MMZ Architekten
Bleichstraße 64-66
D-60313 Frankfurt am Main
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buero@mmz-architekten.de
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MMZ zieht ins Hochhaus am Turm
M|M|Z wächst...
ab 20.12.2010 in neuen Räumen
Hochhaus am Turm
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60313 Frankfurt am Main
Salzlagerhalle, Schwalbach
Die Stadt Schwalbach davon zu überzeugen, trotz knappen Budgets und der strikten Auflagen des Bebauungsplans ein ästhetisch ansprechendes Gebäude zum Preis einer konventionellen Systemhalle planen und realisieren zu können, war sicher keine leichte Aufgabe.
Dabei ist ein überraschender, nicht alltäglicher Baukörper herausgekommen, der sich aus dem tristen Grau gewöhnlicher Funktionalbauten hervorhebt. Das laut Bebauungsplan unumgängliche Pultdach verhilft dem Gebäudekörper ebenso zu seiner Prägnanz wie die homogene Außenhaut aus Furnierschichtholzplatten. Die Länge der Halle resultiert aus der Füllmenge des einzulagernden Streuguts und der maximalen Schütthöhe. Der zur Be- und Entladung notwendige Radlader bestimmt die Höhe.
Aufgrund seiner Beständigkeit gegen chemisch-aggressive Beanspruchung und der Fähigkeit, anfallende Feuchtigkeit aufnehmen zu können, fiel die Wahl auf den Werkstoff Holz. Kesseldruckimprägnierte und hochfeste Platten überziehen flächenbündig sowohl Dach als auch Fassade. Einzige Zäsur bietet das freistehende Vordach, das durch eine Fuge vom eigentlichen Funktionskörper abgelöst wird. In spannungsvollem Wechsel zum Pultdach assoziieren dreieckige Aussteifungsflächen ein Giebeldach und folgen dem Wunsch nach Symmetrie im Inneren der Halle.
(Brita Köhler, db Deutsche Bauzeitung 04/2004)
Dabei ist ein überraschender, nicht alltäglicher Baukörper herausgekommen, der sich aus dem tristen Grau gewöhnlicher Funktionalbauten hervorhebt. Das laut Bebauungsplan unumgängliche Pultdach verhilft dem Gebäudekörper ebenso zu seiner Prägnanz wie die homogene Außenhaut aus Furnierschichtholzplatten. Die Länge der Halle resultiert aus der Füllmenge des einzulagernden Streuguts und der maximalen Schütthöhe. Der zur Be- und Entladung notwendige Radlader bestimmt die Höhe.
Aufgrund seiner Beständigkeit gegen chemisch-aggressive Beanspruchung und der Fähigkeit, anfallende Feuchtigkeit aufnehmen zu können, fiel die Wahl auf den Werkstoff Holz. Kesseldruckimprägnierte und hochfeste Platten überziehen flächenbündig sowohl Dach als auch Fassade. Einzige Zäsur bietet das freistehende Vordach, das durch eine Fuge vom eigentlichen Funktionskörper abgelöst wird. In spannungsvollem Wechsel zum Pultdach assoziieren dreieckige Aussteifungsflächen ein Giebeldach und folgen dem Wunsch nach Symmetrie im Inneren der Halle.
(Brita Köhler, db Deutsche Bauzeitung 04/2004)
Wohnhaus C, Lichtenstein
Ein unkonventionelles Haus für eine dreiköpfige Familie, das zudem ausreichend Platz für ein Gästeappartement bieten sollte, war der Wunsch der Bauherrenschaft. Entstanden ist ein markantes, anspruchsvolles Gebäude, das sich aus zwei versetzten Kuben zusammensetzt. Klarheit und Großzügigkeit sind die wesentlichen Entwurfsmerkmale des Hauses, das eine Bruttogeschossfläche von 384 m2 aufweist.
Diese Haltung wird vom Gesamtentwurf bis zu den präzisen, technisch anspruchsvollen Details konsequent zu Ende geführt. Das ‚Wohnhaus C’ befindet sich in der sächsischen Stadt Lichtenstein nahe Dresden, inmitten eines ruhigen Wohngebietes mit traditioneller Bebauung aus der Jahrhundertwende und der Nachkriegszeit. Der klare Baukörper, ein Massivbau, scheint förmlich aus dem langgestreckten Grundstück herauszuwachsen. Ein dreigeschossiger, 16m langer und ein zweigeschossiger 24m langer Riegel werden durch eine Glasfuge verbunden, die der äußeren wie auch der inneren Erschließung des Gebäudes dient.
Zwischen die lediglich durch Schlitzfenster durchbrochenen verputzten Außenwände sind Glasfassaden gespannt. Der Eingangsbereich wirkt dennoch recht verschlossen, doch der kühle, beinahe abweisende Eindruck, den das Wohnhaus hier vermittelt, verwandelt sich im Inneren unerwartet ins Gegenteil und wird zum Garten hin gänzlich aufgehoben. Spätestens hier zeigt sich, dass die Struktur des Hauses bestimmt ist vom Wechsel aus introvertierten und extrovertierten Bereichen.
Der gezielte Einsatz hochwertiger Materialien wie Solnhofner Platten, Schiefer, Wenge, gekalkte Eiche und Glasmosaikfliesen als Wand- und Bodenbelag schafft eine warme, wohnliche Atmosphäre. Das Grundrisskonzept, in dem die Zweiteilung des Gebäudes konsequent weitergeführt wird, überzeugt durch seine schlichte Logik. Das Erdgeschoss nimmt die funktionalen und repräsentativen Bereiche – u.a. Gäste-WC, Garderobe, Vorbereitungsküche, Küche, Kamin- und Essbereich sowie das Gästeappartement mit Pantry und Bad – auf, während im Obergeschoss die privaten Räume wie Schlafzimmer, Ankleide, Bad und Bibliothek untergebracht sind.
Die Zonierung erfolgt in beiden Geschossen durch Einbauschrankelemente und darin integrierte Schiebetüren. Diese, wie auch die Küchen und Badmöbel, wurden von den Architekten entworfen und eigens gefertigt.
(„Doppelriegel“, mmz/ku, md International magazine of design, 06/2006)
Diese Haltung wird vom Gesamtentwurf bis zu den präzisen, technisch anspruchsvollen Details konsequent zu Ende geführt. Das ‚Wohnhaus C’ befindet sich in der sächsischen Stadt Lichtenstein nahe Dresden, inmitten eines ruhigen Wohngebietes mit traditioneller Bebauung aus der Jahrhundertwende und der Nachkriegszeit. Der klare Baukörper, ein Massivbau, scheint förmlich aus dem langgestreckten Grundstück herauszuwachsen. Ein dreigeschossiger, 16m langer und ein zweigeschossiger 24m langer Riegel werden durch eine Glasfuge verbunden, die der äußeren wie auch der inneren Erschließung des Gebäudes dient.
Zwischen die lediglich durch Schlitzfenster durchbrochenen verputzten Außenwände sind Glasfassaden gespannt. Der Eingangsbereich wirkt dennoch recht verschlossen, doch der kühle, beinahe abweisende Eindruck, den das Wohnhaus hier vermittelt, verwandelt sich im Inneren unerwartet ins Gegenteil und wird zum Garten hin gänzlich aufgehoben. Spätestens hier zeigt sich, dass die Struktur des Hauses bestimmt ist vom Wechsel aus introvertierten und extrovertierten Bereichen.
Der gezielte Einsatz hochwertiger Materialien wie Solnhofner Platten, Schiefer, Wenge, gekalkte Eiche und Glasmosaikfliesen als Wand- und Bodenbelag schafft eine warme, wohnliche Atmosphäre. Das Grundrisskonzept, in dem die Zweiteilung des Gebäudes konsequent weitergeführt wird, überzeugt durch seine schlichte Logik. Das Erdgeschoss nimmt die funktionalen und repräsentativen Bereiche – u.a. Gäste-WC, Garderobe, Vorbereitungsküche, Küche, Kamin- und Essbereich sowie das Gästeappartement mit Pantry und Bad – auf, während im Obergeschoss die privaten Räume wie Schlafzimmer, Ankleide, Bad und Bibliothek untergebracht sind.
Die Zonierung erfolgt in beiden Geschossen durch Einbauschrankelemente und darin integrierte Schiebetüren. Diese, wie auch die Küchen und Badmöbel, wurden von den Architekten entworfen und eigens gefertigt.
(„Doppelriegel“, mmz/ku, md International magazine of design, 06/2006)



