Gesellschaft von Architekten mbH
Silvia Schellenberg-Thaut
Sebastian Thaut
Architekten BDA
Kochstraße 28 | Fabrikgebäude
04275 Leipzig
T +49 341 308 63 58
F +49 341 308 63 59
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Doppelt abgeräumt - zwei Preise, 1 x Gold
atelier st ist mit dem renommierten award „best architects 12" zwei mal prämiert worden. Von insgesamt 298 eingereichten Arbeiten aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Lichtenstein und Luxemburg wurden 9 Arbeiten mit dem Label „best architect 12" in Gold ausgezeichnet. In der Kategorie Gewerbebau- und Industriebau zeichnete die Jury das Objekt „scharf geschnitten" – Neubau eines Wirtschaftsgebäudes für den Forstbezirk in Eibenstock mit dem Prädikat "best architect 12" in Gold aus. Ebenso erhielt atelier st für das Objekt „waldhaus" den Preis „best architects 12" in der Kategorie Wohnungsbau.
www.bestarchitects.de
Die sanften Modernisten
Das KAP Magazin #6 – Nachwuchs – erhalten Sie im KAP Forum oder bestellen Sie es hier unter info@kap-forum.de (Schutzgebühr 5 Euro zzgl. Porto).
Veröffentlichung BV "Waldhaus", sowie 10 Fragen an Silvia Schellenberg-Thaut und Sebastian Thaut in der Ausgabe # 06/2011.
atelier-st.de
3. Preis Kirchgemeindezentrum Limbach-Oberfrohna
Die Kirchgemeinde Limbach-Kändler führte für die Errichtung ihres neuen Gemeindezentrums einen Einladungswettbewerb durch. Gegenüber der Stadtkirche aus dem 16. Jahrhundert liegt der sogenannte Pfarrgarten mit Pfarrhaus und Diakonat. In diesen Pfarrgarten soll das neue Gemeindezentrum gebaut werden. Der Entwurf von atelier st wurde mit dem 3. Platz prämiert. Die Jury lobte die "…zeichenhafte Wirkung der Kubatur mit Bezug zur Kirche, die gute Ensemble- und Raumwirkung an der Stadtkirche, sowie die optimale und klare Raumaufteilung…".
Ankauf WBW "Gartenbetriebshof Kassel"
Das Wettbewerbsgrundstück liegt innerhalb der Pufferzone des Welterbegebietes, am Rande des Bergparks Wilhelmshöhe. Ziel des Gesamtkonzepts ist es, mit der Errichtung des Gartenbetriebshof die Qualität der Ambivalenz und somit die Aura des Ortes fortzuführen. Der Entwurf von atelier st wurde mit einem Ankauf ausgezeichnet. Die Jury urteilt "Der typologische und städtebauliche Ansatz ist einleuchtend und stringent (...) Alle Bereiche haben eine gute Funktionalität, mit kompakter Organisation, kurzen Wegen und guter Tageslichtnutzung (...) Das Projekt bildet mit seiner klaren Gliederung eine gute Voraussetzung für die Erfüllung der Aufgabe."
Keltenmuseum am Glauberg, Glauburg
Die Architektur nimmt Richtung, Fluss und Bewegung des Glaubergs auf, behält aber dabei aufgrund ihrer klaren, scharfwinkligen Gesamtform ihre Eigenständigkeit vor dem gewaltigen, sanft gerundeten Landschaftsraum. Wie ein archäologisches Fundstück wächst das Museum mit seiner gefalteten Dachlandschaft förmlich aus der natürlichen Landschaft heraus. Die Schönheit und Kraft der umgebenden Natur dringt über fassadenbreit gerahmte Fenster in das Innere des sonst grundsätzlich geschlossenen Baukörpers. Über diese Fensterfassaden entsteht eine gerahmte Spiegelung der Umgebung, parzelliert auf vier Seiten des Museums.Über das Foyer als zentraler Erschließungspunkt des Gebäudes beginnt und endet sowohl der Rundgang durch die tiefer liegende Hauptausstellungsebene als auch der Weg zur höher liegenden Sonderausstellung.
Auslober: Land Hessen, Ministerium für Wissenschaft und Kunst
Entwurf: 10|2006, mit Rehwaldt Landschaftsarchitekten, Dresden
Wettbewerb: 2. Preis
Felsenbühne Rathen
Auswahlverfahren 1. Preis | in Planung
Die Felsenbühne Rathen, im Nationalpark sächsische Schweiz, wird wegen Ihrer einzigartigen Lage und der natürlichen Felsenkulisse als schönstes Naturtheater Europas bezeichnet.
Die Planungsaufgabe umfasst den Ersatzneubau eines Mehrzweckgebäudes mit Besucherversorgung, Künstlergarderoben, Lager für Kostüme und Requisiten, sowie Büro- und Technikräumen. Vor dem Hintergrund des engen und steilen Zufahrtsbereiches, der Topografie des Baugebietes und nicht zuletzt aufgrund der Lage im Schutzgebiet des Nationalparks wurde ein logistisch ausgeklügeltes Bausystem mit vorfabrizierten Holzelementen entwickelt. Die Architektur setzt sich aus einfachen, orthogonalen Baukörpern zusammen, welche zu einem teilabgewinkelten Gesamtvolumen gefügt werden. Dabei wird die horizontale Schichtung des Elbsandsteins in eine sichtbare Struktur aus linear verlaufenden Holzelementen übersetzt.
Auslober: Freistaat Sachsen, vertreten durch SIB NL Dresden I
Entwurf: 04|2009
Baubeginn: 09|2010, in Planung
Auswahlverfahren 1. Preis
Maison du Beton
Ein Wohnhaus aus Beton. Das scharfkantige, polygonale Gebäude nutzt die vorhandene Hanglage eines großzügigen Grundstücks, hebt sich durch seine Körperhaftigkeit jedoch bewusst von dem gewachsenen, sanften Landschaftsbild ab. Gegliedert und strukturiert wird die monolithische Gesamterscheinung durch Auskragungen, bzw. Vor- und Rücksprünge in der Fassade. Zusätzlich kontrastieren diese Bereiche zu der weißen Sichtbetonfassade durch die Verkleidung mit einbrennlackiertem Aluminiumtafeln.
Die Innenräume sind durch die mehrwinklige Grundform optimal zu den Belichtungsseiten orientiert. Die Komplexität der geborgenen Innenräume erschließt sich erst beim Betreten des Hauses. Das massive Äußere verleiht dem Inneren Geborgenheit und lenkt die Ausblicke durch gezielte und akzentuierte Fensteröffnungen.
Auftraggeber: privat
Entwurf: 06|2006
Fertigstellung: 03|2009
Leistungsphasen: 1-9
Auszeichnung des ARCHITEKTUR FORUM ZWICKAU 2010
scharf geschnitten
Der scharfwinklige, polygonale Baukörper mit fünf unterschiedlich geneigten Dachflächen orientiert sich in seiner Grundform an den Ortsbild prägenden Steildächern ebenso, wie am Grundstückzuschnitt und der Ausrichtung des Forstamtsgebäudes. Großzügige Gebäudeeinschnitte unter großen Schleppdächern markieren deutlich die Hauptnutzungsbereiche und die primären Zugänge der grundsätzlich geschlossenen, plastischen Gesamtform.
Inspiriert durch die Forstarbeit des Nutzers sowie die ortstypische Dacheindeckung mit Schindeln, wird der gesamte Baukörper gänzlich mit handgespaltenen Rotzeder-Holzschindeln umhüllt. Kontrastierend zu diesem schuppig-spröden Material werden die Einschnitte seitlich und über Kopf mit oberflächenglattem, metallisch schimmerndem Aluminiumtafeln ausgekleidet.
Auftraggeber: Land Sachsen, vertreten durch SIB NL Zwickau
Entwurf: 07|2007
Fertigstellung: 11|2010
Leistungsphasen: 1-8
Waldhaus
Mitten auf einem groß gewachsenen, von Kiefernbäumen geprägten, Waldgrundstück steht ein neues Holzhaus.
In seiner äußerlich einfachen Form und zurückhaltenden Erscheinung integriert es sich in die gewachsene Natur und vermittelt den Eindruck es steht schon immer da. Gleichzeitig spielt die äußere Erscheinung, mit leicht ausladendem Dach und dunkler Holzfassade, mit den Mythologien und Märchen von Häusern im Wald (Hänsel und Gretel).
Akzentuiert wird das dunkle Gebäude durch einen Gebäudeeinschnitt, bzw. wenige bewusst gesetzte Fassadenöffnungen mit extrabreiten Blendrahmen. Im farblichen Kontrast zum dunkelbraunen Gebäude sind diese Öffnungen und Rahmen weiß gestrichen. Diese farblichen Akzente verweisen zugleich auf das Innere, welches allseitig mit weiß gestrichener Holzverschalung ausgekleidet ist.
Auftraggeber: privat
Entwurf: 12|2009
Fertigstellung: 11|2010
Leistungsphasen: 1-9





