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30.03.2000

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Leipziger Platz nimmt Formen an

Richtfest für Wohn- und Geschäftshaus in Berlin


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Für das Wohn- und Geschäftshaus am Leipziger Platz Nr. 11 in Berlin wurde am 30. März 2000 Richtfest gefeiert. Der Neubau, der nach Plänen des Büros von Walter A. Noebel (Berlin) entsteht, ist ein weiterer Baustein zur Neuinterpretation des historischen Oktogons.
Am südöstlichen Ende des Platzes gelegen, stelt das Haus ein Bindeglied zwischen Leipziger Straße und Platzanlage dar. Um ein Zusammenspiel mit der künftigen Nachbarbebauung und damit einen Anschluss an das raumgreifende Ensemble des Preußischen Herrenhauses zu erreichen, haben die Architekten den Baukörper unterhalb der Traufe in die Leipziger Straße hineingezogen. Die darüberliegenden und leicht zurückgesetzten Wohngeschosse zeichnen das Achteck des Platzes als Kranz nach, um diesen weithin sichtbar zu markieren.
Mit seinem Nachbarhaus (Architekt: Axel Schultes, Berlin) bildet der Neubau einen Innenhof aus. Im Erdgeschoss ist hauptsächlich Ladennutzung vorgesehen; über eine zentrale Eingangshalle werden sowohl die Büroetagen wie auch die Wohnungen erschlossen. Den beiden obersten Wohnungen im siebten OG ist eine umlaufende Terrasse vorgelagert, von der ein beeindruckender Ausblick auf Leipziger und Potsdamer Platz sowie in die Leipziger Straße zu erwarten ist. Die profilierte Fassade wird mit einem gelblich-weißen, geschliffenen Kalkstein verkleidet, von dem sich die mit dunkelbronze eloxiertem Aluminium umrahmten Fenster deutlich absetzen werden.

Ein Modellfoto und ein Grundriss sind als weitere Zoom-Bilder hinterlegt (Quelle: Büro Noebel).

Für die Info-Box wird es langsam eng, da der Leipziger Platz tatsächlich Formen annimmt: Konkrete Planungen laufen für fast alle Grundstücke, noch in diesem Jahr soll zum Beispiel mit dem Bau der kanadischen Botschaft begonnen werden (siehe BauNetz-Meldung vom 17.3.1999). Erst Ende Februar 2000 wurde das Ergebnis eines Wettbewerbs für zwei weitere Parzellen bekannt gegeben (siehe BauNetz-Meldung, für vier Grundstücke - unter anderem das von Walter A. Noebel bebaute - war die Entscheidung bereits im März 1998 gefallen (siehe BauNetz-Meldung vom 11.3.1998).


 
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