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https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen_Ersatzbau_der_Berliner_Marschallbruecke_teilweise_dem_Verkehr_uebergeben_5419.html

01.07.1999

Dem Fortschritt ein wenig getrotzt

Ersatzbau der Berliner Marschallbrücke teilweise dem Verkehr übergeben


Die Berliner Marschallbrücke ist nach mehrjährigen Bauarbeiten am 30. Juli 1999 wieder für den Verkehr freigegeben worden. Die Brücke im Bezirk Mitte überspannt die Spree und verbindet die Wilhelm- mit der Luisenstraße in unmittelbarer Nähe zu den Bürobauten des Bundestags, dem Jakob-Kaiser-Haus. Bis zu deren Fertigstellung im kommenden Jahr steht allerdings nur eine Fahrspur zur Verfügung. Die Senatsverwaltung für Bauen, Wohnen und Verkehr beziffert die Baukosten für die Erneuerung der 60 Meter langen und rund 20 Meter breiten Brücke mit 13 Millionen Mark. Ein Ersatzbau der historischen Brücke war notwendig geworden, um im Regierungsviertel künftig auch schwere Lastkraftwagen über die Spree zu führen.
Der Berliner Architekt Benedict Tonon und das Ingenieurbüro Pichler zeichnen für den Ersatzbau verantwortlich. Zum Entwurf schreibt Tonon: „Die neue Lösung unterbricht den naturwüchsigen Vollzug des technischen Fortschritts. Es wird nicht mehr alles abgerissen, ein vorhandenes Bückenfeld wird in den Neubau einbezogen.“
Mehrere Gußeisenbögen, die im Zuge der Umbaumaßnahmen an der Spree abgetragen wurden, sollen für den Neubau einer Fußgängerbrücke beim Museum für Verkehr und Technik verwendet werden. Anstelle der historischen Brücke beim Anhalter Bahnhof sollen dort der Landwehrkanal und beide Uferstraßen neu überspannt werden. Die potentiellen Geldgeber für dieses Bauwerk, debis, sehen diese als Geschenk an den Bezirk Kreuzberg und als Gegenleistung für ein dort entstehendes Parkhaus an.
Ein Modellfoto ist als weiteres Zoom-Bild hinterlegt.


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