GESTAPELTE HÄUSER

eine idee von wohnen

Regina Stolz / Hochschule für Technik Stuttgart
GESTAPELTE HÄUSER
 
Die Konzeption der Gestapelten Häuser knüpft an die sozialen Wohnbauprojekt, wie den Reihenhäusern von Oud in der Weisenhofsiedlung, den ‘immeuble villas’ von Le Corbusier und Elemental in Chile an und basiert auf der Setzung von übergeordneten Zielen, städtebaulicher und gesellschaftlicher Art im Bezug auf die notwenige urbane Dichte und die Idee der Stapelung von Wohnraum.
 
/ ziele
1 Aus der Maxim an maximaler Flexibilität entstehen unterschiedliche Wohnungseinheiten, Variationen von Wohnungsgrössen und Konfigurationen mit der Möglichkeit der nachträglichen Veränderung, die einen möglichst großer Adressatenkreis mit unterschiedlichsten Lebensmodellen ansprechen.
2 Eigenheim und Eigentum beschreibt den Individualeingang zu jeder Wohneinheiten und die dazugehörigen privaten Aussenbereiche. Der Aspekt des Eigentums verfolgt das Ziel, sowohl nachhaltigen als auch ökonomisch finanzierbaren Wohnraum, als Eigentum, zu schaffen.
3 Gemeinschaft und gemeinschaftliches Leben ist gedacht nach dem Bottom-Up Prinzip von der Zelle, dem Individualraum, bis zum übergreifenden Quartierskonzept steht die Förderung des gemeinschaftlichen Lebens und somit der Kommunikationsräume und -bereiche im Vordergrund.
4 Die Quartiersidentität und das Zugehörigkeitsgefühl der Bewohner entwickelt sich aus dem Quartier selbst als Identifikationsgrösse und seiner Qualität.
 
/ typologie
Das Konzept des Gestapelten Hauses, basiert auf der Analyse von klassischen Reihenhaustypologien und die positiven Aspekte dieser Typologie. Es entwickelten sich zwei Grundrisstypen -TYP S und TYP M- aus deren Reihung und Repetition unterschiedlichste Formen von Wohnen entstehen können. Durch die Schaltbarkeit der Wohnmodule ergeben sich flexible Wohneinheiten von ca. 40 qm bis 100 qm Wohnfläche, die frei an die Lebensvorstellungen der Nutzer angepasst werden können.
 
/ städtebauliches konzept
Das städtebauliche Konzept beruht auf der geführten Durchwegung des Quartiers, dass eine Quartierserweiterung ermöglicht. Charakteristisch bestimmt wird das Quartier von der Verengung und Aufweitung des urbanen Raumes und der Höhensystematik, die maßgeblich die Identität des Quartiers bestimmt und sensibel auf die hohe urbane Dichte reagiert. Die Strukturierung des öffentlichen und privaten Raumes ergibt sich aus dem Belagswechsel und der horizontalen Zonieren des Quartiers.
 
/ konstruktion und material
Das Maximum an Flexibilität und die Reduktion der Grundrisse spiegelt sich in Material und Konstruktion wieder. Die Reihe eines Quartiers entsteht auf Basis des Betonsockels und des immer selben Rasters in Stahlbauweise. Durch die Setzung eines übergeordneten Rasters können die Deckenelemente, sowie alle vertikalen Elemente in Holz- oder wahlweise als Betonfertigteile modulweise hergestellt werden. Die Fassaden der Querseiten sind mit Alupaneelen verkleidet. Die Längsfassaden aus Polycarbonat bilden die transluzente Hülle zum Aussenraum.
 
EINE IDEE VON WOHNEN

Campus Masters Wettbewerb


Januar / Februar 2018

Facts

Hochschule:
Hochschule für Technik Stuttgart

Lehrstuhl:
Fakultät Architektur und Gestaltung / Prof. Harald Roser

Präsentation:
30.06.2016

Abschluss:
Bachelor

Rubrik:
Wohnbauten

Software:
Vectorworks, Sketch Up, Photoshop, Indesign

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