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Als erstes bundesweites Museum für Migration in Deutschland soll das Museum SELMA die Geschichte von Einwanderung als Teil der deutschen Gesellschaft erzählen. Basierend auf der Sammlung von DOMiD e.V. – dem größten Archiv zur Migrationsgeschichte in Deutschland – soll das Museum in einer Industriehalle der stillgelegten KHD-Werke in Köln-Kalk entstehen. Nach zehn Jahren sind die Planungen nach einem Entwurf von Atelier Brückner weitgehend abgeschlossen. Bund und Land hatten Fördermittel zugesagt, doch gestiegene Baukosten verursachen eine Finanzierungslücke von rund 33 Millionen Euro. Mit einem offenen Brief wenden sich Kulturschaffende, Wissenschaftler*innen und Politiker*innen an Bund, Land und die Stadt Köln: Sie fordern, dass das Projekt trotz der Mehrkosten realisiert wird. (kms)
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