Code Unique
Katharinenstr. 5
D-01099 Dresden
T 0351 / 8107880
F 0351 / 81078825
contact@codeunique.de
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Erweiterung und Teilneubau der Festhalle Plauen / Vogtland
Festhalle Plauen
Bauherr: Stadt Plauen vertreten durch Gebäude- und Anlagenverwaltung
Projektphase: Wettbewerb Februar - April 2005 / 1. Preis
Planung Mai 2005 - Juni 2006
Ausführung Juni 2006 - August 2007
Nutzfläche: 3.016 m²
BGF: 5.107 m²
BRI: 27.724 m³
Die aus dem Jahr 1989 bestehende Festhalle Plauen bedurfte einer dringenden Vergrößerung.
Die Festhalle als vielseitig genutzter Veranstaltungssaal kann durch den Einbau eines zusätzlichen abtrennbaren kleinen Saales für ca. 300 Personen bei Reihentischbestuhlung das Veranstaltungsspektrum noch weiter variieren und die Gesamtkapazität nachhaltig vergrößern.
Der Neubau des Foyerbereichs sowie dessen Erweiterung auf zwei Geschosse verbessert die Abläufe im Veranstaltungsbetrieb durch die Trennung in einen Eingangsbereich mit Garderobe und Sanitäranlagen auf der unteren Ebene sowie den Lounge- und Barbereich auf der durch eine breite Treppe erreichbaren oberen Ebene.
Die großzügig verglaste Fassade des Foyers ermöglicht von innen einen weiten Ausblick auf die Stadt Plauen und erstrahlt bei Veranstaltungen am Abend einladend. Die Gliederung der neuen Südfassade macht innere Struktur und Wegeführung des neu errichteten Gebäudeteils bereits von außen erlebbar und gibt der Festhalle ein zeitgemäßes „Gesicht“. Der neue kleine Saal erhält eine Glas-Doppelfassade, die mit einem bearbeiteten historischen Spitzenmotiv bedruckt wurde.
Fotos: Michael Bader
Bauherr: Stadt Plauen vertreten durch Gebäude- und Anlagenverwaltung
Projektphase: Wettbewerb Februar - April 2005 / 1. Preis
Planung Mai 2005 - Juni 2006
Ausführung Juni 2006 - August 2007
Nutzfläche: 3.016 m²
BGF: 5.107 m²
BRI: 27.724 m³
Die aus dem Jahr 1989 bestehende Festhalle Plauen bedurfte einer dringenden Vergrößerung.
Die Festhalle als vielseitig genutzter Veranstaltungssaal kann durch den Einbau eines zusätzlichen abtrennbaren kleinen Saales für ca. 300 Personen bei Reihentischbestuhlung das Veranstaltungsspektrum noch weiter variieren und die Gesamtkapazität nachhaltig vergrößern.
Der Neubau des Foyerbereichs sowie dessen Erweiterung auf zwei Geschosse verbessert die Abläufe im Veranstaltungsbetrieb durch die Trennung in einen Eingangsbereich mit Garderobe und Sanitäranlagen auf der unteren Ebene sowie den Lounge- und Barbereich auf der durch eine breite Treppe erreichbaren oberen Ebene.
Die großzügig verglaste Fassade des Foyers ermöglicht von innen einen weiten Ausblick auf die Stadt Plauen und erstrahlt bei Veranstaltungen am Abend einladend. Die Gliederung der neuen Südfassade macht innere Struktur und Wegeführung des neu errichteten Gebäudeteils bereits von außen erlebbar und gibt der Festhalle ein zeitgemäßes „Gesicht“. Der neue kleine Saal erhält eine Glas-Doppelfassade, die mit einem bearbeiteten historischen Spitzenmotiv bedruckt wurde.
Fotos: Michael Bader
Sanierung und Umbau der Hochschule für Bildende Künste Dresden
HfBK Dresden, Standort Güntzstr.
Bauherr:
Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, NL Dresden II
Projektphase:
Wettbewerb September 2004 / 1. Preis
Planung September 2004 - 2008
Ausführung Juni 2006 - 2009 (in zwei Bauabschnitten)
Hauptnutzfläche: 6.800 m²
BGF: 24.100 m²
Der Gebäudekomplex der Hochschule für Bildende Künste in der Güntzstraße in Dresden wurde von 1902 bis 1907 erbaut und als Kunstgewerbeschule und Kunstgewerbemuseum genutzt. Im 2. Weltkrieg wurde das Gebäude stark zerstört, worauf in den 50er Jahren mehrere teilweise provisorische Sicherungs- und Umbaumaßnahmen erfolgten. Dieser Zustand blieb bis zum Beginn der Gesamtsanierung im Juni 2006 erhalten.
Die Sanierung beinhaltet neben der Grundinstandsetzung des Gebäudebestandes u.a. den Umbau und Erweiterung der Bibliothek, den Umbau der Aula zum zentralen Hörsaal, Erneuerung aller Ateliers und Werkstätten und die Neuerrichtung der Dächer.
Wesentlich sind der Einbau des neuen Archeometrischen Labores, eines Material- und Werkstofflabores, weiterer verschiedner Fachlabore mit Gefahrstoffvorkehrungen, sowie die Schaffung eines abgeschlossenen Restaurierungsbereiches mit hochwertigsten Klimabedingungen.
Grundlegende gestalterische Herangehensweisen an die Planung sind der Rückbau und Freilegung der Gebäude-Ursprungsstruktur, die Neuordnung von Zugängen und die Schaffung klarer Grundrisse.
Die Dachflächen werden angehoben. Es entsteht eine umlaufende Trauffuge mit Belichtungsfunktion für die Dachatelierbereiche sowie technischer Funktion für die im Dach untergebrachten Lüftungszentralen. Die Dächer werden als klimatisch vorteilhaft unterlüftetes Doppeldach mit einer Bekleidung aus großformatigen Alucobond-Tafeln erstellt. Mit dieser Ausbildung ist eine deutliche Zäsur zwischen historischer Substanz und neu errichteter Konstruktion ablesbar.
Bauherr:
Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, NL Dresden II
Projektphase:
Wettbewerb September 2004 / 1. Preis
Planung September 2004 - 2008
Ausführung Juni 2006 - 2009 (in zwei Bauabschnitten)
Hauptnutzfläche: 6.800 m²
BGF: 24.100 m²
Der Gebäudekomplex der Hochschule für Bildende Künste in der Güntzstraße in Dresden wurde von 1902 bis 1907 erbaut und als Kunstgewerbeschule und Kunstgewerbemuseum genutzt. Im 2. Weltkrieg wurde das Gebäude stark zerstört, worauf in den 50er Jahren mehrere teilweise provisorische Sicherungs- und Umbaumaßnahmen erfolgten. Dieser Zustand blieb bis zum Beginn der Gesamtsanierung im Juni 2006 erhalten.
Die Sanierung beinhaltet neben der Grundinstandsetzung des Gebäudebestandes u.a. den Umbau und Erweiterung der Bibliothek, den Umbau der Aula zum zentralen Hörsaal, Erneuerung aller Ateliers und Werkstätten und die Neuerrichtung der Dächer.
Wesentlich sind der Einbau des neuen Archeometrischen Labores, eines Material- und Werkstofflabores, weiterer verschiedner Fachlabore mit Gefahrstoffvorkehrungen, sowie die Schaffung eines abgeschlossenen Restaurierungsbereiches mit hochwertigsten Klimabedingungen.
Grundlegende gestalterische Herangehensweisen an die Planung sind der Rückbau und Freilegung der Gebäude-Ursprungsstruktur, die Neuordnung von Zugängen und die Schaffung klarer Grundrisse.
Die Dachflächen werden angehoben. Es entsteht eine umlaufende Trauffuge mit Belichtungsfunktion für die Dachatelierbereiche sowie technischer Funktion für die im Dach untergebrachten Lüftungszentralen. Die Dächer werden als klimatisch vorteilhaft unterlüftetes Doppeldach mit einer Bekleidung aus großformatigen Alucobond-Tafeln erstellt. Mit dieser Ausbildung ist eine deutliche Zäsur zwischen historischer Substanz und neu errichteter Konstruktion ablesbar.
Neubau der HafenCity Universität Hamburg
Bauherrin: Freie und Hansestadt Hamburg
Projektphase: Wettbewerb 2007 / 1. Rang
Planung April 2007 - April 2008 (LPH.2-4)
Ausführung Oktober 2009 - September 2011
BGF: 26.628 m²
BRI: 117.615 m³
Wettbewerbsart Zweistufiger Realisierungswettbewerb mit 100 Teilnehmern.
Die innere Struktur des Gebäudes wird sehr wesentlich durch die städtebauliche Einordnung des Baukörpers bestimmt.
Das Gebäude der HCU gliedert sich in zwei Gebäudeteile, die durch einen transparenten mehrgeschossigen Binnenraum vertikal und horizontal eng vernetzt sind. Die öffentlichen Nutzungen mit hohem Publikumsverkehr im Erdgeschoss gewähren durch beide Gebäudeteile höchstmögliche Transparenz von der Überseeallee bis zum Kai des Baakenhafens.
Während im südlichen Gebäudeteil mit Blick zum Kai vorrangig gastronomische Einrichtungen angeordnet werden, befinden sich im Bauteil Nord die Zugänge zur zwei- bis dreigeschossigen Bibliothek und zur Ausstellungsfläche. Die mehrgeschossige Bibliothek mit ihren vielfältigen Blickbeziehungen zum Innen- und Außenraum ist gut ablesbar zum Straßenraum orientiert und akzentuiert den Eingangsbereich der Hafencity-Universität.
Der zentrale Binnenraum verfügt über 2 Foyers auf verschiedenen Niveaus: Erdgeschoss und 1. Obergeschoss, die über eine großzügige Treppe miteinander verbunden sind. Das zum Platz orientierte Erdgeschossfoyer wird von dem Medienzentrum mit Bibliothek auf der Nordseite und dem Cafeteria-Restaurantbereich auf der Südseite flankiert und kann als flexible Erweiterungsfläche der Galerie, die neben der Bibliothek stadtseitig sichtbar angeordnet ist, genutzt werden.
Das zentrale Foyer im 1. Obergeschoss, um welches sich die Aula, die Hörsäle, sowie der Bereich für das freie Arbeiten gruppieren, kann ebenfalls als Erweiterungsfläche für Ausstellungen genutzt werden. Durch die Ausbildung der Aula mit Schiebewänden zum Foyer kann dieses auch bei größeren Veranstaltungen der Aula zugeschaltet werden.
Dem Foyer und der Aula wird eine weitflächige Terrasse zugeordnet, die einen hervorragenden Ausblick über den Bakenhafen und den neu zu schaffenden Lohsepark im Osten der HCU bietet. Unterhalb der Terrasse befinden sich die Anlieferungsbereiche von HCU und gastronomischen Einrichtungen, ohne dass der öffentliche Raum beeinträchtigt wird.
Der sich über alle Geschosse erstreckende hallenartige Binnenraum versteht sich als universeller öffentlicher Ort der Kommunikation, der Begegnung, der Erschließung, der Information und Bildung, dem ebenfalls zentrale Nutzungen wie Medienarbeitsräume etc. zugeordnet werden.
Der Anspruch der HCU Interdisziplinarität und Kommunikation zu fördern wird durch ein Konzept umgesetzt, öffentlich wirksame und nutzbare Funktionen wie Medienzentrum mit Bibliothek, Galerie als Ausstellungsfläche, die sowohl intern als auch extern nutzbar ist, in der Erdgeschosszone so zu organisieren, dass eine Nutzbarkeit sowohl durch die Studierenden, als auch durch die Öffentlichkeit möglich wird. Unterstützt wird dies durch die Anordnung der Cafeteria und der Mensa, die mit einem entsprechend innovativen Betreiberkonzept auch außerhalb der klassischen Nutzungszeiten geöffnet und als flexible Arbeitsbereiche, Internet-Lounge und Treffpunkt genutzt werden können.
Dieser Ansatz, Einblicke der Öffentlichkeit in die Lern- und Arbeitsweise der HCU zu ermöglichen, wird auch bei der stadtseitigen Ausrichtung des Prüffeldes, in dem Lastversuche an Baustoffen und Übungen zu Elastizitätsprüfungen durchgeführt werden, umgesetzt.
Projektphase: Wettbewerb 2007 / 1. Rang
Planung April 2007 - April 2008 (LPH.2-4)
Ausführung Oktober 2009 - September 2011
BGF: 26.628 m²
BRI: 117.615 m³
Wettbewerbsart Zweistufiger Realisierungswettbewerb mit 100 Teilnehmern.
Die innere Struktur des Gebäudes wird sehr wesentlich durch die städtebauliche Einordnung des Baukörpers bestimmt.
Das Gebäude der HCU gliedert sich in zwei Gebäudeteile, die durch einen transparenten mehrgeschossigen Binnenraum vertikal und horizontal eng vernetzt sind. Die öffentlichen Nutzungen mit hohem Publikumsverkehr im Erdgeschoss gewähren durch beide Gebäudeteile höchstmögliche Transparenz von der Überseeallee bis zum Kai des Baakenhafens.
Während im südlichen Gebäudeteil mit Blick zum Kai vorrangig gastronomische Einrichtungen angeordnet werden, befinden sich im Bauteil Nord die Zugänge zur zwei- bis dreigeschossigen Bibliothek und zur Ausstellungsfläche. Die mehrgeschossige Bibliothek mit ihren vielfältigen Blickbeziehungen zum Innen- und Außenraum ist gut ablesbar zum Straßenraum orientiert und akzentuiert den Eingangsbereich der Hafencity-Universität.
Der zentrale Binnenraum verfügt über 2 Foyers auf verschiedenen Niveaus: Erdgeschoss und 1. Obergeschoss, die über eine großzügige Treppe miteinander verbunden sind. Das zum Platz orientierte Erdgeschossfoyer wird von dem Medienzentrum mit Bibliothek auf der Nordseite und dem Cafeteria-Restaurantbereich auf der Südseite flankiert und kann als flexible Erweiterungsfläche der Galerie, die neben der Bibliothek stadtseitig sichtbar angeordnet ist, genutzt werden.
Das zentrale Foyer im 1. Obergeschoss, um welches sich die Aula, die Hörsäle, sowie der Bereich für das freie Arbeiten gruppieren, kann ebenfalls als Erweiterungsfläche für Ausstellungen genutzt werden. Durch die Ausbildung der Aula mit Schiebewänden zum Foyer kann dieses auch bei größeren Veranstaltungen der Aula zugeschaltet werden.
Dem Foyer und der Aula wird eine weitflächige Terrasse zugeordnet, die einen hervorragenden Ausblick über den Bakenhafen und den neu zu schaffenden Lohsepark im Osten der HCU bietet. Unterhalb der Terrasse befinden sich die Anlieferungsbereiche von HCU und gastronomischen Einrichtungen, ohne dass der öffentliche Raum beeinträchtigt wird.
Der sich über alle Geschosse erstreckende hallenartige Binnenraum versteht sich als universeller öffentlicher Ort der Kommunikation, der Begegnung, der Erschließung, der Information und Bildung, dem ebenfalls zentrale Nutzungen wie Medienarbeitsräume etc. zugeordnet werden.
Der Anspruch der HCU Interdisziplinarität und Kommunikation zu fördern wird durch ein Konzept umgesetzt, öffentlich wirksame und nutzbare Funktionen wie Medienzentrum mit Bibliothek, Galerie als Ausstellungsfläche, die sowohl intern als auch extern nutzbar ist, in der Erdgeschosszone so zu organisieren, dass eine Nutzbarkeit sowohl durch die Studierenden, als auch durch die Öffentlichkeit möglich wird. Unterstützt wird dies durch die Anordnung der Cafeteria und der Mensa, die mit einem entsprechend innovativen Betreiberkonzept auch außerhalb der klassischen Nutzungszeiten geöffnet und als flexible Arbeitsbereiche, Internet-Lounge und Treffpunkt genutzt werden können.
Dieser Ansatz, Einblicke der Öffentlichkeit in die Lern- und Arbeitsweise der HCU zu ermöglichen, wird auch bei der stadtseitigen Ausrichtung des Prüffeldes, in dem Lastversuche an Baustoffen und Übungen zu Elastizitätsprüfungen durchgeführt werden, umgesetzt.
Neubau der Fakultät Informatik TU Dresden
Fakultät Informatik
Bauherr: Freistaat Sachsen vertreten durch Staatsbetrieb SIB, NL Dresden II
Projektphase: Wettbewerb Februar 2002 / 1. Preis
Planung Mai 2002 - Mai 2005
Ausführung Mai 2003 - Juni 2006
BGF: 16.000 m²
BRI: 83.440 m³
in ARGE mit AG Zimmermann
Der Neubau der Fakultät Informatik an der TU Dresden ist im heterogenen Umfeld der westlichen Südvorstadt als in sich geschlossene Gesamtanlage konzipiert, die mit einer mäanderförmigen Gebäudestruktur der Lage am Stadtrand angemessen errichtet ist.
Die Gebäudeform bildet Freiflächen und Innenhöfe, stellt ideale Bezüge zum Außenraum her und gewährleistet flexible innere Nutzungsstrukturen.
Gleichgewichtet sind dabei sowohl die Formulierung einer Raumkante zur Nöthnitzer Straße als auch die Öffnung des Gebäudes zum geplanten Südpark.
Das Gebäude ist mit einer Vielzahl installationsreicher Labore, 24-Stunden-Rechnerpool, intelligentem Lüftungs- und Klimakonzept, Aula und Seminarräumen ausgestattet.
Die äußere Haut wird durch Faserzement- sowie Metall-Glasfassaden mit teilweise bedruckten und farbigen Gläsern gebildet. Der Sonnenschutz besteht aus witterungsunabhängigen Schiebeläden mit Streckmetallfüllung.
Fotos: Lothar Sprenger
Bauherr: Freistaat Sachsen vertreten durch Staatsbetrieb SIB, NL Dresden II
Projektphase: Wettbewerb Februar 2002 / 1. Preis
Planung Mai 2002 - Mai 2005
Ausführung Mai 2003 - Juni 2006
BGF: 16.000 m²
BRI: 83.440 m³
in ARGE mit AG Zimmermann
Der Neubau der Fakultät Informatik an der TU Dresden ist im heterogenen Umfeld der westlichen Südvorstadt als in sich geschlossene Gesamtanlage konzipiert, die mit einer mäanderförmigen Gebäudestruktur der Lage am Stadtrand angemessen errichtet ist.
Die Gebäudeform bildet Freiflächen und Innenhöfe, stellt ideale Bezüge zum Außenraum her und gewährleistet flexible innere Nutzungsstrukturen.
Gleichgewichtet sind dabei sowohl die Formulierung einer Raumkante zur Nöthnitzer Straße als auch die Öffnung des Gebäudes zum geplanten Südpark.
Das Gebäude ist mit einer Vielzahl installationsreicher Labore, 24-Stunden-Rechnerpool, intelligentem Lüftungs- und Klimakonzept, Aula und Seminarräumen ausgestattet.
Die äußere Haut wird durch Faserzement- sowie Metall-Glasfassaden mit teilweise bedruckten und farbigen Gläsern gebildet. Der Sonnenschutz besteht aus witterungsunabhängigen Schiebeläden mit Streckmetallfüllung.
Fotos: Lothar Sprenger
Sanierung, Innenausbau, Erweiterung und Neustrukturierung des Schwimmsportzentrums Dresden
Schwimmsportzentrum Dresden
Bauherr: Stadt Dresden vertreten durch Hochbauamt Dresden / Sport- und Bäderbetrieb
Projektphase: Wettbewerb September - November 2001 / 1. Preis
Planung Dezember 2002 - Mai 2008
Ausführung Juni 2003 - Dezember 2008
BGF: 2.765 m²
BRI: 21.119 m³
Das Schwimmsportzentrum Freiberger Platz 1 in 01067 Dresden wurde von 1964 bis 1986 in mehreren Abschnitten mit verschiedenen Gebäudeteilen errichtet. Der Gebäudekomplex untergliedert sich in den:
Teil I – Schwimmhalle mit Funktionstrakt und Kassen-/Foyerbereich sowie
Teil II – Sprunghalle mit Springerhalle, Trockensprunghalle, Gymnastikhalle und Verbindungsbau.
Ziel des ersten Planungschrittes war der Umbau des Umkleide- und Sanitärbereiches der Springerhalle im Verbindungsbau und damit die grundlegende Sanierung dieses Gebäudeteils. Dieser Verbinderbau ist gemeinsam mit der Springerhalle und der Gymnastikhalle der älteste Teil im Gesamtkomplex.
Die Sanierung berücksichtigt den Charakter des Anfang der sechziger Jahre errichteten Gebäudes. Entsprechende bauliche Ausformungen werden erhalten. Der innenräumliche Umbau folgt einer sachlich-funktionalen Grundhaltung und wird damit nicht in Kontrast zur Gebäudegestaltung treten. Die Farbgebung der Wand- und Bodenflächen ist neutral und ruhig in Weiß- und verschiedenen Grautonabstufungen und einzelnem gezieltem Farbeinsatz umgesetzt.
Trockensprunghalle
Das Gebäude aus den 80er Jahren war grundlegend sanierungsbedürftig. Das Bauwerk wurde umgebaut, mit neuen Fassaden versehen und erhielt einen Geräteraum-Anbau aus Sichtbeton.
Materialität und Farbe bindet sich ein in das übergreifende Konzept zur schrittweisen Sanierung des Gesamtkomplexes. Differenzierte Grautöne, Faserzement, Beton und Aluminium bestimmen das Fassadenbild. Die Sonnenschutzlamellen der Fensterfassade dienen gleichfalls als äußerer Ballschutz des angrenzenden Sportgeländes.
Wassersprunghalle
Die derzeit vorhandene Raumgestaltung der Sprunghalle ist geprägt von einer Vielzahl von Oberflächen-, Material-, Farb- und Gliederungsgestaltungen und ist verschlissen. Augenfällig sind die zahlreichen Farben an Fliesenoberflächen, Stützen und am Innenausbau Tribünenanbau; die Halle ist "zu bunt" und nicht in diesem Sinne gestaltet. Ziel der Innenraumgestaltung ist eine Reduzierung der Farbgebung und eine Harmonisierung aller Oberflächen und Materialien zugunsten eines ruhigen und harmonischen Raumeindruckes. Die Raumgestaltung soll technisch, aber ebenso elegant erscheinen. Dazu werden im wesentlichen die eingesetzten Materialfarben beitragen (Edelstahlbecken mit Wasser: metallisch blau-grün; Metalldecke (metallisch grau bzw. dezent messingfarben zur erforderlichen Farbdifferenzierung; Edelstahlelemente der Einbauten: alle Geländer, Leiter; Oberflächenfarben: weiß aller Wände, Deckenrand, Akustikwandschirm; gedeckt beige Fliesenfarbe für Beckenumgang)
Die Bauausführung erfolgt in mehreren Abschnitten;
1. Bauabschnitt: Nebengebäude Sprunghalle, Ausführungszeiteraum 05.2004 – 08.2004
2. Bauabschnitt: Fassade Sprunghalle, Ausführungszeitraum 04.2005 – 07.2005
3. Bauabschnitt: Sanierung und Erweiterung Trockensprunghalle, Ausführungszeitraum 03.2006 – 07.2006
Sanierung und Erweiterung Gymnastikhalle, Ausführungszeitraum 03.2006 – 07.2006
4. Bauabschnitt: Innensanierung und –ausbau Sprunghalle, Ausführungszeitraum 05.2008 – 09.2008
Neubau 25m-Schwimmhalle
Innerhalb des Konglomerats der vorhandenen Anlagen und Gebäude aus den 60er-80er Jahren wird ausserdem
das Einfügen einer neuen 25m-Schwimmhalle mit den sich angliedernden Bereichen als Form- und Geometriereduzierter Neubau geplant. In diesem Zusammenhang ist die Gesamtsanierung der 50m-Schwimmhalle und der Neubau eines zentralen Foyers geplant.
Bauherr: Stadt Dresden vertreten durch Hochbauamt Dresden / Sport- und Bäderbetrieb
Projektphase: Wettbewerb September - November 2001 / 1. Preis
Planung Dezember 2002 - Mai 2008
Ausführung Juni 2003 - Dezember 2008
BGF: 2.765 m²
BRI: 21.119 m³
Das Schwimmsportzentrum Freiberger Platz 1 in 01067 Dresden wurde von 1964 bis 1986 in mehreren Abschnitten mit verschiedenen Gebäudeteilen errichtet. Der Gebäudekomplex untergliedert sich in den:
Teil I – Schwimmhalle mit Funktionstrakt und Kassen-/Foyerbereich sowie
Teil II – Sprunghalle mit Springerhalle, Trockensprunghalle, Gymnastikhalle und Verbindungsbau.
Ziel des ersten Planungschrittes war der Umbau des Umkleide- und Sanitärbereiches der Springerhalle im Verbindungsbau und damit die grundlegende Sanierung dieses Gebäudeteils. Dieser Verbinderbau ist gemeinsam mit der Springerhalle und der Gymnastikhalle der älteste Teil im Gesamtkomplex.
Die Sanierung berücksichtigt den Charakter des Anfang der sechziger Jahre errichteten Gebäudes. Entsprechende bauliche Ausformungen werden erhalten. Der innenräumliche Umbau folgt einer sachlich-funktionalen Grundhaltung und wird damit nicht in Kontrast zur Gebäudegestaltung treten. Die Farbgebung der Wand- und Bodenflächen ist neutral und ruhig in Weiß- und verschiedenen Grautonabstufungen und einzelnem gezieltem Farbeinsatz umgesetzt.
Trockensprunghalle
Das Gebäude aus den 80er Jahren war grundlegend sanierungsbedürftig. Das Bauwerk wurde umgebaut, mit neuen Fassaden versehen und erhielt einen Geräteraum-Anbau aus Sichtbeton.
Materialität und Farbe bindet sich ein in das übergreifende Konzept zur schrittweisen Sanierung des Gesamtkomplexes. Differenzierte Grautöne, Faserzement, Beton und Aluminium bestimmen das Fassadenbild. Die Sonnenschutzlamellen der Fensterfassade dienen gleichfalls als äußerer Ballschutz des angrenzenden Sportgeländes.
Wassersprunghalle
Die derzeit vorhandene Raumgestaltung der Sprunghalle ist geprägt von einer Vielzahl von Oberflächen-, Material-, Farb- und Gliederungsgestaltungen und ist verschlissen. Augenfällig sind die zahlreichen Farben an Fliesenoberflächen, Stützen und am Innenausbau Tribünenanbau; die Halle ist "zu bunt" und nicht in diesem Sinne gestaltet. Ziel der Innenraumgestaltung ist eine Reduzierung der Farbgebung und eine Harmonisierung aller Oberflächen und Materialien zugunsten eines ruhigen und harmonischen Raumeindruckes. Die Raumgestaltung soll technisch, aber ebenso elegant erscheinen. Dazu werden im wesentlichen die eingesetzten Materialfarben beitragen (Edelstahlbecken mit Wasser: metallisch blau-grün; Metalldecke (metallisch grau bzw. dezent messingfarben zur erforderlichen Farbdifferenzierung; Edelstahlelemente der Einbauten: alle Geländer, Leiter; Oberflächenfarben: weiß aller Wände, Deckenrand, Akustikwandschirm; gedeckt beige Fliesenfarbe für Beckenumgang)
Die Bauausführung erfolgt in mehreren Abschnitten;
1. Bauabschnitt: Nebengebäude Sprunghalle, Ausführungszeiteraum 05.2004 – 08.2004
2. Bauabschnitt: Fassade Sprunghalle, Ausführungszeitraum 04.2005 – 07.2005
3. Bauabschnitt: Sanierung und Erweiterung Trockensprunghalle, Ausführungszeitraum 03.2006 – 07.2006
Sanierung und Erweiterung Gymnastikhalle, Ausführungszeitraum 03.2006 – 07.2006
4. Bauabschnitt: Innensanierung und –ausbau Sprunghalle, Ausführungszeitraum 05.2008 – 09.2008
Neubau 25m-Schwimmhalle
Innerhalb des Konglomerats der vorhandenen Anlagen und Gebäude aus den 60er-80er Jahren wird ausserdem
das Einfügen einer neuen 25m-Schwimmhalle mit den sich angliedernden Bereichen als Form- und Geometriereduzierter Neubau geplant. In diesem Zusammenhang ist die Gesamtsanierung der 50m-Schwimmhalle und der Neubau eines zentralen Foyers geplant.
Programmkino Ost Dresden - Erweiterung um 4 Kinosäle und Foyeranbau
Standort Schandauer Strasse 73, 01277 Dresden
Bauherr: Programmkino Ost GmbH
Aufgabe: Umbau / Erweiterung
BGF
Neubauteil 331,80 m²
Altbau/Bestand 411,80 m²
HNF
Neubauteil 720,43 m²
Altbau/Bestand 267,39 m²
GKB 2.500.000 EUR
Projektphase 01-09: 2006 – 2009
Fertigstellung April 2009
Die Planungsaufgabe bestand darin, das in Teilbereichen bereits sanierte Programmkino Ost in Dresden zu erweitern, um einen vielfältigeren Spielplan zu ermöglichen.
Durch Abriss eines straßenseitig gelegenen Gaststättengebäudes entstand Raum für einen dreigeschossigen Kinobaukörper, der 4 neue Kinosäle mit einem differenzierten Platzangebot beinhaltet. Mit den bereits vorhandenen 204 Kinoplätzen verfügt das Kino nunmehr über 567 Plätze.
Die Erschließung sämtlicher Säle erfolgt über ein großzügiges Foyer, welches sich mit dem Bestandsfoyer räumlich vereint. Eine Treppenplastik betont die Erlebbarkeit aller Ebenen, wobei ein behindertengerechter Aufzug auch den barrierefreien Zugang ermöglicht. Ein sich zum Garten öffnender Barbereich ermöglicht die gastronomische Betreuung der Gäste und Kinobesucher sowohl innen als auch außen.
Im Straßenbild zeigt sich der vorgeschobene Foyerbaukörper durch eine zweigeschossige Glasfassade in einer Sichtbetonschale. Der Saalbaukörper erhält über einer Schaufensterzone eine Verkleidung aus punktgehaltenem, gelochtem Wellblech, welches ein Wechselspiel der Außenwerbung entsprechend der Tageszeiten als durchscheinendes Logo oder als Leuchtwerbung ermöglicht.
Bauherr: Programmkino Ost GmbH
Aufgabe: Umbau / Erweiterung
BGF
Neubauteil 331,80 m²
Altbau/Bestand 411,80 m²
HNF
Neubauteil 720,43 m²
Altbau/Bestand 267,39 m²
GKB 2.500.000 EUR
Projektphase 01-09: 2006 – 2009
Fertigstellung April 2009
Die Planungsaufgabe bestand darin, das in Teilbereichen bereits sanierte Programmkino Ost in Dresden zu erweitern, um einen vielfältigeren Spielplan zu ermöglichen.
Durch Abriss eines straßenseitig gelegenen Gaststättengebäudes entstand Raum für einen dreigeschossigen Kinobaukörper, der 4 neue Kinosäle mit einem differenzierten Platzangebot beinhaltet. Mit den bereits vorhandenen 204 Kinoplätzen verfügt das Kino nunmehr über 567 Plätze.
Die Erschließung sämtlicher Säle erfolgt über ein großzügiges Foyer, welches sich mit dem Bestandsfoyer räumlich vereint. Eine Treppenplastik betont die Erlebbarkeit aller Ebenen, wobei ein behindertengerechter Aufzug auch den barrierefreien Zugang ermöglicht. Ein sich zum Garten öffnender Barbereich ermöglicht die gastronomische Betreuung der Gäste und Kinobesucher sowohl innen als auch außen.
Im Straßenbild zeigt sich der vorgeschobene Foyerbaukörper durch eine zweigeschossige Glasfassade in einer Sichtbetonschale. Der Saalbaukörper erhält über einer Schaufensterzone eine Verkleidung aus punktgehaltenem, gelochtem Wellblech, welches ein Wechselspiel der Außenwerbung entsprechend der Tageszeiten als durchscheinendes Logo oder als Leuchtwerbung ermöglicht.
Neubau Schulzentrum Freie Evangelische Schule Dresden
Schulzentrum Freie Evangelische Schule
Bauherr:
Schulverein der Freien Evangelischen Schule Dresden
Projektphase:
Wettbewerb
August - November 2009 / 1. Preis
Planung Januar 2010 - Dezember 2011
Ausführung Januar 2012 - Dezember 2014
BGF: 10.291 m²
BRI: 35.473 m³
Städtebauliches Konzept
Städtebauliche Grundidee ist es, einen markanten Ort zu schaffen, der sowohl für die Schüler als auch für die angrenzende Umgebung Synergien ermöglicht. Die bauliche Umgebung der neuen Freien evangelischen Schule ist einerseits geprägt von vorhandener Schul- als auch Wohnbebauung. Die Nähe dieser Nutzungen erfordert einen sensiblen Umgang mit der städtebaulichen Positionierung der neuen Schulbaukörper.
Ausgehend von einer bauabschnittsweisen Realisierung werden drei gestaffelt angeordnete Baukörper vorgeschlagen, die sich um eine an der Hausdorfer Straße gelegene Platzsituation gruppieren, an der sich alle wesentlichen Zugänge in die jeweiligen Schulbereiche befinden. Die horizontale als auch vertikale Staffelung (Geschossigkeit) des baulichen Ensembles ermöglicht es, in der Erscheinung sich separierende Baukörper darzustellen, die sich dennoch zu einem funktionierenden Ganzen zusammenfügen. Damit wird einerseits der ganzheitlichen Darstellung der FES als auch ihrer Einzelkomponenten Grundschule, Mittelschule und Sporthalle entsprochen.
Die Sporthalle wird so positioniert, dass sie außerhalb der Schulzeiten extern genutzt werden kann. Der Zugang erfolgt über den gemeinsamen Platz. Die konzentrierte Ausformung des bebauten Bereichs gestattet die weitestgehende Erhaltung von Großbäumen und Bestandsgrün. Die Großbäume unterstützen den baulichen Sonnenschutz bzw. gewährleisten im Winter ausreichend Besonnung und Lichteinfall. Die erhaltenen Bäume tragen wesentlich zu einem Gewinn an Wohnqualität in der Stadt bei.
Innere Struktur
Die innere Struktur der neuen Schule ist so angelegt, dass Grund- und Mittelschule als eigenständige Schulhäuser konzipiert sind, jedoch an der wesentlichen Schnittstelle sich die zentralen Nutzungen befinden. Das betrifft im Erdgeschoß die Mensa und im 1. Obergeschoß den zentralen Verwaltungs- und Bibliotheksbereich.
Über den Vorplatz werden die Schulgebäude über separate Eingänge erschlossen, die jeweils in einer Pausenhalle münden. Von hier aus bildet je eine zentrale einläufige Treppe das Herzstück, von der aus die Geschossebenen erschlossen werden. Ein Oberlicht sorgt für ausreichend Tageslicht und natürliche Lüftung im Binnenraum der Schulen. Der Zugang in die Pausenfreifläche ist den Pausenhallen zugeordnet. Die Mensa im Erdgeschoß kann durch eine Terrasse auf dem Vorplatz ergänzt werden und trägt zu dessen Belebung bei.
Fassaden
Große horizontale Fensterbänder schaffen für die Klassen- und Fachräume optimale natürliche Belichtungsverhältnisse. Der Brüstungsbereich wird massiv ausgeführt, um unnötigen solaren Wärmeeintrag zu vermeiden. Der in den Fensterbändern integrierte Fensterflügel für die natürliche Nachtauskühlung wird mittels eines schmalen, in der Fassade flächenbündig angeordneten mittig gelagerten Drehflügels realisiert. Ein Schutz gegen Vögel, Regen, Einbruch, und Verschmutzung ist durch ein begrenztes Öffnungsmaß gegeben. Die unregelmäßige Anordnung dieser Fensterflügel belebt und bricht das ansonsten regelmäßig ausgerichtete Fassadenraster.
Bauherr:
Schulverein der Freien Evangelischen Schule Dresden
Projektphase:
Wettbewerb
August - November 2009 / 1. Preis
Planung Januar 2010 - Dezember 2011
Ausführung Januar 2012 - Dezember 2014
BGF: 10.291 m²
BRI: 35.473 m³
Städtebauliches Konzept
Städtebauliche Grundidee ist es, einen markanten Ort zu schaffen, der sowohl für die Schüler als auch für die angrenzende Umgebung Synergien ermöglicht. Die bauliche Umgebung der neuen Freien evangelischen Schule ist einerseits geprägt von vorhandener Schul- als auch Wohnbebauung. Die Nähe dieser Nutzungen erfordert einen sensiblen Umgang mit der städtebaulichen Positionierung der neuen Schulbaukörper.
Ausgehend von einer bauabschnittsweisen Realisierung werden drei gestaffelt angeordnete Baukörper vorgeschlagen, die sich um eine an der Hausdorfer Straße gelegene Platzsituation gruppieren, an der sich alle wesentlichen Zugänge in die jeweiligen Schulbereiche befinden. Die horizontale als auch vertikale Staffelung (Geschossigkeit) des baulichen Ensembles ermöglicht es, in der Erscheinung sich separierende Baukörper darzustellen, die sich dennoch zu einem funktionierenden Ganzen zusammenfügen. Damit wird einerseits der ganzheitlichen Darstellung der FES als auch ihrer Einzelkomponenten Grundschule, Mittelschule und Sporthalle entsprochen.
Die Sporthalle wird so positioniert, dass sie außerhalb der Schulzeiten extern genutzt werden kann. Der Zugang erfolgt über den gemeinsamen Platz. Die konzentrierte Ausformung des bebauten Bereichs gestattet die weitestgehende Erhaltung von Großbäumen und Bestandsgrün. Die Großbäume unterstützen den baulichen Sonnenschutz bzw. gewährleisten im Winter ausreichend Besonnung und Lichteinfall. Die erhaltenen Bäume tragen wesentlich zu einem Gewinn an Wohnqualität in der Stadt bei.
Innere Struktur
Die innere Struktur der neuen Schule ist so angelegt, dass Grund- und Mittelschule als eigenständige Schulhäuser konzipiert sind, jedoch an der wesentlichen Schnittstelle sich die zentralen Nutzungen befinden. Das betrifft im Erdgeschoß die Mensa und im 1. Obergeschoß den zentralen Verwaltungs- und Bibliotheksbereich.
Über den Vorplatz werden die Schulgebäude über separate Eingänge erschlossen, die jeweils in einer Pausenhalle münden. Von hier aus bildet je eine zentrale einläufige Treppe das Herzstück, von der aus die Geschossebenen erschlossen werden. Ein Oberlicht sorgt für ausreichend Tageslicht und natürliche Lüftung im Binnenraum der Schulen. Der Zugang in die Pausenfreifläche ist den Pausenhallen zugeordnet. Die Mensa im Erdgeschoß kann durch eine Terrasse auf dem Vorplatz ergänzt werden und trägt zu dessen Belebung bei.
Fassaden
Große horizontale Fensterbänder schaffen für die Klassen- und Fachräume optimale natürliche Belichtungsverhältnisse. Der Brüstungsbereich wird massiv ausgeführt, um unnötigen solaren Wärmeeintrag zu vermeiden. Der in den Fensterbändern integrierte Fensterflügel für die natürliche Nachtauskühlung wird mittels eines schmalen, in der Fassade flächenbündig angeordneten mittig gelagerten Drehflügels realisiert. Ein Schutz gegen Vögel, Regen, Einbruch, und Verschmutzung ist durch ein begrenztes Öffnungsmaß gegeben. Die unregelmäßige Anordnung dieser Fensterflügel belebt und bricht das ansonsten regelmäßig ausgerichtete Fassadenraster.
Neubau/Umbau und Sanierung Marie Curie Gymnasium Dresden
Bauherr: Hochbauamt Landeshauptstadt Dresden
Projektphase: Wettbewerb 2008 / 1. Preis
Planung September 2008 - Dezember 2010 (LPH.2-5)
Ausführung Juli 2011 - Juli 2013
BGF: 25.375 m²
BRI: 61.550 m³
Die Landeshauptstadt Dresden beabsichtigt, das bestehende Marie-Curie-Gymnasium zu einem vierzügigen Gymnasium umzubauen bzw. zu erweitern sowie den Neubau einer Dreifeldsporthalle und die dazugehörigen Freisportanlagen und Pausenflächen in Dresden zu errichten.
Der vorhandene Schulbau aus den fünfziger Jahren wird im Süden durch einen konzentrierten viergeschossigen Baukörper ergänzt, der im Wesentlichen alle neuen Unterrichtsräume und Fachkabinette aufnimmt. Der Erweiterungsbau schließt die Kette der bestehenden pavillonartigen Bauten ab, die sich von der eingeschossigen Aula bis hin zum Neubau in Ausdehnung und Höhe kontinuierlich steigern. Das vorhandene Thema der Verbindungsbauten wird aufgegriffen und der Neubauteil mit einem schmalen dreigeschossigen Baukörper an den Bestand angeschlossen. Der senkrecht zur Straße ausgerichtete neue Baukörper ist mit seinem großzügigen Haupteingang klar zum neuen Pausenhof orientiert und schafft zum ehemaligen Schuleingang des Schulgebäudes ein entsprechendes Gegenüber. Die Anlage eines zweihüftigen viergeschossigen Baukörpers gestattet es bis auf wenige Ausnahmen, alle Klassenräume und Fachkabinette im Neubauteil unterzubringen. Damit konzentriert sich der stark frequentierte Schulbetrieb und ermöglicht kurze Erschließungswege und die Minimierung von Verkehrsflächen.
Für eine räumliche und schulgerechte Großzügigkeit werden die Fachkabinette von den Unterrichtsräumen durch einen geschoßübergreifenden hallenartigen Luftraum getrennt. Das Erdgeschoß des Neubaus ist zum Pausenhof geöffnet und nimmt die zentralen Funktionen mit hohem Schülerverkehr wie Mensa und Bibliothek auf. Mit dem Neubau soll das bestehende pavillonartige Ensemble komplettiert werden, ohne das der Neubau seine eigene Entstehungszeit verleugnet. Mit der Materialwahl und Struktur wird der gestalterische Bezug zum Bestand gesucht. Große horizontale Fensterbänder schaffen für die Klassen- und Fachräume optimale natürliche Belichtungsverhältnisse.
Zuschauer vorgesehen.
Projektphase: Wettbewerb 2008 / 1. Preis
Planung September 2008 - Dezember 2010 (LPH.2-5)
Ausführung Juli 2011 - Juli 2013
BGF: 25.375 m²
BRI: 61.550 m³
Die Landeshauptstadt Dresden beabsichtigt, das bestehende Marie-Curie-Gymnasium zu einem vierzügigen Gymnasium umzubauen bzw. zu erweitern sowie den Neubau einer Dreifeldsporthalle und die dazugehörigen Freisportanlagen und Pausenflächen in Dresden zu errichten.
Der vorhandene Schulbau aus den fünfziger Jahren wird im Süden durch einen konzentrierten viergeschossigen Baukörper ergänzt, der im Wesentlichen alle neuen Unterrichtsräume und Fachkabinette aufnimmt. Der Erweiterungsbau schließt die Kette der bestehenden pavillonartigen Bauten ab, die sich von der eingeschossigen Aula bis hin zum Neubau in Ausdehnung und Höhe kontinuierlich steigern. Das vorhandene Thema der Verbindungsbauten wird aufgegriffen und der Neubauteil mit einem schmalen dreigeschossigen Baukörper an den Bestand angeschlossen. Der senkrecht zur Straße ausgerichtete neue Baukörper ist mit seinem großzügigen Haupteingang klar zum neuen Pausenhof orientiert und schafft zum ehemaligen Schuleingang des Schulgebäudes ein entsprechendes Gegenüber. Die Anlage eines zweihüftigen viergeschossigen Baukörpers gestattet es bis auf wenige Ausnahmen, alle Klassenräume und Fachkabinette im Neubauteil unterzubringen. Damit konzentriert sich der stark frequentierte Schulbetrieb und ermöglicht kurze Erschließungswege und die Minimierung von Verkehrsflächen.
Für eine räumliche und schulgerechte Großzügigkeit werden die Fachkabinette von den Unterrichtsräumen durch einen geschoßübergreifenden hallenartigen Luftraum getrennt. Das Erdgeschoß des Neubaus ist zum Pausenhof geöffnet und nimmt die zentralen Funktionen mit hohem Schülerverkehr wie Mensa und Bibliothek auf. Mit dem Neubau soll das bestehende pavillonartige Ensemble komplettiert werden, ohne das der Neubau seine eigene Entstehungszeit verleugnet. Mit der Materialwahl und Struktur wird der gestalterische Bezug zum Bestand gesucht. Große horizontale Fensterbänder schaffen für die Klassen- und Fachräume optimale natürliche Belichtungsverhältnisse.
Zuschauer vorgesehen.
