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01.07.2013

Klappe auf, Klappe zu

Mobile Forschungsstation in Weimar


Minimale Räume sind eine Herausforderung für Architekten aller Generationen. Nachdem Renzo Piano vor zwei Wochen sein fünf Quadratmeter großes Mini-Wohnhaus Diogene in Weil am Rhein vorgestellt hat, präsentierten Studenten der Bauhaus-Uni Weimar am Wochenende eine zehn Quadratmeter große mobile Forschungsstation.

Zwei Personen können in dem kleinen Holzbau arbeiten, essen und schlafen. Eine Arbeitskoje sowie eine Schlafnische werden von einem Vorraum mit Essküche ergänzt. Die einzelnen Einheiten sind auf minimalster Fläche so gekoppelt, dass der Raum sich optisch weitet und für den Nutzer kein Gefühl der Enge entsteht.

„Mit seiner weißen, künstlichen Erscheinung grenzt sich das ‚Raumexperiment’ deutlich von seiner Umwelt ab“, erklären die Entwerfer. „Durch verschiedene Klappen lässt sich der Bezug zur Umgebung je nach Anforderung individuell regulieren.“ Durch das modulare Konstruktionsprinzip lässt sich die Forschungsstation leicht transportieren, auf- und wieder abbauen.

Entstanden ist die mobile Forschungsstation 2012 im Rahmen eines Projektes an der Professur Entwerfen und Baukonstruktion der Fakultät Architektur; beteiligt waren die Architekturstudenten Ulrike Wetzel, Manuel Rauwolf, Matthias Prüger sowie der wissenschaftliche Mitarbeiter Daniel Reisch. Zum Tag der Architektur wurde das Projekt zum ersten Mal vorgestellt.

Fotos: Bauhaus-Universität Weimar


Zum Thema:

www.tag-der-architektouren.de


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