Petriplatz, die Dritte
Ortner und Ortner gewinnen Wettbewerb in Berlin
Innerhalb weniger Monate wurde in Berlin ein dritter Wettbewerb am Petriplatz entschieden: Neben dem Bet- und Lehrhaus und einem Archäologischen Zentrum plant das Bauunternehmen Hochtief die Errichtung eines Büro- und Geschäftshauses. Die Jury des nichtoffenen Realisierungswettbewerbs unter Vorsitz von Christoph Langhof kürte Ortner & Ortner zum Sieger. Die Preisträger sind:
- 1. Preis: Ortner & Ortner Baukunst, Berlin
- 2. Preis: KSP Jürgen Engel Architekten, Berlin
- 3. Preis: Lederer + Ragnarsdóttir + Oei, Stuttgart
Für die Jury setzt der Entwurf von Ortner & Ortner die Architektursprache der ebenfalls auf dem Petriplatz geplanten Gebäude Bet- und Lehrhaus sowie Archäologisches Zentrum konzeptionell fort, die ruhige Form wirke der ‚Überformung und Zerstörung des Ortes’ entgegen“. Neben den Büroetagen sollte auch eine geeignete Lösung für ein erhaltenswertes Bodendenkmal gefunden werden. Ortner & Ortner sehen hierfür ein offenes, großzügig angelegtes Erdgeschoss vor, das gleichzeitig den Zugang zu den oberen Geschossen bilden soll.
Die Wettbewerbsbeiträge werden ab dem 15. März 2013 eine Woche lang im Berliner Hochtief-Haus gezeigt.
Ausstellung: 15. bis 22. März, 9-18 Uhr
Ort: Hochtief-Haus, Köpenicker Str. 54, 10179 Berlin
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wenn man davon ausgeht, dass das religiöse zentrum nebenan wirklich so wie entworfen gebaut wird (was ich befürworte), ist die bebauung des nachbargrundstücks mit einem bürogebäude sicherlich grundsätzlich ein grober fehler. im blockrand wirkt dann die skulptur nicht mehr.
diese traufhöhenversprünge, sicher den bauvorschriften zu verdanken.
schlimm
gut ist ja, das ortner ein lederersches gewölbe baut, dafür der lederer endlich seine bögen aussen weglässt....traut er sich in berlin wohl net....
Wenn man doch den 1. und den 4. Platz streichen könnte...
Kann man nicht mal die Jury benennen, um sich die Namen merken zu können?!
Ich wünsche den Archälogen noch viele und lange Grabungen, vielleicht hilft's zu was Anderem.
Ortners nicht anfreunden.
Es strahlt diese redundante Haltung aus
der Mitte des letzten Jahrhunders aus.
Schrecklich langweilig, da können auch
schöne Worte nichts reißen.