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18.10.2001

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Höchste Weihen

Österreichischer Staatspreis geht an Wilhelm Holzbauer


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Das österreichische Bundeskanzleramt hat am 18. Oktober 2001 - mit einiger Verspätung - den Gewinner des Großen Österreichischen Staatspreises im Jahr 2000 bekannt gegeben: Wilhelm Holzbauer (71) erhält den mit 300.000 Schilling (ca. 43.000 Mark) dotierten wichtigsten Kunstpreis der Republik.
Nachdem im Vorjahr Wolf D. Prix und Helmut Swiczinsky, besser bekannt als Coop Himmelb(l)au, mit der Auszeichnung prämiert wurden, geht der Kunstpreis damit erneut an einen Architekten.

Wilhelm Holzbauer wurde 1930 in Salzburg geboren. Von 1950 bis 1953 war er Schüler von Clemens Holzmeister an der Wiener Akademie der Bildenden Künste. Bis 1964 war er Mitglied der Arbeitsgruppe 4, der neben Friedrich Kurrent auch Otto Leitner und Johannes Spalt angehörten. Seit 1964 führt er sein eigenes Büro in Wien, 1977 folgte er außerdem einem Ruf als Professor an die Hochschule für angewandte Kunst in Wien.
Zu den aktuellen Projekten Wilhelm Holzbauers zählt neben dem vor kurzem eröffneten Gasometer D in Wien-Simmering (BauNetz-Meldung vom 30.8.2001) auch die Erweiterung der „Gesellschaft der Musikfreunde“ in Wien (BauNetz-Meldung vom 1.10.2001).
Die Preisverleihung findet am 8. November 2001 in Wien durch Bundeskanzler Wolfgang Schüssel statt, die Laudatio hält Albertina-Direktor Klaus Albrecht Schröder.

Foto: Wilhelm Holzbauer


 
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