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https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen_Eroeffnung_des_Roemer-_und_Pelizaeus-Museums_in_Hildesheim_7061.html

19.05.2000

Hochkultur am Nil

Eröffnung des Römer- und Pelizaeus-Museums in Hildesheim


Am 21. Mai 2000 wird in Hildesheim der Neubau des Römer- und Pelizaeus-Museums offiziell eröffnet. Das Haus entstand nach den Plänen der Braunschweiger Architekten Gerd Lindemann und Florian Thamm, die 1990 einen bundesweit ausgeschriebenen Wettbewerb gewonnen hatten.
Das neue Haus ersetzt einen Altbau aus dem Jahr 1959. Lediglich die historische Martinikirche blieb erhalten und wurde über eine gläserne Fuge mit dem schlanken viergeschossigen Museumsbau verbunden.
Der Neubau besteht aus zwei schmalen, 11 und 14 Meter breiten Gebäudeteilen, deren Längswände mit Naturstein verkleidet wurden. Eine glasüberdachte Freitreppe stellt die Verbindung zwischen den Baukörpern her und erschließt die beiden Obergeschosse mit den großen, zusammen geschalteten Sälen der Dauerausstellung.
Im Erdgeschoss des Museums wurden alle Informations- und Empfangsbereiche untergebracht. Direkt an den Haupteingang schließen Kasse und Information, Garderobe und Museumsshop sowie ein Raum für Wechselausstellungen und ein Café an. Die Verwaltungs-, Schulungs- und Veranstaltungsräume befinden sich in einem integrierten Zwischengeschoss. Ein Glaspavillon auf dem Dach erlaubt Ausblicke auf die Michaeliskirche und den Hildesheimer Dom.
Die renommierte Hildesheimer Altägypten-Sammlung war während der etwas mehr als zweijährigen Bauzeit höchst erfolgreich durch die USA getourt. Nach der Eröffnung des rund 24 Millionen Mark teuren Museumsbaus können sich Interessierte nun wieder in Hildesheim einen Überblick über 5000 Jahre Hochkultur am Nil und die „Schätze aus dem Land der Pharaonen“ verschaffen.

Foto: Klemens Ortmeyer, Braunschweig

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