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13.12.2007

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Vom Architekt zum Investor

OMA baut Wohnturm in Manhattan


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Dass die Verkaufsprovision von Immobilien häufig den gleichen Prozentsatz wie das Architektenhonorar erreicht, hat uns schon lange gewurmt. OMA (Rotterdam/New York) zeigt jetzt, wie man es richtig macht: Der amerikanische Immobilienentwickler Slazer Enterprises beauftragte Anfang Dezember 2007 die hollandstämmige Architekturfirma mit dem Entwurf eines 22-stöckigen „High-End“ Wohnturms im New Yorker Stadtteil Manhattan. Das Besondere: OMA trägt das finanzielle Risiko des Projekts mit. „Für uns ist es das erste Mal, dass wir auf einer so breiten Basis finanziell beteiligt sind. Wir halten nicht nur für die Risiken unseren Kopf hin, sondern bekommen auch einen Anteil am Gewinn, der normalerweise nur von den Entwicklern abgeschöpft wird,“ so OMA-Partner Victor van der Chijs.

Zusammen mit der „Kreativ-Künstler-Agentur“ CCA, die hier auch einziehen will, soll OMA zudem einen „Screening Room“ gestalten, der von den Bewohnern des Hauses sowie den Gästen der Agentur genutzt werden kann. CAA vertritt Menschen wie Schauspielerin Hillary Swank, Finanzmogul Donald Trump, Regisseur Sydney Pollack und Ex-Supermodel Cindy Crawford. Das Grundstück für das Hochhaus liegt am Madison Square Park, hier entsteht derzeit ein 60-geschossiges Hochhaus des selben Entwicklers, das auf der nebenstehenden Abbildung zu sehen ist. Von OMAs Entwurf gibt es noch keine Pläne.

Bis 2010 soll OMA in dem Turm 21 Wohnungen mit Blick über Manhattans Skyline entwerfen, insgesamt entstehen rund 5.600 Quadratmeter Geschossfläche.
Die Fertigstellung des Projekts ist für das Jahr 2010 terminiert. Pläne kriegen wir hoffentlich früher zu sehen.


Kommentare

6

LOG | 14.12.2007 00:55 Uhr

Vor die Nase

Mal sehen, was Eisenman zu der Angelegenheit anmerken wird, der sein Büro direkt am Madison Square Park in der 25sten Straße hat und Rementons Kiste vor die Nase gesetzt bekommt...

5

lollo | 13.12.2007 18:58 Uhr

good luck !

vielleicht haben die Jungs ja Glück, und es geht ihnen so wie weiland dem ollen Wiedekind, der dem Vernehmen nach vor 30 Jahren dem damals maroden Unternehmen Porsche mit seinem Privatvermögen helfend unter die Arme griff und sich dafür entsprechend saftige Anteile an einem zukünftig möglichen Gewinn hat zusichern lassen:
Sei heutiges Jahressolär wird auf ca. 60.000.000 Euro geschätzt ( das sind etwa 3 fabrikneue Porsches pro Tag)...

4

hein mück | 13.12.2007 16:35 Uhr

tap

es gibt tatsächlich Hellseher, denn wo der Betrachter der präsentierten Bilder nicht mal erkennt, welches Gebäude gemeint ist, so lobt schon einer die Grundrißqualität. Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich.

3

sverris | 13.12.2007 16:22 Uhr

...

"Ja welcher isses denn???" lol. ist doch egal...

2

tap | 13.12.2007 16:15 Uhr

quadrat

und wenn man selbst investiert, dann sehen die grundrisse auch gleich viel effizienter aus...

1

martin | 13.12.2007 15:55 Uhr

Wohnturm

Ja welcher isses denn???

 
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