Schleusenstraße 5
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Anerkennug beim Wettbewerb St.- Antonius-Hospital Kleve
Die heterogene Struktur des bestehenden Krankenhauses mit seiner Durchmischung von Pflege- und Behandlungsbereichen und den daraus resultierenden unübersichtlichen Wegeführungen sowie seiner überwiegend sanierungsbedürftigen Bausubstanz soll schrittweise durch einen Neubau ersetzt werden, um zukünftig einen effizienten und patientenorientierten Krankenhausbetrieb zu gewährleisten.
Rückgrat der Neustrukturierung ist die in Ost-West-Richtung verlaufende Magistrale, die das neue Krankenhaus in den nördlich angeordneten Untersuchungs- und Behandlungstrakt und den nach Süden zum Park ausgerichteten Pflegebereich gliedert.
Durch die Gestaltung der Bauabschnitte wird gewährleistet, dass der Krankenhausbetrieb im vollen Umfang aufrechterhalten werden kann.
Die vorhandene Dialyse wird über die in östlicher Richtung verlängerte Magistrale angebunden und somit in das Gesamtensemble des Krankenhauses integriert.
In diesem Bereich besteht auch die Möglichkeit einer zukünftigen Makroerweiterung.
Die neu errichtete Kapelle wird im Haupteingangsbereich als Solitär an zentraler Stelle angeordnet.
2. Preis Realisierungswettbewerb in Regensburg "Erweiterung der Forensischen Kliniken des Bezirksklinikums"
Entwurfsidee
Der Entwurf gliedert sich in 4 Bausteine, die von Norden nach Süden steigend die topographische Lage des Grundstücks aufnehmen. Sie erwecken die Idee von Trittsteinen, die symbolhaft Schritt für Schritt den Weg der Patienten zur Wiedereingliederung in die Gesellschaft darstellen.
Der obere Baustein ist etwas abgerückt vom Gesamten und beinhaltet funktional die Entlassstation, die sich außerhalb des Sicherheitszaunes befindet.
Die anderen drei Bausteine sind kompakt platziert und bilden gemeinsam mit Gebäude 6 und Gebäude 2 ( Bestand ) die Bereiche Jugend-, Erwachsenen- und Ergotherapie.
Zum begrenzt offenen Realisierungswettbewerb mit Auswahlverfahren gemäß VOF wurden 72 Teilnehmer eingeladen. Davon haben 38 eine Arbeit abgegeben. Das Büro RDS Partner erreicht den 2.Platz.
Realisierungswettbewerb: Januar 2011
Auslober: Bezirk Oberpfalz Sonderkrankenhäuser
Anzahl Betten: 120
- Erweiterung des psychiatrisch-forensischen Bereiches: 72 Betten
- Entlassstation: 24 Betten
- Jugendforensik: 24 Betten
Bruttorauminhalt: 39.100 cbm
Bruttogrundfläche: 10.300 qm
Nutzfläche: 6.000 qm
LVR-Klinikum Essen - Neubau Psychiatrische Kliniken, Wickenburgstraße
Beim Neubau der Psychiatrischen Kliniken des LVR-Klinikums Essen an der Wickenburgstraße wurde am 07. Juli 2011 das letzte von insgesamt über 250 vorgefertigten Modulen montiert.
In Rekordzeit wurde somit durch die modulare Bauweise der Rohbau des über 8.800 qm Bruttogeschossfläche großen Gebäudeensembles fertig gestellt.
Für November 2011 ist bereits die Fertigstellung des rund 23,9 Mio. Euro Projektes geplant.
2. Preis Hochbaulicher Wettbewerb mit Masterplan Städtisches Klinikum Lüneburg
Bei dem hochbaulichen Wettbewerb „Städtisches Klinikum Lüneburg“ erreichte RDS Partner den 2. Platz von insgesamt 15 eingereichten Arbeiten. Der 3. Preis wurde nicht, der 4. Preis zweimal vergeben.
Die Wettbewerbsaufgabe forderte die Entwicklung eines schlüssigen betriebsablauforientierten Gesamtkonzepts, das die Funktionalität des 545-Betten-Krankenhauses optimiert und langfristig sicherstellt.
Wohnensemble für die Gartenstadt HüttenauNeubau von 27 Stadtwohnungen mit Tiefgarage
Gumperzweg / Otto-Wohlgemuth-Weg
45525 Hattingen
Bauherr
Gartenstadt Hüttenau eG
Hattingen
Aufgabe
Neubau von 27 Eigentumswohnungen und 3 Reiheneigenheimen
Leistungsphasen
HOAI 1-9
Planungs- und Ausführungszeitraum
2000 - 2002
Brutto-Grundfläche
3.200 qm
Herstellungskosten
5,7 Mio. EURO
CD Design GmbHNeubau eines Produktions- und Verwaltungsgebäudes
Lindgesfeld 26
42653 Solingen
Bauherr
FUCINA GmbH
40474 Düsseldorf
Aufgabe
Neubau eines Produktions- und Verwaltungsgebäudes für die CD Design GmbH
"Auszeichnung vorbildlicher Bauten in Nordrhein-Westfalen 2005"
Leistungsphasen
HOAI 1-9
Planungs-
und
Ausführungszeitraum
2001 - 2002
Brutto-Grundfläche
10.800 qm
Herstellungskosten
7,2 Mio. EURO
Auszeichnungen
Paracelsus-Klinik, Zwickau
Werdauer Straße 68
08008 Zwickau
Bauherr
Paracelsus-Kliniken Deutschland GmbH
49076 Osnabrück
Aufgabe
Neubau Pflegebereiche, Intensivbehandlung, OP-Abteilung und Speisenversorgung
Leistungsphasen
HOAI 1-7
Planungs- und Ausführungszeitraum
1999 - 2002
Brutto-Grundfläche
7.230 qm
Herstellungskosten
22,9 Mio. EURO
Westfälische Kunststofftechnik WKT, Sprockhövel
Hombergstraße 13
45549 Sprockhövel
Bauherr
Westfälische Kunststofftechnik GmbH
Sprockhövel
Aufgabe
Neubau eines Verwaltungsgebäudes
Leistungsphasen
HOAI 1-9
Planungs- und Ausführungszeitraum
1992 - 1995
Brutto-Grundfläche
1.200 qm
Herstellungskosten
1,7 Mio. EURO
Rheinische Schule für Körperbehinderte, Bedburg-Hau
Am alten Park / Schmelenheide
47551 Bedburg Hau
Bauherr
Landschaftsverband Rheinland
Köln
Aufgabe
Erweiterungsneubau der Rheinischen Schule für Körperbehinderte
Leistungsphasen
HOAI 1-9
Planungs- und Ausführungszeitraum
2003 - 2006
Brutto-Grundfläche
3.550 qm / 360 qm
Herstellungskosten
7,7 Mio. EURO
Auszeichnung: Schulbaupreis 2008, Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen
„Koloss von Rügen“ wird zur Jugendherberge umgebaut
Die Hattinger Architektengesellschaft konnte sich im Rahmen eines europaweiten VOF-Verfahrens erfolgreich gegen die Konkurrenz durchsetzen und wurde mit der Ausführungsplanung und der Bauleitung betraut.
Das Seebad Prora wurde zwischen 1935 und 1939 geplant und zum Teil errichtet. Nach seiner Fertigstellung sollten hier durch die Organisation "Kraft durch Freude" (KdF) 20.000 Menschen gleichzeitig Urlaub machen können. Nach dem Beginn des Zweiten Weltkrieges wurden die Bauarbeiten jedoch eingestellt. Zu DDR-Zeiten wurde das Gelände von der Nationalen Volksarmee (NVA) genutzt. Nach der Wende übernahm der Bund die insgesamt 4,5 Kilometer lange Ferienimmobilie und lies nach dem Abzug der Bundeswehr 1992 ein Nutzungskonzept erarbeiten. In den Jahren 2005 und 2006 verkaufte der Bund dann Teile der Anlage an verschiedene Privatinvestoren und den Landkreis Rügen.
Das Deutsche Jugendherbergswerk (DJH) richtet in dem ca. 145 m langen nördlichsten Teil „Block V“ eine ihrer bundesweit größten Unterkünfte mit 400 Betten ein.
Mehr als 20 Jahre nach der Wiedervereinigung kommt nun wieder dauerhaft Leben in den gigantischen Betonriegel.
Beim Umbau des unter Denkmalschutz stehenden Komplexes wurde darauf Wert gelegt, die Grundform des Gebäudes zu erhalten. Alle 96 Zwei- bis Sechsbettzimmer sind zur Meerseite ausgerichtet und erhalten Waschbecken, Dusche und WC bzw. Gemeinschaftsbäder. Im Erdgeschoss entstanden ein großer Speisesaal, eine Küche und eine Cafeteria. Im 1. Obergeschoss wurde die historische „Rue intérieure“ wieder hergestellt, die als interner Boulevard genutzt wird. Dieser vier Meter breite Korridor wird als besondere Zone für informelle Spiel- und Freizeitaktivitäten angeboten und fungiert als Erschließung zahlreicher Gruppen- und Spielräume.
Das bundesweit agierende Architektenteam konnte eine maßgeschneiderte Lösung für diese äußerst komplexe Bauaufgabe verwirklichen.






