hg merz architekten museumsgestalter
Ostendstraße 110
D-70188 Stuttgart
T +49.711.707128-0
F +49.711.707128-60
stuttgart@hgmerz.com
Ostendstraße 110
D-70188 Stuttgart
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Hans Günter Merz
Inhaber
Lebenslauf
geb. am 17.1.1947 in Tailfingen
1969 – 1974
Studium der Architektur an der Universität Stuttgart
1975
Preis der Freunde der Universität Stuttgart für besondere wissenschaftliche Leistungen
1974 – 1976
wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsprojekt Low-Cost-Housing bei Prof. Dr. Minke an der Gesamthochschule Kassel
1977
DAAD-Stipendium für Feldstudien über experimentelles Bauen in den USA
1978 – 1981
Projektleiter im Büro Bidlingmaier und Egenhofer Stuttgart
seit 1981
eigenes Büro für Architektur und Ausstellungsgestaltung in Stuttgart
seit 1993
zweites Architekturbüro in Berlin
1993 - 2007
Professur für Ausstellungsgestaltung im Studiengang Visuelle Kommunikation an der Hochschule Pforzheim
seit 2008
Professur für Entwerfen und Experimentelles Gestalten an der Technischen Universität Darmstadt
Lebenslauf
geb. am 17.1.1947 in Tailfingen
1969 – 1974
Studium der Architektur an der Universität Stuttgart
1975
Preis der Freunde der Universität Stuttgart für besondere wissenschaftliche Leistungen
1974 – 1976
wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsprojekt Low-Cost-Housing bei Prof. Dr. Minke an der Gesamthochschule Kassel
1977
DAAD-Stipendium für Feldstudien über experimentelles Bauen in den USA
1978 – 1981
Projektleiter im Büro Bidlingmaier und Egenhofer Stuttgart
seit 1981
eigenes Büro für Architektur und Ausstellungsgestaltung in Stuttgart
seit 1993
zweites Architekturbüro in Berlin
1993 - 2007
Professur für Ausstellungsgestaltung im Studiengang Visuelle Kommunikation an der Hochschule Pforzheim
seit 2008
Professur für Entwerfen und Experimentelles Gestalten an der Technischen Universität Darmstadt
Haltung
Um die großen Zusammenhänge zu verstehen, empfiehlt es sich, einen Schritt zurückzutreten. Denn durch Distanz zum Detail wirkt das Wesentliche. Deshalb wagt wirkungsvolle Ausstellungs-, Museums- und Gebäudearchitektur den Rückschritt, um den Durchblick zu ermöglichen. Vergangenheit wieder erlebbar zu machen beinhaltet die Verpflichtung, Historie in die richtige Perspektive zu rücken, ihr klare Konturen zu geben und deshalb jenen Abstand zum Objekt zu wahren, den seine Historizität und der Respekt vor dem Original in seiner Reinform gebieten. Diese Distanziertheit drückt sich gestalterisch im Mut zur Abstraktion und Sachlichkeit, im bewussten Verzicht auf neue Details zugunsten des Gesamteindrucks und in der Konzentration auf das Wesentliche aus.
So gesehen praktiziert das Büro hg merz architekten museumsgestalter, dem 35 Architekten, Innenarchitekten, Grafiker und Kulturwissenschaftler an den Standorten Berlin und Stuttgart angehören, konsequent den Rückschritt. Ob beim Bauen im Bestand, der Museums- oder Ausstellungskonzeption: vor dem Blick nach vorn steht der Schritt zurück. Oftmals besteht die wichtigste Maßnahme auf dem Weg zurück zu alter Wertigkeit im Entschlacken des authentischen Exponats, des historischen Bauwerks. Erst die Befreiung von Inszenierungen, vom Wildwuchs baulicher Metastasen ermöglicht einen Blick auf die originale Substanz und ihre Aura. Das Original ist der Star und seine Authentizität das Objekt der Begierde.
Bei sanierungsbedürftigen Gebäuden wie der Alten Nationalgalerie auf der Museumsinsel oder der Staatsbibliothek Unter den Linden in Berlin übersetzt sich diese Philosophie in behutsames Konservieren und Ergänzen. Die sachliche und funktionale Architektur greift die Qualitäten des ursprünglichen Baus auf, fungiert "wohltuend zurückhaltend hinsichtlich eigener Hinzufügungen", wie das Preisgericht des Deutschen Architekturpreises über die Alte Nationalgalerie befand. Alt und Neu gehen eine Symbiose ein, ohne dass sie gegeneinander ausgespielt werden. Stattdessen vertraut die neue Architektur auf den zweiten Blick des Betrachters, bleibt bewusst im Hintergrund und macht ihren Einfluss allenfalls subtil, "mit Demut und Delikatesse" (FAZ), geltend.
Der auratischen Wirkung des Exponats bleiben auch die Museums- und Ausstellungsmaximen des Büros verpflichtet: Die Objekte zu ordnen und Bezüge zwischen ihnen herzustellen sind die vornehmsten Aufgaben einer Präsentationsarchitektur, die eindeutig dienende Funktion hat und zurückhaltend inszeniert, weil sie den Film im Kopf des Besuchers ablaufen lassen will. Dieses Bekenntnis zum Museum als Ort der intellektuellen Herausforderung, das dem Besucher eigene Deutungen gestattet und ihn nicht zum unreflektierten Konsumieren von Inhalten verführt, findet seine physische Entsprechung in der abstrakten Metaphorik und Formensprache des Interieurs.
Auf einen Nenner gebracht folgen Architektur, Museums- und Ausstellungsgestaltung von hg merz den Grundsätzen: Intellekt statt Inszenierung, Demut statt Dominanz, Authentizität statt Artefakt.
So gesehen praktiziert das Büro hg merz architekten museumsgestalter, dem 35 Architekten, Innenarchitekten, Grafiker und Kulturwissenschaftler an den Standorten Berlin und Stuttgart angehören, konsequent den Rückschritt. Ob beim Bauen im Bestand, der Museums- oder Ausstellungskonzeption: vor dem Blick nach vorn steht der Schritt zurück. Oftmals besteht die wichtigste Maßnahme auf dem Weg zurück zu alter Wertigkeit im Entschlacken des authentischen Exponats, des historischen Bauwerks. Erst die Befreiung von Inszenierungen, vom Wildwuchs baulicher Metastasen ermöglicht einen Blick auf die originale Substanz und ihre Aura. Das Original ist der Star und seine Authentizität das Objekt der Begierde.
Bei sanierungsbedürftigen Gebäuden wie der Alten Nationalgalerie auf der Museumsinsel oder der Staatsbibliothek Unter den Linden in Berlin übersetzt sich diese Philosophie in behutsames Konservieren und Ergänzen. Die sachliche und funktionale Architektur greift die Qualitäten des ursprünglichen Baus auf, fungiert "wohltuend zurückhaltend hinsichtlich eigener Hinzufügungen", wie das Preisgericht des Deutschen Architekturpreises über die Alte Nationalgalerie befand. Alt und Neu gehen eine Symbiose ein, ohne dass sie gegeneinander ausgespielt werden. Stattdessen vertraut die neue Architektur auf den zweiten Blick des Betrachters, bleibt bewusst im Hintergrund und macht ihren Einfluss allenfalls subtil, "mit Demut und Delikatesse" (FAZ), geltend.
Der auratischen Wirkung des Exponats bleiben auch die Museums- und Ausstellungsmaximen des Büros verpflichtet: Die Objekte zu ordnen und Bezüge zwischen ihnen herzustellen sind die vornehmsten Aufgaben einer Präsentationsarchitektur, die eindeutig dienende Funktion hat und zurückhaltend inszeniert, weil sie den Film im Kopf des Besuchers ablaufen lassen will. Dieses Bekenntnis zum Museum als Ort der intellektuellen Herausforderung, das dem Besucher eigene Deutungen gestattet und ihn nicht zum unreflektierten Konsumieren von Inhalten verführt, findet seine physische Entsprechung in der abstrakten Metaphorik und Formensprache des Interieurs.
Auf einen Nenner gebracht folgen Architektur, Museums- und Ausstellungsgestaltung von hg merz den Grundsätzen: Intellekt statt Inszenierung, Demut statt Dominanz, Authentizität statt Artefakt.
Auszeichnungen
Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2010,
zwei Nominierungen
red dot design award 2010
»best architects 11« award 2010, Gold
Focus Open, Internationaler Designpreis Baden Württemberg 2010, Silber
Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2009, Nominierung
International Architecture Award 2008
Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2008, Gold
Deutscher Architekturpreis 2007, Auszeichnung
zusammen mit UNStudio
best architects 08 award 2007, Gold
iF communication design award 2007, Gold
iF communication design award 2007
International Architecture Award 2007
Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2007, Nominierung
Mies van der Rohe Award 2007, Nominierung
Preis des Deutschen Designer Clubs 2007, Silber
reddot design award 2006
best architects 07 award 2006
ADC Europe Award 2006, Gold
Deutscher Stahlbaupreis 2006
ADC Wettbewerb 2006, Goldener Nagel
Balthasar-Neumann-Preis 2006
Kritikerpreis für Architektur 2006
Preis des Deutschen Designer Clubs 2006, Silber
Stiftung Buchkunst "Die schönsten deutschen Bücher 2005", Anerkennung
3. Bundesdeutscher Architekturpreis Putz des Deutschen Stuckgewerbebundes 2004, Anerkennung
Deutscher Architekturpreis 2003, Auszeichnung
Ferdinand von Quast-Medaille des Berliner Senats 2002 für denkmalpflegerische Leistungen
Preis des Deutschen Designer Clubs 2002, Silber
Preis des Deutschen Designer Clubs 2002, Bronze
European Museum of the Year Award 1998, Special Commendation
Beispielhaftes Bauen 1986-1996 im Rems-Murr-Kreis Architektenkammer Baden-Württemberg, Auszeichnung
zwei Nominierungen
red dot design award 2010
»best architects 11« award 2010, Gold
Focus Open, Internationaler Designpreis Baden Württemberg 2010, Silber
Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2009, Nominierung
International Architecture Award 2008
Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2008, Gold
Deutscher Architekturpreis 2007, Auszeichnung
zusammen mit UNStudio
best architects 08 award 2007, Gold
iF communication design award 2007, Gold
iF communication design award 2007
International Architecture Award 2007
Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2007, Nominierung
Mies van der Rohe Award 2007, Nominierung
Preis des Deutschen Designer Clubs 2007, Silber
reddot design award 2006
best architects 07 award 2006
ADC Europe Award 2006, Gold
Deutscher Stahlbaupreis 2006
ADC Wettbewerb 2006, Goldener Nagel
Balthasar-Neumann-Preis 2006
Kritikerpreis für Architektur 2006
Preis des Deutschen Designer Clubs 2006, Silber
Stiftung Buchkunst "Die schönsten deutschen Bücher 2005", Anerkennung
3. Bundesdeutscher Architekturpreis Putz des Deutschen Stuckgewerbebundes 2004, Anerkennung
Deutscher Architekturpreis 2003, Auszeichnung
Ferdinand von Quast-Medaille des Berliner Senats 2002 für denkmalpflegerische Leistungen
Preis des Deutschen Designer Clubs 2002, Silber
Preis des Deutschen Designer Clubs 2002, Bronze
European Museum of the Year Award 1998, Special Commendation
Beispielhaftes Bauen 1986-1996 im Rems-Murr-Kreis Architektenkammer Baden-Württemberg, Auszeichnung
