Kauffmann Theilig & Partner Freie Architekten BDA
Zeppelinstr. 10
D-73760 Ostfildern
T 0711 / 45 122 0
F 0711 / 45 122 40
info@ktp-architekten.de
Zeppelinstr. 10
D-73760 Ostfildern
T 0711 / 45 122 0
F 0711 / 45 122 40
info@ktp-architekten.de
Neubau und Erweiterung ADVA AG Optical Networking Meiningen
Das Firmengelände der ADVA AG ist Teil eines Industriegebietes am Rand von Meiningen in Thüringen. Der erste Abschnitt und die notwendige Erweiterung wurden nach jeweils kurzen Bau- und Planungsphasen erstellt. Der neue Abschnitt setzt das ursprüngliche Konzept fort, ohne es zu adaptieren.
Das Gebäude ist modular aufgebaut: Eine dichte, 2-geschossige Struktur lässt ein hohes Maß an Flexibilität zu. Die Holzelement-Wände im Norden und Süden sind die Begrenzungswände für weitere Bauabschnitte. Die Räume werden über orthogonal zum Zugang verlaufende Stichflure erschlossen. Die Anlieferung im rückwärtigen Bereich kennzeichnet eine markante Überdachung. Das Prinzip von Kommunikation und Transparenz ist stets präsent: Weitgehend verglaste Trennwände der einzelnen Bereiche erlauben Konzentration, fördern aber auch die Kooperation.
Die signifikanten Dachelemente des ersten Bauabschnittes wurden durch Innenhöfe ergänzt, die ebenfalls eine Tagesbelichtung an den Arbeitsplätzen ermöglichen und zusätzlich Atmosphäre schaffen. Die Stahlkonstruktion wurde durch eine Stahlbetonkonstruktion ergänzt, die eine Fortsetzung der Fassade erlaubt, aber gleichzeitig eine veränderte Unterteilung im Inneren ermöglicht.
Adresse
Märzenquelle 1-3, 98617 Meiningen
Bauherr
ADVA AG Optical Networking Meiningen/München
Architektur
Kauffmann Theilig & Partner
Freie Architekten BDA, Ostfildern
Projektleitung: Marco Ossmann
Projektarchitekt: Ralf Müller
Kennwerte
Baukosten: 10,2 Mio. €
BGF: 8.900 m²
BRI: 38.200 m³
Leistungsphasen nach HOAI: 1 - 9
Bauzeit und Termine
Planungsbeginn: 11/2005 (11/1999)
Baubeginn: 04/2006 (03/2000)
Fertigstellung: 11/2006 (12/2000)
Fotodokumentation
Roland Halbe, Stuttgart
Das Gebäude ist modular aufgebaut: Eine dichte, 2-geschossige Struktur lässt ein hohes Maß an Flexibilität zu. Die Holzelement-Wände im Norden und Süden sind die Begrenzungswände für weitere Bauabschnitte. Die Räume werden über orthogonal zum Zugang verlaufende Stichflure erschlossen. Die Anlieferung im rückwärtigen Bereich kennzeichnet eine markante Überdachung. Das Prinzip von Kommunikation und Transparenz ist stets präsent: Weitgehend verglaste Trennwände der einzelnen Bereiche erlauben Konzentration, fördern aber auch die Kooperation.
Die signifikanten Dachelemente des ersten Bauabschnittes wurden durch Innenhöfe ergänzt, die ebenfalls eine Tagesbelichtung an den Arbeitsplätzen ermöglichen und zusätzlich Atmosphäre schaffen. Die Stahlkonstruktion wurde durch eine Stahlbetonkonstruktion ergänzt, die eine Fortsetzung der Fassade erlaubt, aber gleichzeitig eine veränderte Unterteilung im Inneren ermöglicht.
Adresse
Märzenquelle 1-3, 98617 Meiningen
Bauherr
ADVA AG Optical Networking Meiningen/München
Architektur
Kauffmann Theilig & Partner
Freie Architekten BDA, Ostfildern
Projektleitung: Marco Ossmann
Projektarchitekt: Ralf Müller
Kennwerte
Baukosten: 10,2 Mio. €
BGF: 8.900 m²
BRI: 38.200 m³
Leistungsphasen nach HOAI: 1 - 9
Bauzeit und Termine
Planungsbeginn: 11/2005 (11/1999)
Baubeginn: 04/2006 (03/2000)
Fertigstellung: 11/2006 (12/2000)
Fotodokumentation
Roland Halbe, Stuttgart
Sanierung und Erweiterung Sport- und Freizeitbad „Fildorado“ Filderstadt
Das Fildorado war eines der ersten Familien- und Erlebnisbäder in Deutschland. Im Zuge der nötigen Sanierung entschloss man sich für eine konsequente Erweiterung unter Einbezug erhaltenswerter Bestandteile und trotz der Größe und baulichen Differenzierung präsentiert sich das neue Gebäude als Einheit und signifikante Attraktion südlich Stuttgarts.
Dem Besucher eröffnet sich eine zusammenhängende Badelandschaft: Fließende, aber dennoch räumlich differenzierte Bereiche mit transparenten Übergängen zwischen Innen und Außen machen den Badebesuch zu einem Erlebnis. Insgesamt findet man in dem neuen Komplex eine großflächige Badehalle mit neuen Attraktionen und Gastronomiebereich inklusive dem alten Sport- und Thermalbad. Weiter gibt es einen exklusiven Fitnessclub als auch einen ausgedehnten Spa-Bereich mit Außenbereich. Ergänzt wird das Gebäude durch ein Freibad mit weit laufendem Außenanlagen, gefasst durch eine umfassende landschaftliche Gestaltung.
Markant ist das brückenartige Verbindungselement, welches den Eingang zu dem Komplex markiert als auch die Spange bildet, die die unterschiedlichen Bereiche des neuen Bades verbindet. Es beinhaltet alle dienenden Funktionen und macht die darunter liegenden Schwimm- und Sportbereiche frei von funktionalen Zwängen. Um die Angebote des Bades deutlich sichtbar zu gestalten, bekamen einzelne Stationen als „Hot-Spots“ eine atmosphärisch farbliche Wieder Erkennung.
Adresse
Mahlestraße 50, D-70794 Filderstadt-Bonlanden
Bauherr
Stadtwerke/Stadt Filderstadt
Architektur
Kauffmann Theilig & Partner
Freie Architekten BDA, Ostfildern
Projektleitung: Ralf Pfeiffer
Projektarchitekten: Julian Wachter, Eva Gratzl, Dominik Morsey, Marco Ossmann, Jörg Schieber, Xiao Hong Feng, Daniela Breinig
Kennwerte
Baukosten: 27,0 Mio. €
BGF: 13.100 m²
BRI: 58.200 m³
Leistungsphasen nach HOAI: 1 - 9
Bauzeiten und Termine
Planungsbeginn: 11/2002
Baubeginn: 01/2004
Baufertigstellung: 03/2006
Auszeichnungen
BDA-Preis Guter Bauten Baden-Württemberg 2008
Fotodokumentation
Roland Halbe, Stuttgart
Dem Besucher eröffnet sich eine zusammenhängende Badelandschaft: Fließende, aber dennoch räumlich differenzierte Bereiche mit transparenten Übergängen zwischen Innen und Außen machen den Badebesuch zu einem Erlebnis. Insgesamt findet man in dem neuen Komplex eine großflächige Badehalle mit neuen Attraktionen und Gastronomiebereich inklusive dem alten Sport- und Thermalbad. Weiter gibt es einen exklusiven Fitnessclub als auch einen ausgedehnten Spa-Bereich mit Außenbereich. Ergänzt wird das Gebäude durch ein Freibad mit weit laufendem Außenanlagen, gefasst durch eine umfassende landschaftliche Gestaltung.
Markant ist das brückenartige Verbindungselement, welches den Eingang zu dem Komplex markiert als auch die Spange bildet, die die unterschiedlichen Bereiche des neuen Bades verbindet. Es beinhaltet alle dienenden Funktionen und macht die darunter liegenden Schwimm- und Sportbereiche frei von funktionalen Zwängen. Um die Angebote des Bades deutlich sichtbar zu gestalten, bekamen einzelne Stationen als „Hot-Spots“ eine atmosphärisch farbliche Wieder Erkennung.
Adresse
Mahlestraße 50, D-70794 Filderstadt-Bonlanden
Bauherr
Stadtwerke/Stadt Filderstadt
Architektur
Kauffmann Theilig & Partner
Freie Architekten BDA, Ostfildern
Projektleitung: Ralf Pfeiffer
Projektarchitekten: Julian Wachter, Eva Gratzl, Dominik Morsey, Marco Ossmann, Jörg Schieber, Xiao Hong Feng, Daniela Breinig
Kennwerte
Baukosten: 27,0 Mio. €
BGF: 13.100 m²
BRI: 58.200 m³
Leistungsphasen nach HOAI: 1 - 9
Bauzeiten und Termine
Planungsbeginn: 11/2002
Baubeginn: 01/2004
Baufertigstellung: 03/2006
Auszeichnungen
BDA-Preis Guter Bauten Baden-Württemberg 2008
Fotodokumentation
Roland Halbe, Stuttgart
Sanierung und Erweiterung Kinder- und Jugendhaus „Helene P.“ Stuttgart
Das alte Jugendhaus, eine ehemalige Apotheker-Villa aus dem Jahr 1870, liegt direkt an einer prägnanten Einfahrtsstraße mit Blick über die Innenstadt. Der Altbau wurde vollständig saniert und um einen Anbau erweitert, der die Geltung des Alten belässt und sein Motiv eher in einer landschaftlichen und unauffälligen Eingliederung sucht. Die markante Struktur soll auch wesentlich zu einer Identifikation der jungen Nutzer mit dem neuen Gebäude beitragen.
In den entstandenen Gebäudeteilen sind unterschiedliche Nutzungen untergebracht: Die offene Jugendarbeit, die mobile Jugendarbeit und die offene Kinderarbeit. Die ganzen Teilbereiche sind so angeordnet, dass sie organisatorisch voneinander unabhängig funktionieren und äußerlich klar ablesbar sind. Alle Bereiche haben durch das gemeinsame Untergeschoss mit kommunikativen Mehrzweckraum, Cafeteria und Küche einen zentralen Treffpunkt. Der schöne Ausblick über Stuttgart und die natürliche Umgebung sind von fast allen Räumen aus spürbar.
Adresse
Obere Weinsteige 9, 70597 Stuttgart-Degerloch
Bauherr
Stuttgarter Jugendhaus gGmbH
Architektur
Kauffmann Theilig & Partner
Freie Architekten BDA, Ostfildern
Projektleitung: Jakob Eckert
Kennwerte
Baukosten: 3,0 Mio. €
BGF: 1.400 m²
BRI: 5.500 m³
Leistungsphasen nach HOAI: 1 - 9
Bauzeit und Termine
Planungsbeginn: 10/2004
Baubeginn: 09/2005
Fertigstellung: 10/2006
Auszeichnungen
Beispielhaftes Bauen der AKBW in Stuttgart 2002-2007
1. Preis Initiative Wohnen im Kinderland Baden-Württemberg 2008
Fotodokumentation
Roland Halbe, Stuttgart
In den entstandenen Gebäudeteilen sind unterschiedliche Nutzungen untergebracht: Die offene Jugendarbeit, die mobile Jugendarbeit und die offene Kinderarbeit. Die ganzen Teilbereiche sind so angeordnet, dass sie organisatorisch voneinander unabhängig funktionieren und äußerlich klar ablesbar sind. Alle Bereiche haben durch das gemeinsame Untergeschoss mit kommunikativen Mehrzweckraum, Cafeteria und Küche einen zentralen Treffpunkt. Der schöne Ausblick über Stuttgart und die natürliche Umgebung sind von fast allen Räumen aus spürbar.
Adresse
Obere Weinsteige 9, 70597 Stuttgart-Degerloch
Bauherr
Stuttgarter Jugendhaus gGmbH
Architektur
Kauffmann Theilig & Partner
Freie Architekten BDA, Ostfildern
Projektleitung: Jakob Eckert
Kennwerte
Baukosten: 3,0 Mio. €
BGF: 1.400 m²
BRI: 5.500 m³
Leistungsphasen nach HOAI: 1 - 9
Bauzeit und Termine
Planungsbeginn: 10/2004
Baubeginn: 09/2005
Fertigstellung: 10/2006
Auszeichnungen
Beispielhaftes Bauen der AKBW in Stuttgart 2002-2007
1. Preis Initiative Wohnen im Kinderland Baden-Württemberg 2008
Fotodokumentation
Roland Halbe, Stuttgart
Neubau Wohnquartier Changbai Shenyang (China)
Das Planungsgebiet liegt innerhalb des Stadtentwicklungsgebietes der Neuen Stadt Changbai südlich des Hunhe Flusses. Das neue Stadtentwicklungsgebiet umfasst eine Fläche von fast 12,7 Quadratkilometern. Das Planungsgebiet des chinesischen Projektentwicklers Vanke selbst ist ein gemischt genutztes Wohngebiet für 20000 Einwohner auf einer Grundstücksfläche von 32 Hektarn.
In drei Phasen wurde ein städtebauliches Konzept erstellt. Die Entwicklung des Masterplanes wird bestimmt von der Vorgabe einer hohen Dichte, der in Nordchina üblichen reinen Nord-Süd-Bebauung, sowie der lokal geltenden Abstandsflächenregelung.
Der lokale Kontext ist geprägt von den vier unterschiedlichen Seiten, welche einen direkten Einfluss auf die Wertigkeit des Baugrunds und auch auf die Belegung mit unterschiedlichen Bautypen hat. Die Ränder werden mit einer kräftigen Hochhaus-Struktur definiert und die Mitte mit einer eher kleinteiligen und bewegten Struktur belegt. Darüber gibt es unabhängig Grünflächen, die das Gebiet an den Park am Fluss anbinden.
Bauherr
VANKE Co. Ltd., Shanghai (China)
Architektur
Kauffmann Theilig & Partner
Freie Architekten BDA, Ostfildern
Projektleitung: Udo Jaschke
Kennwerte
Baukosten: ca. 75,0 Mio. €
BGF: 600.000 m²
Grundfläche: 320.000 m³
Leistungsphasen nach HOAI: 1 - 4
Bauzeit und Termine
Planungsbeginn: 10/2004
Baubeginn: 08/2005
Fertigstellung: 06/2008
In drei Phasen wurde ein städtebauliches Konzept erstellt. Die Entwicklung des Masterplanes wird bestimmt von der Vorgabe einer hohen Dichte, der in Nordchina üblichen reinen Nord-Süd-Bebauung, sowie der lokal geltenden Abstandsflächenregelung.
Der lokale Kontext ist geprägt von den vier unterschiedlichen Seiten, welche einen direkten Einfluss auf die Wertigkeit des Baugrunds und auch auf die Belegung mit unterschiedlichen Bautypen hat. Die Ränder werden mit einer kräftigen Hochhaus-Struktur definiert und die Mitte mit einer eher kleinteiligen und bewegten Struktur belegt. Darüber gibt es unabhängig Grünflächen, die das Gebiet an den Park am Fluss anbinden.
Bauherr
VANKE Co. Ltd., Shanghai (China)
Architektur
Kauffmann Theilig & Partner
Freie Architekten BDA, Ostfildern
Projektleitung: Udo Jaschke
Kennwerte
Baukosten: ca. 75,0 Mio. €
BGF: 600.000 m²
Grundfläche: 320.000 m³
Leistungsphasen nach HOAI: 1 - 4
Bauzeit und Termine
Planungsbeginn: 10/2004
Baubeginn: 08/2005
Fertigstellung: 06/2008
IAA-Präsentation 2007 von Mercedes-Benz Festhalle Frankfurt am Main
Zentrales Element des Messeauftritts war der 50 Meter langer "Carwalk", der für den Besucher auf allen Ebenen und ringsherum präsent war. Er fokussierte die Neuheiten der Ausstellung und war Bühne für eine fulminante Pressekonferenz. Der Carwalk war medial bespielt und so atmosphärischer und inhaltlicher Taktgeber für die Vielzahl der kommunizierten Themen.
Der Carwalk war sinnbildlich die Bühne der Inszenierung und drum herum bildeten sich die Ausstellungsebenen gleich Rängen, wie in einem Theater. Der umlaufende Lamellenkörper war Raum für interne Funktionen hinter einer halb durchlässigen Fassade und definierte rahmenartig den zentralen Bereich als Atrium. Eine durchscheinende Decke darüber schloss und definierte den Raum nach oben, ließ aber gleichzeitig das großzügige Volumen der Festhalle erahnen. Die gezielte Be- und Hinterleuchtung sorgte dabei für unterschiedliche Lichtstimmungen im Zusammenspiel mit dem medial inszenierten Carwalk.
Ein geführter Rundgang begann mit einer Rolltreppenfahrt auf die oberste Ebene mit Überblick über die gesamte Ausstellung. Auf dem Weg zurück nach unten durch die einzelnen Themenbereiche, öffnete sich der Blick immer wieder in unterschiedlichen Perspektiven auf den zentralen Carwalk.
Adresse
Festhalle Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt am Main /Germany
Bauherr
Daimler Chrysler AG /Mercedes-Benz
Architektur
Kauffmann Theilig & Partner
Freie Architekten BDA, Ostfildern
Projektleitung: Jochen Zink
Projektarchitekten: Daniel Mößner, Carolin Kurrle, Paul Müller, Florian Pleyer
Mitarbeit: Carmen Diether
Kennwerte
Baukosten: 10,0 Mio. €
BGF: 13.200 m²
Leistungsphasen nach HOAI: 1 - 9
Bauzeit und Termine
Planungsbeginn: 11/2006
Baubeginn: 16/07/2007
Fertigstellung: 10/09/2007
Auszeichnungen
Gold beim ADC Deutschland 2008
Gold bei den Cannes Lions 2008
Gold beim FAMAB ADAM 2008
iF communication design award 2008
Nominierung Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2009
Sonderpreis, ITVA Award 2008
Fotodokumentation
Andreas Keller, Altdorf
Der Carwalk war sinnbildlich die Bühne der Inszenierung und drum herum bildeten sich die Ausstellungsebenen gleich Rängen, wie in einem Theater. Der umlaufende Lamellenkörper war Raum für interne Funktionen hinter einer halb durchlässigen Fassade und definierte rahmenartig den zentralen Bereich als Atrium. Eine durchscheinende Decke darüber schloss und definierte den Raum nach oben, ließ aber gleichzeitig das großzügige Volumen der Festhalle erahnen. Die gezielte Be- und Hinterleuchtung sorgte dabei für unterschiedliche Lichtstimmungen im Zusammenspiel mit dem medial inszenierten Carwalk.
Ein geführter Rundgang begann mit einer Rolltreppenfahrt auf die oberste Ebene mit Überblick über die gesamte Ausstellung. Auf dem Weg zurück nach unten durch die einzelnen Themenbereiche, öffnete sich der Blick immer wieder in unterschiedlichen Perspektiven auf den zentralen Carwalk.
Adresse
Festhalle Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt am Main /Germany
Bauherr
Daimler Chrysler AG /Mercedes-Benz
Architektur
Kauffmann Theilig & Partner
Freie Architekten BDA, Ostfildern
Projektleitung: Jochen Zink
Projektarchitekten: Daniel Mößner, Carolin Kurrle, Paul Müller, Florian Pleyer
Mitarbeit: Carmen Diether
Kennwerte
Baukosten: 10,0 Mio. €
BGF: 13.200 m²
Leistungsphasen nach HOAI: 1 - 9
Bauzeit und Termine
Planungsbeginn: 11/2006
Baubeginn: 16/07/2007
Fertigstellung: 10/09/2007
Auszeichnungen
Gold beim ADC Deutschland 2008
Gold bei den Cannes Lions 2008
Gold beim FAMAB ADAM 2008
iF communication design award 2008
Nominierung Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2009
Sonderpreis, ITVA Award 2008
Fotodokumentation
Andreas Keller, Altdorf
Mercedes-Benz Auf der IAA 2011
Taktgeber der Inszenierung: eine gestaffelte kinetische Medienbühne
Beim Betreten des historischen Kuppelbaus eröffnet sich ein ungewohntes Bild, das die kreative Tradition der Mercedes-Benz-Auftritte auf der IAA fortsetzt: Ausstellungsflächen und Besucherränge auf der Nordseite und eine weitläufige Bühne auf der Südseite sind entlang der Längsachse der Festhalle steil einander gegenübergestellt. Sie ragen bis unter die mitternachtsblau abgehängte Kuppel der Festhalle.
Über die Bühnenseite spannt sich eine 1200 m2 große, silberne Skulptur aus eloxiertem gebürsteten Aluminium: das Markenband. Im Zentrum des Markenbandes steht eine gestaffelte kinetische Medienbühne. Von ihr geht der Takt der Dramaturgie aus. Eine 40 mal 12 Meter großen LED-Installation trägt das zentrale Motiv der Inszenierung in den Raum: einen animierten Puls. Er gibt den Rhythmus vor für das Besuchserlebnis in der Festhalle und die Inszenierungen der Fahrzeug-Premieren.
Mercedes-Benz Magazin on stage: Getaktete Fahrzeug-Choreographien, neue Präsentationsformate und junge Gesichter
Hauptakteure der Bühneninszenierung Mercedes Next sind die Premieren-Fahrzeuge von Mercedes-Benz. Die Besucher erleben fortlaufend Auf- und Abtritt von neuer B-Klasse, neuer M-Klasse, des Concept A-CLASS, des Forschungsfahrzeugs F 125! sowie einiger Young- und Oldtimer. Die Fahrzeugbewegungen verschmelzen mit Medien, Präsentationsformaten und Menschen zu einer Choreographie mit zahlreichen Tempowechseln. Dabei schaffen horizontal und vertikal angeordnete LED-Flächen und –Vorhänge unterschiedlicher Auflösungen Räume, die vor allem durch ihre Tiefe überraschen. Die Weitläufigkeit der Bühne mit ihren langen Fahrwegen und ein großzügiger Bühnenrückraum geben den Raum für vielfältige Inszenierungen.
Die Wirkung der kinetischen Medienflächen wird besonders spürbar bei der Premiere der neuen M-Klasse. Bewegte Landschaftsbilder auf Vorder- und Hintergrund sowie dem LED-Boden erzeugen einen dynamischen Raum, in dem die M-Klasse fährt. Im Schlussbild fährt die M-Klasse aus der Tiefe des Raums durch die geöffnete Medienfläche auf eine Drehscheibe. Gleichzeitig wechselt die Bespielung aller LED-Ebenen: von horizontalen Landschaftsbildern zu vertikalen Stadtbildern. Die Inszenierung transportiert die M-Klasse bildlich von der Bühne in das Auditorium der Festhalle.
Ergänzt werden die Fahrzeugpräsentationen durch das Editorial „125! Jahre Innovation“. Es stellt den Zukunftsausblick von Mercedes-Benz in den Zusammenhang von 125 Jahren Innovation. Dazu werden historische und aktuelle Fahrzeuge auf der Bühne gezeigt und medial inszeniert.
Die Ausstellung: Medial unterstützte Kommunikation auf Augenhöhe
Die in die Zukunft gerichtete Offenheit von Mercedes Next und die in Tradition geerdete Souveränität von 125 Jahren Mercedes-Benz vertieft die dreigeschossige Produktausstellung jenseits der Bühneninszenierung.
Aus dem Eingangsbereich der Festhalle gelangen die Besucher über eine Rolltreppe auf der Südseite auf Ebene 2 des Messestandes. Von dort führt ein knapp 650 Meter langer Rundgang über die terrassenartige Bebauung zurück ins Erdgeschoss. Die Besucher haben dank des kurzen Abstandes zwischen Bühne einerseits sowie Parkett und terrassenförmigen Rängen andererseits nahezu während des gesamten Rundgangs über den Messestand einen optimalen Blick auf die Bühne. Ganzglas-Geländer, lange Kanten und eingebaute Sitzstufen über alle Ausstellungsebenen hinweg eröffnen immer wieder neue Blickachsen und Wahrnehmungssituationen. Der Besucher kann pendeln zwischen Show und Information. Auf allen drei Ebenen finden die Besucher in klar gegliederten und übersichtlichen Themenbereichen Fahrzeuge, Exponate und Explainer-Stationen.
Elektromobilität – Leichtbaukarosserie schwebt in der Luft
Der Themenbereich Elektromobilität nimmt in der Produktausstellung breiten Raum ein. Technologischer Ausblick und Blickfang zugleich ist die im Luftraum schwebende Leichtbaukarosserie des neuen Elektro-Sportwagen SLS AMG E-CELL. Sie steht für die intelligente Nutzung neuer Werkstoffe, die die Effizienz von Elektromobilen steigert. Gelegenheit zum Praxistest bietet sich vor der Festhalle: Hier können die Besucher batterie- und brennstoffzellengetriebene Fahrzeuge erleben und auf einem Parcours selbst testen.
Ausgezeichneter Weg zu Mercedes Next
Die Inszenierungen von Kaufmann Theilig & Partner (Architektur), Atelier Markgraph (Kommunikation, Medien- und Ausstellungs-Gestaltung) sowie der TLD Planungsgruppe (Licht-Design) spiegeln die konsequente Entwicklung der Markenbotschaften von Mercedes-Benz wieder. Auf der IAA 2007 signalisierte die Inszenierung „Road to Future“ (ausgezeichnet u. a. mit dem Cannes Lions 2008, dem iF communication design award 2008 und dem Designpreis der BRD 2009) den Weg in eine emissionsfreie Mobilität. 2009 belegte die Inszenierung „Zeitenwende“ (ausgezeichnet u. a mit dem FAMAB ADAM Award 2010 und dem ADC Award 2010), dass Mercedes-Benz auf dem Weg zur nachhaltigen Zukunftsgestaltung weit vorangekommen ist. Und diesen Weg nun weiter voranschreitet: mit Mercedes Next und dem Pulsschlag einer neuen Generation.
Projektbeteiligte
Auftraggeber
Daimler AG, Stuttgart
Architektur
Kauffmann Theilig & Partner, Freie Architekten BDA, Ostfildern
Kommunikation, Ausstellungs- und Mediendesign
Atelier Markgraph, Frankfurt/Main
Lichtdesign
TLD Planungsgruppe GmbH, Wendlingen
Messebau
Display International, Würselen
Die Frankfurter Festhalle
Erbaut 1907/1908
Grundfläche ca. 5600 m2
Der Messestand
Gesamtfläche Festhalle ca. 10.800 m²
Ausstellungsfläche ca. 7.800 m2
(inkl. Maybach und Lounges)
Bühne inkl. Hinterbühne ca. 1.350 m²
Fläche Forum OG ca. 1.635 m²
Technikfläche und Fluchtwege ca. 1.650 m²
Markenband ca. 1.200 m²
Medienfläche ca. 4 Mio. Pixel
Fahrzeuge 72 (Show und Ausstellung)
Aufbau ca. 70 Tage
Stahl ca. 850 t
Kabel ca. 100.000 m
(DI, Telba, Immel, XL)
Materialien
- Kuppelverkleidung entlang des Bestandes: mitternachtsblau, textil
- Ebenen, Bodenkanten, Deckenvorderkanten: Die Ebenen werden mit filigranen eleganten weißen Linien (45 cm) im Raum sichtbar.
- Ganzglasgeländer ermöglichen max. Ein- und Ausblick.
- Bodenbeläge in allen Ebenen: Teppich (schwarz), schwarz und weiß lackierte Holzflächen, Parkett Eiche dunkel, weiß geölt
- Silbernes Band: Aluminium eloxiert und gebürstet, geschichtete Medienfläche integriert
Beim Betreten des historischen Kuppelbaus eröffnet sich ein ungewohntes Bild, das die kreative Tradition der Mercedes-Benz-Auftritte auf der IAA fortsetzt: Ausstellungsflächen und Besucherränge auf der Nordseite und eine weitläufige Bühne auf der Südseite sind entlang der Längsachse der Festhalle steil einander gegenübergestellt. Sie ragen bis unter die mitternachtsblau abgehängte Kuppel der Festhalle.
Über die Bühnenseite spannt sich eine 1200 m2 große, silberne Skulptur aus eloxiertem gebürsteten Aluminium: das Markenband. Im Zentrum des Markenbandes steht eine gestaffelte kinetische Medienbühne. Von ihr geht der Takt der Dramaturgie aus. Eine 40 mal 12 Meter großen LED-Installation trägt das zentrale Motiv der Inszenierung in den Raum: einen animierten Puls. Er gibt den Rhythmus vor für das Besuchserlebnis in der Festhalle und die Inszenierungen der Fahrzeug-Premieren.
Mercedes-Benz Magazin on stage: Getaktete Fahrzeug-Choreographien, neue Präsentationsformate und junge Gesichter
Hauptakteure der Bühneninszenierung Mercedes Next sind die Premieren-Fahrzeuge von Mercedes-Benz. Die Besucher erleben fortlaufend Auf- und Abtritt von neuer B-Klasse, neuer M-Klasse, des Concept A-CLASS, des Forschungsfahrzeugs F 125! sowie einiger Young- und Oldtimer. Die Fahrzeugbewegungen verschmelzen mit Medien, Präsentationsformaten und Menschen zu einer Choreographie mit zahlreichen Tempowechseln. Dabei schaffen horizontal und vertikal angeordnete LED-Flächen und –Vorhänge unterschiedlicher Auflösungen Räume, die vor allem durch ihre Tiefe überraschen. Die Weitläufigkeit der Bühne mit ihren langen Fahrwegen und ein großzügiger Bühnenrückraum geben den Raum für vielfältige Inszenierungen.
Die Wirkung der kinetischen Medienflächen wird besonders spürbar bei der Premiere der neuen M-Klasse. Bewegte Landschaftsbilder auf Vorder- und Hintergrund sowie dem LED-Boden erzeugen einen dynamischen Raum, in dem die M-Klasse fährt. Im Schlussbild fährt die M-Klasse aus der Tiefe des Raums durch die geöffnete Medienfläche auf eine Drehscheibe. Gleichzeitig wechselt die Bespielung aller LED-Ebenen: von horizontalen Landschaftsbildern zu vertikalen Stadtbildern. Die Inszenierung transportiert die M-Klasse bildlich von der Bühne in das Auditorium der Festhalle.
Ergänzt werden die Fahrzeugpräsentationen durch das Editorial „125! Jahre Innovation“. Es stellt den Zukunftsausblick von Mercedes-Benz in den Zusammenhang von 125 Jahren Innovation. Dazu werden historische und aktuelle Fahrzeuge auf der Bühne gezeigt und medial inszeniert.
Die Ausstellung: Medial unterstützte Kommunikation auf Augenhöhe
Die in die Zukunft gerichtete Offenheit von Mercedes Next und die in Tradition geerdete Souveränität von 125 Jahren Mercedes-Benz vertieft die dreigeschossige Produktausstellung jenseits der Bühneninszenierung.
Aus dem Eingangsbereich der Festhalle gelangen die Besucher über eine Rolltreppe auf der Südseite auf Ebene 2 des Messestandes. Von dort führt ein knapp 650 Meter langer Rundgang über die terrassenartige Bebauung zurück ins Erdgeschoss. Die Besucher haben dank des kurzen Abstandes zwischen Bühne einerseits sowie Parkett und terrassenförmigen Rängen andererseits nahezu während des gesamten Rundgangs über den Messestand einen optimalen Blick auf die Bühne. Ganzglas-Geländer, lange Kanten und eingebaute Sitzstufen über alle Ausstellungsebenen hinweg eröffnen immer wieder neue Blickachsen und Wahrnehmungssituationen. Der Besucher kann pendeln zwischen Show und Information. Auf allen drei Ebenen finden die Besucher in klar gegliederten und übersichtlichen Themenbereichen Fahrzeuge, Exponate und Explainer-Stationen.
Elektromobilität – Leichtbaukarosserie schwebt in der Luft
Der Themenbereich Elektromobilität nimmt in der Produktausstellung breiten Raum ein. Technologischer Ausblick und Blickfang zugleich ist die im Luftraum schwebende Leichtbaukarosserie des neuen Elektro-Sportwagen SLS AMG E-CELL. Sie steht für die intelligente Nutzung neuer Werkstoffe, die die Effizienz von Elektromobilen steigert. Gelegenheit zum Praxistest bietet sich vor der Festhalle: Hier können die Besucher batterie- und brennstoffzellengetriebene Fahrzeuge erleben und auf einem Parcours selbst testen.
Ausgezeichneter Weg zu Mercedes Next
Die Inszenierungen von Kaufmann Theilig & Partner (Architektur), Atelier Markgraph (Kommunikation, Medien- und Ausstellungs-Gestaltung) sowie der TLD Planungsgruppe (Licht-Design) spiegeln die konsequente Entwicklung der Markenbotschaften von Mercedes-Benz wieder. Auf der IAA 2007 signalisierte die Inszenierung „Road to Future“ (ausgezeichnet u. a. mit dem Cannes Lions 2008, dem iF communication design award 2008 und dem Designpreis der BRD 2009) den Weg in eine emissionsfreie Mobilität. 2009 belegte die Inszenierung „Zeitenwende“ (ausgezeichnet u. a mit dem FAMAB ADAM Award 2010 und dem ADC Award 2010), dass Mercedes-Benz auf dem Weg zur nachhaltigen Zukunftsgestaltung weit vorangekommen ist. Und diesen Weg nun weiter voranschreitet: mit Mercedes Next und dem Pulsschlag einer neuen Generation.
Projektbeteiligte
Auftraggeber
Daimler AG, Stuttgart
Architektur
Kauffmann Theilig & Partner, Freie Architekten BDA, Ostfildern
Kommunikation, Ausstellungs- und Mediendesign
Atelier Markgraph, Frankfurt/Main
Lichtdesign
TLD Planungsgruppe GmbH, Wendlingen
Messebau
Display International, Würselen
Die Frankfurter Festhalle
Erbaut 1907/1908
Grundfläche ca. 5600 m2
Der Messestand
Gesamtfläche Festhalle ca. 10.800 m²
Ausstellungsfläche ca. 7.800 m2
(inkl. Maybach und Lounges)
Bühne inkl. Hinterbühne ca. 1.350 m²
Fläche Forum OG ca. 1.635 m²
Technikfläche und Fluchtwege ca. 1.650 m²
Markenband ca. 1.200 m²
Medienfläche ca. 4 Mio. Pixel
Fahrzeuge 72 (Show und Ausstellung)
Aufbau ca. 70 Tage
Stahl ca. 850 t
Kabel ca. 100.000 m
(DI, Telba, Immel, XL)
Materialien
- Kuppelverkleidung entlang des Bestandes: mitternachtsblau, textil
- Ebenen, Bodenkanten, Deckenvorderkanten: Die Ebenen werden mit filigranen eleganten weißen Linien (45 cm) im Raum sichtbar.
- Ganzglasgeländer ermöglichen max. Ein- und Ausblick.
- Bodenbeläge in allen Ebenen: Teppich (schwarz), schwarz und weiß lackierte Holzflächen, Parkett Eiche dunkel, weiß geölt
- Silbernes Band: Aluminium eloxiert und gebürstet, geschichtete Medienfläche integriert
