Sanatorium

Ort der Genesung

Nina Kleber / Technische Universität München
„Beim Haus geht es nicht nur um den Kontakt zwischen unseren Füßen und dem Boden, sondern um die Begegnung unseres ganzen Seins mit der natürlichen Umgebung.“
- Dom H. Van der Laan
In meiner Arbeit geht es um den Umgang mit einem Ort der Genesung für psychisch/ psychosomatisch erkrankte Menschen, ein Gebäude für ganzheitliche Therapien. Im Bezug auf gebaute Sanatorien Ende des 19.Jh steht das Gebäude in einer natürlichen Umgebung und situiert sich neben einer bestehenden Klinik mit einem ergänzendem Programm.
Das Gebäude nutzt mit seiner Position die zweiseitigkeit des Ortes: einerseits ein dicht bewachsener Wald andererseits der Weitblick zum See.
Die innere Struktur des Entwurfs spielt in seiner räumlichen Sequenzierung mit Außen- und Innenraum. Um massive funktionale Kerne hüllt sich eine leichte Struktur die die Gruppentherapieräume (wie Musik, Kunst oder Bewegungstherapie) ausbilden, sich nach außen hin zum Wald mit der Natur verzahnen und von Gärten mit Heilpflanzen getrennt werden. Im unteren Geschoss befinden sich Einzeltherapieräume, die eine intime private Athmosphäre genießen.  Durch indirektes Oberlicht und massive Wände werden diese von äußeren Reizen geschützt. Im obersten Geschoss befinden sich S chlafeinheiten für stationäre Patienten.
„Die Schale, die uns räumlich umgibt, soll so atmen, so diffundieren können wie unser Körper.“- Martin Rauch Stampflehm bildet die massiven Wände und trägt mit seiner Haptik und natürlichen Funktionalität zum Wohlbefnden des Menschen bei.

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Facts

Hochschule:
Technische Universität München

Lehrstuhl:
Lehrstuhl für Entwerfen und Gestalten, Prof. Uta Graff

Präsentation:
16.10.2019

Abschluss:
Master

Rubrik:
Gesundheitsbauten

Software:
ArchiCAD

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