt.
Dezentral angeordnete thermische Solarkollektoren werden zur Brauchwassererwärmung und Heizungsunterstützung genutzt. Um Taktungen so gering wie möglich zu halten, sind Pufferspeicher für die Wärmepumpen eingebaut worden. Von hier wird die Wärme über ein Nahwärmenetz zu den Häusern verteilt und in die Pufferspeicher der Unterstationen in den Gebäuden gespeist.
Alle Wohnungen werden mit einer kontrollierten Wohnungslüftung mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung ausgestattet.
Mit dem Ehrenpreis der Stadt München 2010 für guten Wohnungsbau wurde das Büro und der Bauherr Wohnbaugenossenschaft wagnis eG für die Genossenschaftliche Wohnanlage wagnis 3 ausgezeichnet. Am 15.11.2010 fand im Münchner Rathaus die Preisverleihung statt.
Bauherr: Wohnbaugenossenschaft wagnis eG
Freiflächenplanung: Keller&Damm Landschaftsarchitekten
Jedem Haus, als selbstständige Einheit, ist ein Gemeinschaftsbereich mit spezieller Aufenthaltsqualität und Nutzung zugeordnet. Ein zweigeschossiges Café und ein Nachbarschaftstreff sitzen an den Eingangspunkten der Anlage.
Vernetzt werden die Einheiten über das Erschließungssystem. So ermöglichen auch gemeinschaftlich genutzte Aufweitungen an den Laubengängen die nachbarschaftliche Kommunikation. Die Häuser sind durch Stege in den Obergeschossen verbunden. Großzügige Eingangsnischen vermitteln zwischen Innen und Außen. Die privaten Freiräume (Balkone und Terrassen) bieten durch die brillenartige Rahmung Schutz und Raum für Individualität.
Das gemeinsame, partizipative Entwerfen und Entwickeln der Wohnanlage in Zusammenarbeit mit den Architekten von bogevischs buero ist Basis und Kern dieses gemeinschaftlichen Wohnens.
Die Häuser wurden im KFW40 beziehungsweise Passivhausstandard erstellt. Die Wärmeversorgung der Gebäude ist über drei Wärmepumpen sichergestellt.
Dezentral angeordnete thermische Solarkollektoren werden zur Brauchwassererwärmung und Heizungsunterstützung genutzt. Um Taktungen so gering wie möglich zu halten, sind Pufferspeicher für die Wärmepumpen eingebaut worden. Von hier wird die Wärme über ein Nahwärmenetz zu den Häusern verteilt und in die Pufferspeicher der Unterstationen in den Gebäuden gespeist.
Alle Wohnungen werden mit einer kontrollierten Wohnungslüftung mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung ausgestattet.
Mit dem Ehrenpreis der Stadt München 2010 für guten Wohnungsbau wurde das Büro und der Bauherr Wohnbaugenossenschaft wagnis eG für die Genossenschaftliche Wohnanlage wagnis 3 ausgezeichnet. Am 15.11.2010 fand im Münchner Rathaus die Preisverleihung statt.
Bauherr: Wohnbaugenossenschaft wagnis eG
Freiflächenplanung: Keller&Damm Landschaftsarchitekten
Kooperationseinrichtung Diamantstraße, München
Fünfzügiger Kindergarten mit Kinderkrippe
Am Stadtrand Münchens entsteht eine Kooperationseinrichtung mit
Kindergarten und Krippe.
In der äußerst heterogenen Umgebung liegt das flache, nach Süden offene
Wiesengrundstück am Südrand einer Wohnbebauung aus den 50er Jahren.
Mit Blick über weite Felder bis zum Olympiaturm der Stadt wird der längliche
Baukörper zu Schwelle und Übergang zur freien Natur.
Der Raum ist ein Kontinuum: außenräumlich zwischen Siedlungskante und
Freiraum und innenräumlich zwischen durchmischten Gangzonen und den
Einzelgruppen. Ausblicke, Belichtung und Raumfolgen werden die
Wahrnehmung der Kinder fördern und sensibilisieren.
2006 - 2011
Bauherr:
Landeshauptstadt München
Landschaftsarchitekt:
grabner+huber landschaftsarchitekten partnerschaft, Freising
Am Stadtrand Münchens entsteht eine Kooperationseinrichtung mit
Kindergarten und Krippe.
In der äußerst heterogenen Umgebung liegt das flache, nach Süden offene
Wiesengrundstück am Südrand einer Wohnbebauung aus den 50er Jahren.
Mit Blick über weite Felder bis zum Olympiaturm der Stadt wird der längliche
Baukörper zu Schwelle und Übergang zur freien Natur.
Der Raum ist ein Kontinuum: außenräumlich zwischen Siedlungskante und
Freiraum und innenräumlich zwischen durchmischten Gangzonen und den
Einzelgruppen. Ausblicke, Belichtung und Raumfolgen werden die
Wahrnehmung der Kinder fördern und sensibilisieren.
2006 - 2011
Bauherr:
Landeshauptstadt München
Landschaftsarchitekt:
grabner+huber landschaftsarchitekten partnerschaft, Freising
