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https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen_Londoner_Buero_baut_Stadtquartier_in_St._Petersburg_26780.html

21.03.2007

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Moskowski Mix

Londoner Büro baut Stadtquartier in St. Petersburg


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Auf der MIPIM in Cannes wurde nicht nur Lord Fosters neues Stadtquartier in Moskau (BauNetz-Meldung) vorgestellt, sondern auch weitere Planungen des Büros in St. Petersburg: Direkt am Moskowski-Prospekt soll ein Mix aus Büros, Einzelhandel und Wohnungen entstehen.

Das JFC genannte Projekt liegt an der Schnittstelle zwischen Industriegebiet im Süden und historischer Altstadt im Norden, es soll daher auch eine städtebauliche Torfunktion erfüllen. Der Komplex fächert sich nach Norden hin in einzelne „Finger“ auf, um so eine maximale Verzahnung mit der dahinter liegenden Bebauung des Bestands zu erzeugen. Nach Süden hin ist er als geschlossener Körper ausgebildet, der den Schwung des Kanals aufnimmt und hinter die Bebauungslinie zurücktritt. Im Maßstab orientiert sich das Ensemble an der neoklassizistischen Bebauung der Umgebung. Zwischen den einzelnen „Fingern“ befinden sich – leicht zurückversetzt – überdachte Atrien, die öffentlich zugänglich sein werden und die natürliche Klimatisierung des Gebäudes fördern sollen. Die Erdgeschossebenen sind für Cafés und Läden vorgesehen, die oberen Geschosse für Büros und Wohnungen.

Für ein weiteres Stadtquartier in St. Petersburg, New Holland (BauNetz-Meldung), wurde das Londoner Büro gerade mit dem MIPIM-Award ausgezeichnet (BauNetz-Meldung).


Kommentare

6

pan | 23.03.2007 12:31 Uhr

Moskowski Mix

"White Russian" als alkoholfreie version?

5

Dimitri Suchin | 21.03.2007 20:34 Uhr

Ein bisschen präziser, bitte!

Es ist in der Tat wahr, daß an dieser Stelle der Moskauer Damm ins wahre Stadtzentrum überführt. Eine Torsituation ist gegeben.
Einzig daß sie z.Zt. durch ein wesentlich besser geeignetes Bauwerk erfüllt wird - durch das denkmalgeschützte Moskauer Kaufhaus von Noi Trotzki. Ein durchaus sehenswertes Beispiel eines Vorkriegs-Art-Decos.
.....................................................................................
Zu beachten ist ferner, daß die Abrißgenehmigung noch keineswegs erteilt sei. Vielmehr bekundete der Denkmalschutz bereits ausdrücklich, 1) noch nichts vorgelegt bekommen zu haben und 2) dem Vorhaben sowieso ablehnend gegenüber zu stehen - denn es ist ein Baudenkmal, was hier abgerissen werden soll.
......................................................................................
Die "Einzelbebauung des Bestands" ist frei erfunden. In der Nachbarschaft stehen die Häuser geschlossen Spalier.
......................................................................................
"Schwung der Newa"... woher dies? Am Grundstück fließt der Überlaufkanal (der Name sagt es).


4

qwert asdf | 21.03.2007 19:14 Uhr

ein detail

man hat nur eine kleinichkeit vergessen - an der stelle wird ein historisches gebaeude abgerissen, das dem projekt im wege steht. es ist interessant zu sehen, dass solcher stand der dinge nicht nur fuer russen zu normalitaet geworden ist.

3

lipkowsky | 21.03.2007 17:44 Uhr

Moskowski /D. Fiederling

lieber D. Fiederling,
vielleicht könnten Sie die Quelle nennen, in der man vertiefte Erkenntnisse über die "inspiriertheit der Grundrisse erhält.
Mir sind die Bildchen zu klein

2

D. Fiederling | 21.03.2007 16:55 Uhr

Moskowski Mix

Ein durchweg konsequentes Projekt:
Uninspirierte Grundrisse in einem unsinspirierten Städtebau. Und zum Schluss die banalen Zwischenräume mit einem banalen Glasdach zudeckeln. Weiter so!

1

hein mück | 21.03.2007 16:32 Uhr

Syndrom

ich habe eine Foster-Sydrom; hoffentlich kauft bald einer seinen Laden.

 
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