Gareth Hoskins Architects
78 Queen Street
GB-G1 3DN Glasgow
T +44 (0)141 221 0600
F +44 (0)141 222 2770
mail@hoskinsarchitects.co.uk
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Gareth Hoskins Architects gewinnt höchstdotierten Architekturpreis Großbritanniens
Das National Museum of Scotland gewinnt Großbritainniens höchstdotierten Architekturpreis, den Andrew Doolan Award, für das beste schottische Gebäude 2011. Die Jury erwähnte lobend die große Geste des neu entstanden Haupteinganges, der die Besucher nun ebenerdig in das Museum führt. Durch das zuvor versteckte Gewölbe des Museums gelange man eindrucksvoll in die viktorianische Haupthalle des Museums. Die Jury lobte die sensiblen und intelligenten Eingriffe in das denkmalgeschützte Museum, von dem das Museum, aber auch deren Austellungstücke, nur profitierten.
www.bbc.co.uk
The Bridge - Easterhouse Arts Centre
Ort: Glasgow, Scotland
Auftraggeber: Glasgow City Council
Fläche: 4.350 qm (BGF)
Baukosten: 11,5 Mio. EUR
Bauzeit: 2005 - 2006
Im Jahre 2000 gewannen Gareth Hoskins Architects einen offenen Wettbewerb für den Neubau eines kommunalen Kulturzentrums in Easterhouse im Osten von Glasgow. ‘The Bridge - Easterhouse Arts Centre’ füllt die Lücke zwischen einem bestehenden kommunalen Schwimmbad und dem John Wheatley College und bildet das Herz des sogenannten ‘Kulturcampus Easterhouse’.
Das Gebäude bietet neben einer öffentlichen Bibliothek ein Auditorium für Theater- und Konzertvorstellungen, Probe- und Aufnahmeräume, flexible Tagungs-, Unterrichts- und Ausstellungsräume und ein Besuchercafé. Die Form des Gebäudes ergibt sich aus der Baulücke zwischen den vorhandenen Gebäuden. Sie besteht aus einer rechteckigen holzverschalten Box, in der das Auditorium untergebracht ist, und einem dreieckigen, zweigeschossigen Volumen, das die Bibliothek und die Bildungsräume enthält.
Auftraggeber: Glasgow City Council
Fläche: 4.350 qm (BGF)
Baukosten: 11,5 Mio. EUR
Bauzeit: 2005 - 2006
Im Jahre 2000 gewannen Gareth Hoskins Architects einen offenen Wettbewerb für den Neubau eines kommunalen Kulturzentrums in Easterhouse im Osten von Glasgow. ‘The Bridge - Easterhouse Arts Centre’ füllt die Lücke zwischen einem bestehenden kommunalen Schwimmbad und dem John Wheatley College und bildet das Herz des sogenannten ‘Kulturcampus Easterhouse’.
Das Gebäude bietet neben einer öffentlichen Bibliothek ein Auditorium für Theater- und Konzertvorstellungen, Probe- und Aufnahmeräume, flexible Tagungs-, Unterrichts- und Ausstellungsräume und ein Besuchercafé. Die Form des Gebäudes ergibt sich aus der Baulücke zwischen den vorhandenen Gebäuden. Sie besteht aus einer rechteckigen holzverschalten Box, in der das Auditorium untergebracht ist, und einem dreieckigen, zweigeschossigen Volumen, das die Bibliothek und die Bildungsräume enthält.
Culloden Battlefield Visitor Centre
Ort: Inverness-shire, Scotland
Auftraggeber: National Trust for Scotland
Fläche: 2.400 qm (BGF)
Baukosten: 7,4 Mio. EUR
Bauzeit: 2006 – 2007
Im Jahr 2004 gewannen Gareth Hoskins Architects einen internationalen Wettbewerb für das neue Besucherzentrum von Culloden, dem Ort der letzten Schlacht auf britischem Boden zwischen den katholischen Jakobiten und den protestantischen Regierungstruppen. Das neue Zentrum bietet auf einer Fläche von 2.400qm neben Ausstellungsflächen auch Bildungs- und Tagungseinrichtungen, Gastronomie, Museumsshop sowie Büro- und Verwaltungsräume und ist für bis zu 250.000 Besucher pro Jahr ausgelegt. Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit dem renommierten Museumsdesignern Ralph Appelbaum Associates entwickelt.
Der Entwurf versucht das Gebäude mit der Landschaft so weit wie möglich zu verschmelzen, um das historisch bedeutsame Schlachtfeld so wenig als möglich zu beeinträchtigen. Die Form des Gebäudes ist durch lange Mauern definiert, die sich durch das Gebäude in die Landschaft erstrecken. Der Besucher kann entweder dem interpretativen Weg der Ausstellung folgen, der ihn schließlich auf das Schlachtfeld führt, oder er kann das Schlachtfeld direkt durch ein Portal betreten, das sich am Schnittpunkt zweier Mauern befindet: der ‘Memorial Wall’, einer Schiefersteinmauer zum Gedenken der Opfer der Schlacht, und der ‘Groyne Wall’, einer Holzmauer, die sich in die Landschaft erstreckt wie eine Buhne ins Meer und den Besucher über eine Brücke vom Schlachtfeld auf das Gründach des Gebäudes führt.
Das Gebäude wurde mit einer Reihe von Anerkennungen bedacht; es was unter anderem auf der Auswahlliste für den World Architecture Festival Award 2008, den RIAS Best Building in Scotland Award 2008 (Special Mention), den Civic Trust Award 2009 (Commendation) und den Wood Awards 2008 (Highly Commended).
Auftraggeber: National Trust for Scotland
Fläche: 2.400 qm (BGF)
Baukosten: 7,4 Mio. EUR
Bauzeit: 2006 – 2007
Im Jahr 2004 gewannen Gareth Hoskins Architects einen internationalen Wettbewerb für das neue Besucherzentrum von Culloden, dem Ort der letzten Schlacht auf britischem Boden zwischen den katholischen Jakobiten und den protestantischen Regierungstruppen. Das neue Zentrum bietet auf einer Fläche von 2.400qm neben Ausstellungsflächen auch Bildungs- und Tagungseinrichtungen, Gastronomie, Museumsshop sowie Büro- und Verwaltungsräume und ist für bis zu 250.000 Besucher pro Jahr ausgelegt. Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit dem renommierten Museumsdesignern Ralph Appelbaum Associates entwickelt.
Der Entwurf versucht das Gebäude mit der Landschaft so weit wie möglich zu verschmelzen, um das historisch bedeutsame Schlachtfeld so wenig als möglich zu beeinträchtigen. Die Form des Gebäudes ist durch lange Mauern definiert, die sich durch das Gebäude in die Landschaft erstrecken. Der Besucher kann entweder dem interpretativen Weg der Ausstellung folgen, der ihn schließlich auf das Schlachtfeld führt, oder er kann das Schlachtfeld direkt durch ein Portal betreten, das sich am Schnittpunkt zweier Mauern befindet: der ‘Memorial Wall’, einer Schiefersteinmauer zum Gedenken der Opfer der Schlacht, und der ‘Groyne Wall’, einer Holzmauer, die sich in die Landschaft erstreckt wie eine Buhne ins Meer und den Besucher über eine Brücke vom Schlachtfeld auf das Gründach des Gebäudes führt.
Das Gebäude wurde mit einer Reihe von Anerkennungen bedacht; es was unter anderem auf der Auswahlliste für den World Architecture Festival Award 2008, den RIAS Best Building in Scotland Award 2008 (Special Mention), den Civic Trust Award 2009 (Commendation) und den Wood Awards 2008 (Highly Commended).
Community Health Centre
Ort: Glasgow, Scotland
Auftraggeber: NHS Primary Care Trust
Fläche: 3.030 qm (BGF)
Baukosten: 5,9 Mio. EUR
Bauzeit: 2003 – 2004 (Phase 1), 2007 – 2008 (Phase 2)
Gareth Hoskins Architects wurden 2002 mit dem Entwurf eines neuen kommunalen Gesundheitszentrums in Partick, Glasgow beauftragt. Ziel des Projektes war die Schaffung eines neuen (kleineren) Gebäudetypus für eine dezentralere Gesundheitsversorgung mit einladendem und nicht-institutionellen Ambiente, wie es dem neuen Image des Nationalen Britischen Gesundheitsdienstes (NHS) entspricht.
Die gläserne Fassade gibt den Blick auf eine offene Treppe in einem dreigeschossigen Luftraum frei, der im Herzen des Gebäudes alle Behandlungszimmer und die administrativen Bereiche miteinander verbindet. Die Behandlungszimmer befinden sich innerhalb der ‘hölzernen Box’ mit Fensteröffnung zur Rückseite des Gebäudes um die Intimsphäre der Patienten zu schützen.
Der Kindergarten im hinteren Erdgeschoss ist ein eigenständig erschlossener Bereich, der sich von der Straße geschützt nach Süden zum etwas tiefer liegenden Garten hin öffnet. Die großzügige Verglasung ist durch ein weit hervorstehendes horizontal umlaufendes Vordach vor direkter Sonneneinstrahlung im Sommer geschützt und bietet zudem einen geschützten Spielbereich im Freien. Das Niveau des Innen- und Außenbereichs des Kindergartens ist in drei Stufen ausgeformt, was einerseits durch das Grundstückgefälle bedingt ist, aber gleichzeitig unterschiedliche Raumhöhen schafft, die mit den Altersstufen der Kindergartengruppen korrespondieren.
Das Projekt wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit der Roses Design Award 2005 Best Public Building und dem Glasgow Institute of Architects Award 2005. Es wurde weiterhin in die Auswahlliste für der RIAS Andrew Doolan Award 2005 Best Building in Scotland und die für den Scottish Design Award 2005 Best Public Building aufgenommen.
Auftraggeber: NHS Primary Care Trust
Fläche: 3.030 qm (BGF)
Baukosten: 5,9 Mio. EUR
Bauzeit: 2003 – 2004 (Phase 1), 2007 – 2008 (Phase 2)
Gareth Hoskins Architects wurden 2002 mit dem Entwurf eines neuen kommunalen Gesundheitszentrums in Partick, Glasgow beauftragt. Ziel des Projektes war die Schaffung eines neuen (kleineren) Gebäudetypus für eine dezentralere Gesundheitsversorgung mit einladendem und nicht-institutionellen Ambiente, wie es dem neuen Image des Nationalen Britischen Gesundheitsdienstes (NHS) entspricht.
Die gläserne Fassade gibt den Blick auf eine offene Treppe in einem dreigeschossigen Luftraum frei, der im Herzen des Gebäudes alle Behandlungszimmer und die administrativen Bereiche miteinander verbindet. Die Behandlungszimmer befinden sich innerhalb der ‘hölzernen Box’ mit Fensteröffnung zur Rückseite des Gebäudes um die Intimsphäre der Patienten zu schützen.
Der Kindergarten im hinteren Erdgeschoss ist ein eigenständig erschlossener Bereich, der sich von der Straße geschützt nach Süden zum etwas tiefer liegenden Garten hin öffnet. Die großzügige Verglasung ist durch ein weit hervorstehendes horizontal umlaufendes Vordach vor direkter Sonneneinstrahlung im Sommer geschützt und bietet zudem einen geschützten Spielbereich im Freien. Das Niveau des Innen- und Außenbereichs des Kindergartens ist in drei Stufen ausgeformt, was einerseits durch das Grundstückgefälle bedingt ist, aber gleichzeitig unterschiedliche Raumhöhen schafft, die mit den Altersstufen der Kindergartengruppen korrespondieren.
Das Projekt wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit der Roses Design Award 2005 Best Public Building und dem Glasgow Institute of Architects Award 2005. Es wurde weiterhin in die Auswahlliste für der RIAS Andrew Doolan Award 2005 Best Building in Scotland und die für den Scottish Design Award 2005 Best Public Building aufgenommen.
Duncan House
Ort: Fife, Scotland
Auftraggeber: Privat
Fläche: 209 qm (BGF)
Baukosten: 575.000 EUR
Bauzeit: 2004 – 2005
Haus Duncan wurde für einen privaten Bauherren innerhalb der denkmalgeschützten Einfriedungsmauer der Gartenanlage von Kinloch House, einem Landhaus aus dem 19. Jahrhundert, errichtet und vereint den Wunsch des Bauherrn nach einem gläsernen Haus mit den geometrischen Aspekten der umgebenden Mauern, Wege und Grundstücksgrenzen des ehemaligen Obstgartens.
Der Grundriss wird durch zwei dicke, weiß verputzte Mauern definiert, die einen deutlichen Kontrast zum grauen Basaltstein der historischen Mauern bilden und zwischen alt und neu, innen und außen vermitteln. Etwa die Hälfte der Außenwände ist verglast, die Tageslichtausbeute dadurch maximiert. Um den Wunsch des Bauherrn zu erfüllen, die Glaswände rahmenlos erscheinen zu lassen, wurden die Isolierglaselemente seitlich rahmenlos mit Silikonfugen aneinandergefügt und oben und unten in Decke bzw. Boden eingelassen, wobei beim Detail die Durchbiegung des frei auskragenden Daches berücksichtigt werden musste. Die dicken weißen Wände bieten Platz für Haustechnik, Stauraum, Sitznischen und Feuerstelle, sodass die umliegenden Räume klar und aufgeräumt erscheinen und der Blick auf den Garten nicht durch zusätzliche Möblierung beeinträchtigt wird.
Auftraggeber: Privat
Fläche: 209 qm (BGF)
Baukosten: 575.000 EUR
Bauzeit: 2004 – 2005
Haus Duncan wurde für einen privaten Bauherren innerhalb der denkmalgeschützten Einfriedungsmauer der Gartenanlage von Kinloch House, einem Landhaus aus dem 19. Jahrhundert, errichtet und vereint den Wunsch des Bauherrn nach einem gläsernen Haus mit den geometrischen Aspekten der umgebenden Mauern, Wege und Grundstücksgrenzen des ehemaligen Obstgartens.
Der Grundriss wird durch zwei dicke, weiß verputzte Mauern definiert, die einen deutlichen Kontrast zum grauen Basaltstein der historischen Mauern bilden und zwischen alt und neu, innen und außen vermitteln. Etwa die Hälfte der Außenwände ist verglast, die Tageslichtausbeute dadurch maximiert. Um den Wunsch des Bauherrn zu erfüllen, die Glaswände rahmenlos erscheinen zu lassen, wurden die Isolierglaselemente seitlich rahmenlos mit Silikonfugen aneinandergefügt und oben und unten in Decke bzw. Boden eingelassen, wobei beim Detail die Durchbiegung des frei auskragenden Daches berücksichtigt werden musste. Die dicken weißen Wände bieten Platz für Haustechnik, Stauraum, Sitznischen und Feuerstelle, sodass die umliegenden Räume klar und aufgeräumt erscheinen und der Blick auf den Garten nicht durch zusätzliche Möblierung beeinträchtigt wird.
National Museum of Scotland, Edinburgh
Ort: Edinburgh, Scotland
Auftraggeber: National Museum of Scotland
Fläche: 29.400 qm (BGF)
Projektkosten: 54.8 Mio. EUR
Bauzeit: 2008 - 2011
Gareth Hoskins Architects (GHA) gewann 2003 den internationalen Wettbewerb das National Museum of Scotland in Edinburgh für ein Budget von £47M (54.8 M Euro) umfangreich zu sanieren und umzugestalten. Am 29. Juli 2011 feierte das Museum nun seine Wiedereröffnung und präsentierte sich seinen Besuchern in neuem Glanz.
Das National Museum of Scotland liegt inmitten der durch das Weltkulturerbe geschützten Altstadt von Edinburgh und beherbergt eine klassische Sammlung von Artefakten der Weltkultur, der Naturwissenschaft, der Technik sowie der Kunst. Die Neugestaltung des Museums ist die umfangreichste Sanierung die das Museumsgebäude, bzw. seine Ausstellungsstücke, seit seiner Eröffnung im Jahre 1866 erfahren hat.
In Zusammenarbeit mit dem National Museum of Scotland entwickelte GHA ein auf 15 Jahre ausgelegtes Sanierungskonzept, das neben der Restaurierung des unter Denkmalschutz stehenden viktorianischen Hauptgebäudes eine Serie von umfangreichen architektonischen Veränderungen im Innen- und Außenbereich des Museumskomplexes vorsieht. Im Innenbereich wurde der Fokus auf einen verbesserten Besucherfluss gesetzt, während der neu konzipierte Eingangsbereich eine verbesserte äußere Verbindung des Museums mit der ihr umgebenen Innenstadt schafft. Der neue, ebenerdige Haupfeingang wurde in den bestehenden Sandsteinsockel hineingeformt. Die einst für die Öffentlichkeit unzugänglichen Bereiche des unterirdischen Gewölbes des Museums sind zugunsten des neuen Einganges und der neuen beeindruckenden Eingangshalle, sowie einiger notwendig gewordener Büros, geöffnet und neu gestaltet worden. Von der im atmosphärischen Steingewölbe des Museums befindenen Eingangshalle werden die Besucher über neue Treppen und Fahrstühle zur delikat anmutenden, lichtdurchfluteten, viktorianischen Atriumshalle geführt. Die überwältigend große, sechsstöckige Haupthalle wurde umfangreich restauriert und beherbergt neben großformatigen Objekten, auch Ausstellungsstücke der ihr angrenzenden Gallerien.
Die große Beliebtheit des Museums spiegelte sich in den Besucherzahlen nach der Wiedereröffnung des Museum am 29.Juli 2011 wieder. So wurden im ersten Monat mit über ½ Millionen Besucher die die Erwartungen des National Museums deutlich übertroffen.
Das Projekt wurde im November 2011 mit dem höchstdotiertsten Architekturpreis Großbritanniens, dem Andrew Doolan Award, ausgezeichnet.
Auftraggeber: National Museum of Scotland
Fläche: 29.400 qm (BGF)
Projektkosten: 54.8 Mio. EUR
Bauzeit: 2008 - 2011
Gareth Hoskins Architects (GHA) gewann 2003 den internationalen Wettbewerb das National Museum of Scotland in Edinburgh für ein Budget von £47M (54.8 M Euro) umfangreich zu sanieren und umzugestalten. Am 29. Juli 2011 feierte das Museum nun seine Wiedereröffnung und präsentierte sich seinen Besuchern in neuem Glanz.
Das National Museum of Scotland liegt inmitten der durch das Weltkulturerbe geschützten Altstadt von Edinburgh und beherbergt eine klassische Sammlung von Artefakten der Weltkultur, der Naturwissenschaft, der Technik sowie der Kunst. Die Neugestaltung des Museums ist die umfangreichste Sanierung die das Museumsgebäude, bzw. seine Ausstellungsstücke, seit seiner Eröffnung im Jahre 1866 erfahren hat.
In Zusammenarbeit mit dem National Museum of Scotland entwickelte GHA ein auf 15 Jahre ausgelegtes Sanierungskonzept, das neben der Restaurierung des unter Denkmalschutz stehenden viktorianischen Hauptgebäudes eine Serie von umfangreichen architektonischen Veränderungen im Innen- und Außenbereich des Museumskomplexes vorsieht. Im Innenbereich wurde der Fokus auf einen verbesserten Besucherfluss gesetzt, während der neu konzipierte Eingangsbereich eine verbesserte äußere Verbindung des Museums mit der ihr umgebenen Innenstadt schafft. Der neue, ebenerdige Haupfeingang wurde in den bestehenden Sandsteinsockel hineingeformt. Die einst für die Öffentlichkeit unzugänglichen Bereiche des unterirdischen Gewölbes des Museums sind zugunsten des neuen Einganges und der neuen beeindruckenden Eingangshalle, sowie einiger notwendig gewordener Büros, geöffnet und neu gestaltet worden. Von der im atmosphärischen Steingewölbe des Museums befindenen Eingangshalle werden die Besucher über neue Treppen und Fahrstühle zur delikat anmutenden, lichtdurchfluteten, viktorianischen Atriumshalle geführt. Die überwältigend große, sechsstöckige Haupthalle wurde umfangreich restauriert und beherbergt neben großformatigen Objekten, auch Ausstellungsstücke der ihr angrenzenden Gallerien.
Die große Beliebtheit des Museums spiegelte sich in den Besucherzahlen nach der Wiedereröffnung des Museum am 29.Juli 2011 wieder. So wurden im ersten Monat mit über ½ Millionen Besucher die die Erwartungen des National Museums deutlich übertroffen.
Das Projekt wurde im November 2011 mit dem höchstdotiertsten Architekturpreis Großbritanniens, dem Andrew Doolan Award, ausgezeichnet.
Lawlor House, Glasgow
Ort: Glasgow, Scotland
Auftraggeber: Privat
Fläche: 1.000 qm (BGF)
Bauzeit: 2010 – 2011
Unweit der schottischen Highlands befindet sich das Lawlor Haus am südlichen Stadtrand von Glasgow. Umgeben von Villen des 19. Jahrhunderts liegt es inmitten des Denkmalschutzgebietes Pollokshields, der größten erhaltenen viktorianische Vorstadt Großbritanniens.
Das Grundstück liegt am Hang und war einst der Obstgarten einer benachbarten, unter Denkmalschutz stehenden Villa. Nach Westen hin wird es von einem öffentlich zugänglichen Wald begrenzt. Die Höhenunterschiede des Hanggrundstückes werden über die Innenhöfe ausgeglichen. Verschiedene Ebenen laufen von den Höfen kommend bis in die Innenräume des Hauses hinein und verbinden somit die äußeren mit den inneren Bereichen. Eine denkmalgeschützte noch auf dem Grundstück stehende Grenzmauer wird aufgegriffen und als Verlängerung in das Hauptgebäude hineingeleitet.
Das Wohnhaus kann als zeitgemäße Interpretation der ‚Grand Villa‘ verstanden werden. Die Fassade integriert große Fensterfronten, ein gefaltetes Betonband und Elementen aus Kalkstein. Der Masterbedroom überragt im dritten Stock die Zufahrt des Grundstückes und öffnet sich zur Südterrasse des Gründaches. Damit wurde der Wunsch des Bauherren erfüllt vom Schlafzimmer aus den nahegelegenen Pollok Park und die schotttischen Berge in der Ferne zu sehen.
Neben der lichtdurchfluteten Eingangs- und Empfangshalle und den Aufenthaltsräumen der Familie verfügt das Gebäude über sechs weitere Gästezimmer, denen jeweils Ensuite und Ankleideraum zugeordnet ist. Zu den Gästezimmern gelangt man über einen gläsernen Lift. Das Haus beherbergt zudem eine Fitnesssuite mit Pool, eine Sauna mit Steamraum, sowie einen eigenen Tanzbereich.
Um die Privatsphäre der Bewohner zu wahren, sind die Zimmer zum Innenhof hin
ausgerichtet. Die Anordnung der Räume reflektiert in ihrer U-Form die Grundrisse der benachbarten Villen.
Auftraggeber: Privat
Fläche: 1.000 qm (BGF)
Bauzeit: 2010 – 2011
Unweit der schottischen Highlands befindet sich das Lawlor Haus am südlichen Stadtrand von Glasgow. Umgeben von Villen des 19. Jahrhunderts liegt es inmitten des Denkmalschutzgebietes Pollokshields, der größten erhaltenen viktorianische Vorstadt Großbritanniens.
Das Grundstück liegt am Hang und war einst der Obstgarten einer benachbarten, unter Denkmalschutz stehenden Villa. Nach Westen hin wird es von einem öffentlich zugänglichen Wald begrenzt. Die Höhenunterschiede des Hanggrundstückes werden über die Innenhöfe ausgeglichen. Verschiedene Ebenen laufen von den Höfen kommend bis in die Innenräume des Hauses hinein und verbinden somit die äußeren mit den inneren Bereichen. Eine denkmalgeschützte noch auf dem Grundstück stehende Grenzmauer wird aufgegriffen und als Verlängerung in das Hauptgebäude hineingeleitet.
Das Wohnhaus kann als zeitgemäße Interpretation der ‚Grand Villa‘ verstanden werden. Die Fassade integriert große Fensterfronten, ein gefaltetes Betonband und Elementen aus Kalkstein. Der Masterbedroom überragt im dritten Stock die Zufahrt des Grundstückes und öffnet sich zur Südterrasse des Gründaches. Damit wurde der Wunsch des Bauherren erfüllt vom Schlafzimmer aus den nahegelegenen Pollok Park und die schotttischen Berge in der Ferne zu sehen.
Neben der lichtdurchfluteten Eingangs- und Empfangshalle und den Aufenthaltsräumen der Familie verfügt das Gebäude über sechs weitere Gästezimmer, denen jeweils Ensuite und Ankleideraum zugeordnet ist. Zu den Gästezimmern gelangt man über einen gläsernen Lift. Das Haus beherbergt zudem eine Fitnesssuite mit Pool, eine Sauna mit Steamraum, sowie einen eigenen Tanzbereich.
Um die Privatsphäre der Bewohner zu wahren, sind die Zimmer zum Innenhof hin
ausgerichtet. Die Anordnung der Räume reflektiert in ihrer U-Form die Grundrisse der benachbarten Villen.






